22. August 2023



Zur guten Nacht eine neue Lieblingsaufnahme von Schuberts Ständchen entdeckt. Die Beiden sind grandios. Es singt der junge kanadische Bassbariton Philippe Sly, an der Gitarre Adam Cicchillitti, ebenfalls aus Kanada. Bin hin und weg von dieser Interpretation. Der Klarheit der vollen Stimme, der zauberhaften Gitarre. Bislang waren meine liebsten Versionen vom Ständchen von Angela Gheorghiu und Richard Tauber. So eine Entdeckung...

22. August 2023

21. August 2023



Gestern irgendwann gegen Mittag. NICHT auf dem Weg zum Barbie-Film! Weiß nicht, ob ich den anschaue. Mich interessieren die visuellen Eindrücke, und die süße Hauptdarstellerin macht Freude anzugucken. Kritiken sind so durchweg durchwachsen. Interessanterweise aus verschiedenen Weltbild-Ecken. Die Ausstattung und Schauspieler werden hochgelobt, das Drehbuch und die Story kritisch durchleuchtet. Die Einen erwarten etwas Bestimmtes von der frauenbewegten Regisseurin, die Anderen befürchten es und finden es auch. Die kontroversen Wahrnehmungen machen fast schon wieder neugierig. Vielleicht gucke ich irgendwann mal am Nachmittag, so zwischendurch. Kann ich mitreden. Ansonsten bin ich ja meine eigene Barbie. Ich hatte übrigens keine. War zu teuer. Ich hatte eine nachgemachte von Woolworth, die hieß Petra und hatte dunkelbraune lange Haare und war megahübsch. Konnte aber die Beine nicht abknicken. Sie konnte vor allem bezaubernd aussehen. War eben nicht so der Action-Typ! Meine Freundin Ute hatte nicht nur eine echte Barbie und einen echten Ken, sondern auch ein Barbiehaus. Mit pinkem Herd. Fand ich interessant, war dankbar, dass ich mitspielen durfte, mit meiner Petra. Das Coole an den Püppchen, egal ob Barbie oder Petra war, dass man keinen Vater-Mutter-Kind-Plot spielen musste. Sich schick für Parties machen und so, war viel wichtiger. Man konnte ein ideales Erwachsenen-Traum-Leben nachspielen, das man so gar nicht vorgelebt bekam. Wie im Film halt. Fiction & Phantasy. Aber eigentlich hat mein Leben so insgesamt - abgesehen von blöden Todesfällen und amourösen Fragwürdigkeiten - schon ein bißchen pinken Barbie-Sex Appeal.





20. August 2023



Dalida konnte Blicke werfen! Damals sechsundzwanzig und noch brünett. Das schöne Lied hat übrigens Gilbert Bécaud komponiert.

Am Tag, als der Regen kam
Lang ersehnt, heiß erfleht
Auf die glühenden Felder
Auf die durstigen Wälder

Am Tag, als der Regen kam
Lang ersehnt, heiß erfleht
Da erblühten die Bäume
Da erwachten die Träume
Da kamst du

Ich war allein im fremden Land
Die Sonne hat die Erde verbrannt
Überall nur Leid und Einsamkeit
Und du, ja, du
So weit, so weit

Doch eines Tag's von Süden her
Da zogen Wolken über das Meer
Und als endlich dann der Regen rann
Fing auch für mich das Leben an
Ja ja ja ja ja ja ja

Am Tag, als der Regen kam
Lang ersehnt, heiß erfleht
Auf die glühenden Felder
Auf die durstigen Wälder

Am Tag als der Regen kam
Weit und breit, wundersam
Als die Glocken erklangen
Als von Liebe sie sangen
Da kamst du, da kamst du

20. August 2023



Heute lass ich die Wollmütze und die anderen Wollsachen mal weg! Bin dann wieder unterwegs. Berlin jetzt 24 Grad, nachher 29.

