23. Mai 2023

Bin Fan: "Zwergenwiese Zwiebelschmelz" (vegan). Vollmundig. Kein Fan: "Gelato Glassico Eispralinen Mango Maracuja" (vegan). Nicht vollmundig. Essenstechnisch habe ich vom Gourmet-Aspekt keine Berührungsängste mit tierischen Nahrungsmitteln, zeige mich aber auch offen für nicht-tierische Nachbauten, wenn die Bestandteile nicht übermäßig dubios sind. Für wiederholten Kauf ist aber der Gourmet-Aspekt unerlässlich. Gilt auch für Tierisches.

23. Mai 2023





Nicht viel Text, nur Gedenken. Der Engel mit dem Grünspankleid trauert um die im Ersten Weltkrieg gefallenen Söhne der Mariengemeinde. Ich finde leider keinen Bildhauerverweis.



22. Mai 2023



Als erster deutscher Brauer wurde Bötzow mit seinem Qualitätsbier zum „Hoflieferanten seiner Majestät des Königs von Preußen“ ernannt. Und als solchem gebührte dem Familienoberhaupt und seinen Angehörigen mehr als ein Grab auf dem herrlichen alten Friedhof, der an das Bötzowviertel grenzt. Hat mans mal gehört! Ich schummle ein bißchen mit den Fotos in diesem Eintrag. Der gotisch insprierte Spitzbogeneingang zu einem Mausoleum hat nichts mit Bötzow zu tun. Der gehört zum Mausoleum Zeitler, einer zu großem Reichtum gekommenen Weberfamilie. Ein Sproß, Carl Ludwig Zeitler, wurde Baumeister und entwarf das Mausoleum. Mit seinen Brüdern war er Zeit seines Lebens Förderer der Wissenschaften und Begründer verschiedener wohltätiger Stiftungen. Noch nie gehört? Ich auch nicht. Aber nun!





22. Mai 2023



Aber schon auch hübsch, der kleine Kulissen-Tempel, gewissermaßen die Reihenhausvariante. Das war dann wohl seinerzeit für das kleinere Portemonnaie, wenn es für etwas Freistehendes oder den großen Tempel nicht gereicht hat. Aber immer noch imposanter als die Pappkulisse für Diana in Althorp. Gerüchte besagen, dass sie gar nicht auf der kleinen Insel beigesetzt wurde, sondern in der Familiengruft der Spencers in der Kapelle. Aber William und Harry wären ja an der Quelle, und die haben der Insel immer wieder Besuche abgestattet. Wer hat recht?



21. Mai 2023



Bei KLEINSTUEBERS RUH lässt sich auch vorzüglich ruhen. Ganz mein Geschmack. Auch das Chambre-séparée-haftere sagt mir zu.





21. Mai 2023





Mehr Pomp! Ich oute mich als Fan bombastischer Grabstätten. Was bei der vergleichsweise schlichten Grabstätte von Familie Ende passiert ist, täte mich auch interessieren. Das sieht aus, als wäre vor dem Rundbogen irgendetwas entfernt worden, ein Relief oder eine Figur. Das kann doch nicht das Ende der Familie Ende gewesen sein, so eine leere Fläche. Wer liegt denn da alles? Ich mache mir Gedanken über das Familien-Ende der Familie Ende!





21. Mai 2023



Spreeathen. Auch auf meinem Rückweg von der Musikbrauerei. Da, wo die Greifswalder anfängt, gibt es auf der Anhöhe, dem echten Prenzlauer Berg, einen denkmalgeschützten Friedhof. Er heißt Georgen Parochial I. und hat selten schöne alte Grabstätten.



Die Abendsonne schien warm, ich ließ mich ein bißchen treiben.

