31. Januar 2026



Ich halte fragmentierten Winterschlaf bis die Wege wieder trocken sind und Sonne wieder die Welt erhellt, Rückkehr von Gelb. Strelitzia Reginae No. 3, Fotografie, bearbeitet 10. Januar 2026.

30. Januar 2026



Strelitzia Reginae No. 9, Fotografie, bearbeitet 10. Januar 2026. Dieses angestaubte, graue Grün verbinde ich mit Fünfziger Jahre-Bezugs- und Vorhangstoffen. Es ist meine Erinnerung an einige Möbelstoffe in meinem Elternhaus, genauer: Polstermöbel meiner Großeltern und auch einen Vorhang, eine Übergardine irgendwo.

30. Januar 2026



Strelitzia Reginae No. 6, Fotografie, bearbeitet 10. Januar 2026. Spontan rückwirkend Sebastian Rogler gewidmet (wg. Grün!)

30. Januar 2026



Bambus polymorphum No. 11, Fotografie, bearbeitet 26.1.26. Die letzten gemorphten Bambusbilder, nun ist Schluss damit. Lasse den Fernseher laufen, Vox. Gerade gab es First Dates. Der eine von einem der Dates hatte gelbe Haare. Von allen künstlichen Haarfarben finde ich Gelb neben Grün am wenigstens attraktiv. Liegt wohl auch daran, dass Gelb einen blass aussehen lässt, wenn die Haut sowieso schon hell ist und es auch Färbe-Unfälle gibt, wo die Haare gelb anstatt in einem schicken Blond herauskommen. Aber ein ganz sympathischer junger Mann ansonsten. Macht eine Ausbildung als Unfallsanitäter und sein Traum ist, danach in einen Pflegeberuf zu wechseln. Da werde ich ganz ehrfürchtig und demütig und er darf dann natürlich auch schlimme Haarfarben tragen, mit so einem guten Herzen. Obwohl ja der Haarschnitt ok war, das Gelbe war nur im oberen Bereich, im Deckhaar, und dann hatte er einen Undercut und der ging dunkelbraun weiter, also Farbkombi wie Biene Maja. Oder Willi. Sein Date ging ganz gut aus, er hat zumindest weiter Kontakt mit seinem Datepartner, der dunkle Haare hatte. Sie schreiben sich. Ich kann leider doch nicht weiter Vox gucken, da ist eine Finale-Folge vom Perfekten Dinner und die Truppe ist mir zu angeknipst drauf, so Schunkel-Brüder, ich tippe auf Rheinland, hab Ton zu leise, höre den Dialekt nicht. Gleich mal checken, ob meine Vorurteile aufgrund der Bilder zutreffen. Weder Köln noch Düsseldorf - die Truppe ist aus Aachen. Aber die feiern glaube ich auch recht intensiv Karneval. Ist Aachen noch Rheinland? Aha: Nordrhein-Westfalen und wie "Nordrhein" schon sagt, also auch noch Rheinland. Fahrzeit nach Köln mit PKW nur 51 Minuten, also praktisch fast nebenan. Habe ich doch eine gute Trefferquote mit meiner Vermutung. Irgendwie liegen mir die Nordlichter mehr, so ab und zu ganz leicht depressiv ist schon okay. Also in Maßen.



Bambus polymorphum No. 14, Fotografie, bearbeitet 26.1.26.

30. Januar 2026

Ich sehe deutlich in meiner Glaskugel, dass wir diese Eiszeit hinter uns lassen werden. Es kann sich nur noch um Wochen handeln!



Bambus polymorphum No. 12, Fotografie, bearbeitet 26.1.26.

30. Januar 2026



Strelitzia Reginae No. 12, lilablaue Paradiesvogelblume für Ina.

30. Januar 2026



Bambus polymorphum No. 10, Fotografie, bearbeitet 26.1.26. Eine eiskalte Version aus meiner Bambus-Serie, kalt wie Berlin vor meinem Fenster. Schnee, Schnee, Schnee und Eis. Ein weiterer unsexy Eintrag, tut mir ja auch leid.

Bin drinnen und weiter rauscht der Eurom, aber hat zuletzt kein Wasser mehr gesammelt. Kaputt ist er sicher nicht, vielleicht ein Fall von Turbo-Trocknung, war ja eh nicht merklich feucht, nur durch das Messgerät feststellbar. Nach Anruf beim Trocknerheld vorhin, Termin für Montag um 8 Uhr bekommen, der Mitarbeiter misst und falls die Werte passen, baut er es sogar schon ab. Aber ich soll es durchlaufen lassen, auch ohne Wasser im Behälter. Hab mich dran gewöhnt, mich stört mehr das Tohuwabohu im Flur und im Schlafzimmer durch die beiseite geräumten Möbel und Klamotten, weniger das leichte Rauschen. Es klingt vielleicht verrückt, aber für mich hat es sogar etwas Heimeliges. Wenn man auf einem Schiff die Nacht verbringt, hat man auch so ein leichtes Hintergrundgeräusch. Mein privates Traumschiff.

