14. Mai 2023



Als mich Ina vor ein paar Tagen animierte, mit Ihr zum Maskenball der Künstlerinnen zu gehen, stand ich vor der Herausforderung, mir eine Maske zu besorgen! Oder zu basteln. Nachdem ich mich ergebnislos im Bett gewälzt hatte, stand ich am Tag des Balls, gestern am Samstag recht früh auf, um eine alte Stiermaske aus Pappe zu suchen, die ich vor zwanzig Jahren mal gebastelt hatte. Ich konnte sie aber nicht finden. Ich ärgerte mich fast schon, dass das Motto "Maske" war, schließlich musste ich nun lange genug Maske tragen, auch ohne Ball. Ich wurde schon ein bißchen bockig. Dann fiel mir ein, dass ich doch noch unbenutzte FFP2-Masken in meinem Haushalt habe. Damit musste sich doch was anstellen lassen. Auf jeden Fall wollte ich Luft kriegen, aber die Ohrenhenkel könnte man bestimmt brauchen. Ich holte die Nagelschere und fing an zu operieren. Zuerst schnippelte ich das Mittelteil raus und stellte fest, dass das weder gut aussieht, noch bequem ist, das Kinnteil störte. Ich operierte weiter. Am Ende waren nur noch die Ohrenhenkel dran und ein schmaler Rand vom oberen Ende. Auf der Seite war der Rand noch breiter, da habe ich dann keck Fransen hineingeschnitten. Ich wollte mehr Fransen! Das waren dann die vier anderen FFP2-Masken. Es gefiel mir ganz gut und ich konnte das Ding in die Tasche stecken. Fertig für den Maskenball! Ich war damit zwar nicht die absolute Ballkönigin aber die originelle Idee wurde gelobt. Und auch nachhaltig, irgendwie!





g a g a - 14. Mai 2023, 23:29