20. Mai 2023





Greifswalder Straße. Mein Rückweg von der Klimtshow in der Musikbrauerei war ein Spaziergang die Greifswalder Straße entlang, Laufrichtung Alexanderplatz. Bestimmt keine Empfehlung in Reiseführern, diese verkehrsreiche Straße für einen Spaziergang zu wählen. Aber ich hatte auf dem Hinweg auf der anderen Straßenseite von weitem diese Ladenfassade des Tattooladens gesehen, die wollte ich näher betrachten. Es korrespondierte stilistisch vorzüglich mit dem eben in der Projektion Gesehenen. So konnte ich meine Stimmung ein bißchen in die reale Außenwelt ausdehnen. Sehr gelungen, das Art Déco-inspirierte Fassadenelement. Und wenige Schritte weiter kam auf einmal das Hotel Adele. Auch wie ausgesucht, denn eines der letzten Projektionsbilder war Adele Bloch-Bauer. Dazwischen ein fast archaisch anmutendes Fassadentattoo, Herrn Putin gewidmet, auch geschmackvoll, schwarz auf sandfarbenem Ocker. Zuletzt fing mein Blick die rhythmisch gut gegliederte Fassade des neuen großen Gold Palais Hotel auf der gegenüberliegende Straßenseite. Dank meines ausgeprägten Talents, die Welt ausschnittweise zu fokussieren, das heißt, wie ein Location Scout durch einen Passepartoutrahmen zu betrachten, war es dann ein durchaus angenehmer Spaziergang. Ich bin übrigens nicht tätowiert.











19. Mai 2023











Es wird noch mal bunt. Und damit schließe ich das Kapitel "Wie ich neulich bei der Multimedia-Show über Gustav war". Übrigens bin ich nicht in jedem Fall von großen bunten Visuals oder Animationen beeindruckbar. Das muss schon geschmackssicher dargeboten sein. Ich sah einmal ausschnittsweise auf youtube einen animierten Zeichentrickfilm über das Leben von Vincent van Gogh, im Stil seiner Bilder aufbereitet. Ich konnte mir das nur zwei Minuten anschauen, mir wurde fast körperlich schlecht von dem Geflimmer, ich empfand da überhaupt keinen Mehrwert. Aber Viele fanden das Experiment toll, ja sensationell. Ich bin prinzipiell für alle Experimente, erlaube mir aber auch, etwas nicht zu mögen. Schnuppe ist mir dabei, ob es Mainstream ist oder nicht. Dass etwas breiten Anklang findet, ist für mich kein Auswahl- oder Ablehn-Kriterium für Qualität oder Relevanz. Ein großer Bekanntheitsgrad basiert auf einer Mischung aus gekonntem Marketing und dem Potenzial für breite Resonanz. Zu diesem Potenzial gehört unbedingt auch der Wille des Künstlers "da" hinzuwollen. Also ganz nach oben. Gustav Klimt hatte diesen Willen. Und Albrecht Dürer und Gustav Mahler und Elvis usw. usf. Und die waren alle toll. Das wussten sie und wollten es dem Rest der Welt zeigen. Meine Privat-These zu weltlichem Erfolg ist seit geraumer Zeit, dass der Wille, sich professionellem Marketing zu unterziehen, genauso stark ausgeprägt sein muss, wie das künstlerische Potenzial und absolute Bereitschaft zur unausgesetzten Fokussierung darauf, in der DNA sein muss. Wer vor und nach dem Gepinsel oder Konzert oder Aufnahmestudio lieber chillt, kommt dann da eben niemals hin. Außerdem muss man den Status auch aushalten können, eine öffentlich bekannte Person zu sein. Einige kriegen es sehr konsequent hin, ihr Privatleben nahezu geheim zu halten, aber irgendetwas sickert halt immer durch. Wer privat in "it's complicated"-Konstellationen lebt, wird mit einem prominenteren Status ein paar zusätzliche, Herausforderungen bekommen. Das will alles fein bedacht sein.





18. Mai 2023





Letzter Eintrag für diesen Tag. Es dämmert. Ich habe nach langer Zeit gestaubsaugt, mit seltener Lust. Danach Bordeaux getrunken und eine Kiste davon bestellt, fand den so gut, Château Mont-Saint-Pey 2020. Bestellt Jahrgang 2013. Hoffe gut. Bis morgen.

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Highland Cattle |...
02.04.25, 23:11
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Lydia Gebel Ahhh,...
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Margarete 29. März...
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Christoph Martius Was...
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