19. August 2023



Und nun mache ich mich auf den Weg zu den kühlenden dicken Gründerzeitmauern von 1915 meiner kleinen rosa Werkstatt. Eine Weile war ich nur einmal die Woche da, um etwas zu hinterlegen und zu gießen. Heute werde ich länger weilen und sortieren und werkeln und vielleicht auch fotografieren. Im Augenblick sind noch 26 Grad im Schatten, angekündigt für später heute so um 32 Grad.

18. August 2023

TV-Abend. Gucke Vox: "Wo die Liebe hinfällt".
Doku über ungewöhnliche Paarungen.

17. August 2023



Am kommenden Wochenende, Samstag, 19. und Sonntag, 20. August 2023 ist wieder der alljährliche Tag der offenen Tür im Regierungsviertel. Die Ministerien und das Kanzleramt öffnen ihre Türen. Vor allem das Kanzleramt hat mich 2012 sehr beeindruckt. Da kommt man sonst nicht rein, furiose Architektur. Empfehlung.



16. August 2023

Mysterien des Alltags erhellt...! Angenommen, Google Earth würde morgen Luftaufnahmen vom Gipsdreieck updaten, mein Dach fotografieren, wäre da ein kleines, quadratisches Portraitfoto von Greta Garbo zu sehen. Daneben ein marokkanisches Teelicht-Gläschen. Kann aber auch sein, dass das Garbo-Foto in den nächsten Stunden vom Wind verweht wird und in einem Baum oder mitten auf der Auguststraße da unten landet. Das Foto und das Teelichtgläschen liegen auf den Dachschindeln, nah der Dachrinne. Dereinst stand das Gläschen auf der Balkonbrüstung, so lange bis eine der Krähen kam, aus der daneben stehenden Schüssel Wasser trinken wollte, und das Teelichtdings dabei versehentlich schubste, und es runterpurzelte.

Greta Garbo ist allerdings ein Neuzugang und kam so dahin: ich wollte vorhin das Küchenrollo runterziehen und entdeckte an der linken Wand vom Fenster eine sehr große Motte, einen Nachtfalter. Kleine Motten mache ich einfach mit einem Stück Klopapier platt und spüle sie im Klo runter, was irgendwie auch ungerecht und gemein ist, aber so ein größeres Modell weckt bei mir Gewissensbisse, ich fände es unheimlich, so ein größeres Flatterwesen zu zerdrücken, da erkennt man ja schon so viel. Ich weiß, das ist eine bequeme Doppelmoral in meiner Alltagskultur, aber so ist es eben. Meine Technik ist, ein möglichst kleines Glas aus dem Schrank zu nehmen, über die Kreatur zu stülpen, und dann eine Postkarte drunterzuschieben, damit zum nächsten Balkon zu gehen und das Getier aus dem Glas zu schütteln, möglichst weit weg von der Balkontür.

Eigentlich sehr simpel und funktioniert immer. Ein kleines Glas war schnell zur Hand, ich war ja in der Küche. Das Insekt saß auch ganz ruhig und gechillt an der Wand. Dann brauchte ich nur noch die Postkarte zum Drunterschieben. Ich fand keine auf die Schnelle. Es sollte ja schnell gehen! Das nächstbeste griffbereite Kärtchen war eine Visitenkarte in typischer Visitenkartengröße. Es war ja ein kleines Glas. Nun schob ich die Visitenkarte unter den Falter und sah, dass sie ein bißchen zu klein war. Links und rechts waren fünf Millimeter Luft. Man kennt ja die Geschicklichkeit in Fluchtsituationen von den kleinen Biestern. Ich durfte kein Risiko eingehen! Womöglich machte sich die Motte ganz trickreich ganz schlank und wäre entwischt. Ich hielt das Glas mit der Visitenkarte und der Motte fest an die Wand gedrückt und sah mich um, was denn irgendwie als Alternative zum Drunterschieben herhalten könnte. Da fiel mir ein quadratisches Foto von Greta Garbo auf dem Fensterbrett ins Auge, locker in einen Papprahmen geschoben. Ich hielt mit der linken Hand das Motten-Glas an die Wand und griff mit der rechten zu Greta. Ich legte das Foto flach auf den Küchentisch und plante mit einer Blitzaktion den Falter im Glas, der auf der Visitenkarte tänzelte, erst mal dahinzutransferieren. Ich würde so turboschnell vorgehen, dass der Falter mir nicht mit seinen Fluchtplänen durch eine der Visitenkartenritzen entkommen könnte.

Es klappte! Nun saß der Falter unter dem Glas auf Greta Garbo. Ich zog die Visitenkarte raus und ging mit Greta, Motte und Glas auf den Balkon zur Auguststraße. Da unten war wieder viel los, in der lauen Sommernacht. Ich hob das Glas und schüttelte das locker gerahmte Greta Garbo-Bild mehrmals über dem Dach hin- und her. Der Falter war weg. Und Greta auch. Ich hatte nur noch den Papprahmen in der Hand. Greta segelte nach unten und landete rechts vom Teelichtgläschen.

Nun habe ich einen selbstgebastelten Kescher, weil mir nicht zum ersten mal was aufs Dach gefallen ist. Ich geniere mich aber, danach zu angeln, so lange so viele Leute da unten sitzen. Ich möchte keine bizarre Show abziehen. Denn so einen Kleinscheiß wie ein Teelichtgläschen und ein flach auf der Schindel liegendes Garbo-Foto zu angeln, ist schon eine sportliche Angelegenheit, die nicht beim ersten Anlauf klappen dürfte. Entweder mache ich es spät nach Mitternacht, in der Hoffnung, dass sich dann das ausgehfreudige Publikum da unten auf den Heimweg gemacht hat, oder ich versuche es morgen früh, wenn noch nicht viel los ist. Bleiben Sie dran! Ich berichte dann.

Update 01.40 Uhr: Greta mit breitem Klebeband an der Angel geangelt, Teelichtdings aufgespießt.

16. August 2023

Finde ich interessant: Markenprodukt Iglo-Fischstäbchen, in der identischen Packungsgröße, bei EDEKA günstiger als bei Penny. Wer hätte es gedacht! Ich liebe Fischstäbchen, von klein auf. Außerdem habe ich herausgefunden, was der Unterschied zwischen Backfischstäbchen und Fischstäbchen ist: bei Backfischstäbchen ist ein Teigmantel drumherum, der einen größeren Anteil am Gesamtgewicht haben darf, bei Fischstäbchen gibt's mehr Fisch unter der Panade. Die meisten Sachen, die ich als Kind gemocht habe, schmecken mir heute noch: Pommes Frites, Schnitzel, Fischstäbchen, Kartoffelsalat, Rostbratwürstchen, Wiener Würstchen, Salami, Mortadella, Äpfel, Erdbeeren. Von Milch wurde mir als Kind schlecht, vom Geschmack her. Ich hatte Würgereiz. Mein Bruder liebte es, mehrere Gläser Milch hintereinander in sich hineinzukippen. Das war der befremdenste Unterschied zwischen ihm und mir. Und er mochte Marzipan, ich gar nicht. Ich überließ ihm in der Pralinenschachtel immer die Marzipansachen. Heute mag ich Marzipan gerne, vor allem von Niederegger! Milch habe ich zwischendurch mal im Kaffee trinken können, aber nicht leidenschaftlich. Heute kaufe ich keine Milch mehr, weil ich mir schaumig geschüttelte Biosahne auf den Kaffee mache. Gibt so ein Wölkchen. Interessant, dass sich manche Geschmacksvorlieben ändern können. Aber Fischstäbchen werde ich immer lieben! Ich brate sie immer in viel Butter, mache viel frisch gemahlenen, groben schwarzen Pfeffer und Salz drüber und ein paar frische Ingwer-Raspeln. Eine Delikatesse! Dazu gerne Backofen-Pommes Feinschnitt und ein großer Klecks Mayonnaise. Auch koche ich mir gerne ein Töpfchen Pellkartoffeln dazu, die ich nie pelle. Die zarten, putzigen kleinen Drillinge-Kartoffeln gehen superflott und schmecken mir immer. Ich liebe Kartoffeln! Als begleitendes Getränk einen erfrischenden Crémant bester Qualität.

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