Der Abend wird heute etwas anders verlaufen als geplant. Ich wollte mit Ina in die "Letzte Instanz" essen gehen, aber ihr ist ein Hexenschuss dazwischen gekommen und ich hab auch schon wieder meine leichten Unpässlichkeiten, heißt meine treue Feundin Migräne, seit gestern.

Erstmalig das Triptan-Spray, auf das ich so neugierig war, benutzt und bin einigermaßen enttäuscht, weil ich mir eine wundersam beeindruckendere Wirkweise als von den diversen Triptan-Medikamenten, die ich in Tablettenform durchprobierte, erhofft hatte, vor allem nachdem andere mir bekannte Migräne-Leidende es geradezu davon schwärmend, bevorzugen. Nämlich erhoffte ich, es sei erstens wirksamer und zweitens schneller. Kann ich leider nicht feststellen. Vielleicht bin ich auch ein besonders schwerer Fall, wie der gute Tom Kaulitz, den ja auch immer wieder Attacken von "Suicide Headache" plagen. Eine Dosis des Nasenspray-Triptans "Imigran Nasal" hat 20 mg, eine der Sumatriptan-Tabletten 100 mg. Ich fürchte, da liegt der Hase im Pfeffer.

Aber es gibt scheinbar gar kein stärker dosiertes Triptan-Spray, nur niedrigere Dosen. Jedenfalls bei erster Recherche nicht entdeckt. Habe mir dann gestern erlaubt, nach ca. zwei Stunden eine weitere Dosis anzuwenden. Immer noch Symptome. Heute ebenso. Und noch weitere zwei Stunden später eine dritte, jetzt sind die sechs Einheiten aufgebraucht, die ich hatte. Es geht mir nicht furchtbar schlecht, aber ich bin nicht in dynamischer Unternehmungslaune.

Ich erwartete, der Effekt wäre irgendwie spektakulär anders als bei Tabletten. Jedenfalls ist das Zeug doppelt so teuer und wirkt bei mir nur halb so gut wie Tabletten. Werde beim Februar-Termin meinen Neurologen Dr. van der Meer über meine Testreihen mit drei verschiedenen Triptanen und dem Spray unterrichten, habe brav Kopfschmerzkalender geführt, nun Ergebnisse seit November.

Ein auffallender Rhythmus von durchschnittlich elf bis vierzehn Tagen, wo die Attacken kommen. D. h., ich habe durchschnittlich zehn bis dreizehn Tage Ruhe davon. Auch auffallend, wenn ich die Spalte ausfülle, ob die Attacke in einer Stress-Situation oder Erholungsphase habe, ist es ausnahmslos immer die Erholungsphase. Und unabhängig von Alkoholgenuss, denn ich habe auffallend wenig getrunken, in den vergangenen zwei Monaten. Die letzte Woche endlich mal wieder Appetit darauf, an mehreren Abenden guten Schaumwein, danach gings mir nicht schlecht, ganz im Gegenteil, es war ein ausgesprochener Genuss.

29. Januar 2026



Bambus polymorphum No. 13, Fotografie, bearbeitet 26.1.26. Einige der letzten Kapitel des Romy-Alain-Buchs gelesen. Ruhe mich aus, der Eurom läuft mit seinem weichen Rauschen. Gibt aber wenig Wasser her, es ist offenkundig eben nur ein kleinerer Feuchtigkeitsbestand in der Wand. Aber mit deutscher Gründlichkeit, was hier ja sehr von Vorteil ist, wird der Schacht vollends getrocknet. Ich begebe mich bald ins Bett. Auf morgen.

g a g a
Margarete 31. Januar...
31.01.26, 19:57
g a g a
Margarete 30. Januar...
30.01.26, 16:46
g a g a
Margarete 29. Januar...
29.01.26, 19:11
g a g a
Margarete 28. Januar...
29.01.26, 00:44
g a g a
Margarete 28. Januar...
28.01.26, 17:52
g a g a
Margarete 27. Januar...
27.01.26, 21:58
g a g a
Margarete 26. Januar...
27.01.26, 21:51
g a g a
Margarete 26. Januar...
26.01.26, 16:21
g a g a
Margarete 26. Januar...
26.01.26, 15:00
g a g a
(...)
25.01.26, 21:39
g a g a
(...)
25.01.26, 21:21
g a g a
(...)
25.01.26, 20:49
g a g a
1,32 m x 1,64 m
25.01.26, 20:16
g a g a
(...)
25.01.26, 20:01
g a g a
(...)
25.01.26, 19:00
g a g a
(...)
25.01.26, 18:34
g a g a
(...)
25.01.26, 18:16
g a g a
(...)
25.01.26, 17:48
g a g a
(...)
25.01.26, 17:12
g a g a
Jenny Kittmann Mega....
25.01.26, 16:31

21.47
a
April
april 2004
april 2005
april 2006
april 2007
april 2008
April 2009
April 2010
April 2011
April 2012
April 2013
April 2014
April 2015
April 2016
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren