14. April 2023

Regnet. Gleich raus Richtung U9, dann Ringbahn bis Hermannstr., kleiner Fußweg bis Schierker. Werde als erstes die Heizung aufdrehen, Teewasser aufsetzen und mir ein gut gekühltes Glas Weißwein genehmigen. Wochenende einläuten! Heute Abend/Nacht gehe ich nicht zur Eröffnung der Troya Bar bei mir um die Ecke, ich reihe mich nicht in eine Schlange ein. Aber gerne ein andermal. Bitterböse Kommentare unter dem Tagesspiegel-Eintrag dazu gelesen, huiuiui... Soll mich nicht abhalten, demnächst einmal.

13. April 2023

Liebe Leute, liebe Leseratten,

Literaturkritik ist zwar nicht mein Fachgebiet, aber ich lese seit Kindesbeinen leidenschaftlich gerne und habe Vorlieben und Abneigungen und die Gabe einer differenzierten Wahrnehmung. Für mich gibt es nicht pauschal "genial" oder "kannste in die Tonne kloppen", wenn ich ein Buch vor mir habe. Ich bin eine detailverliebte Jungfrau und bemühe mich gerecht zu urteilen.

Unlängst wurde ich durch einen Blogeintrag von einer Freundin auf einen Roman aufmerksam. Sie hatte eine Leseprobe gelesen und war nicht weiter interessiert. Sie erwähnte sinngemäß, dass ihr das Buch von einer literatursachverständigen Freundin als ein durchschlagender Erfolg bei jüngeren Lesern, den Millenials, genannt wurde. Die Rede ist von dem um 2020 veröffentlichten Roman "Allegro Pastell" von Leif Randt, ein bejubelter Bestseller, der 1982 geborene Randt gewann Jahre vorher auch einmal den Bachmannpreis.

Das Buch handelt grob von dem Lieben, Treiben und Hadern eines im Hessischen wohnenden Webdesigners Mitte Dreißig, namens Jerome, der zwischen zwei Frauen herumlaviert, die eine ist eine Fernbeziehung in Berlin, Autorin, Shootingstar, die andere eine ehemalige Schulkameradin, die bei ihm in der Nähe lebt. Ich war neugierig, was ein Buch beinhaltet, das so ein Erfolg ist, bestellte es mir für fünf Euro gebraucht bei Amazon und las es vor ca. zwei Wochen. Auf der Rückseite des Einbands steht als Testimonial eines FAZ-Kritikers, wenn man alle Stellen, die toll sind, gelb markerte, wären in dem Buch bald alle Seiten gelb.

Ich begann zu lesen, es las sich so locker weg und ich machte bald das erste Eselsohr, wo mir eine Stelle gefiel. Zwischen Seite 54 und 217 machte ich kein Eselsohr, da war nichts so Besonderes und ich begann mich auch ein wenig zu langweilen. Die Kurzweil der ersten fünfzig Seiten konnte sich nicht halten, ich empfand, dass das Buch in eine Schleife ging und langweilte mich speziell bei den wiederholten Beschreibungen von Ausgehen unter Zuhilfenahme der verschiedensten Partydrogen.

Als ich zwanzig war, hatte ich auch die wichtigsten damals erhältlichen Drogen durchprobiert, ich wollte mitreden können und war experimentierfeudig. Aber über die verschiedenen Zustände von Bekifftheit oder LSD-Trips zu palavern, wäre mir nicht in den Sinn gekommen. An der Stelle finde ich das Werk für einen Mitt- bis Enddreißiger etwas pubertär und wundere mich auch, dass das repräsentativ für das Lebensgefühl seiner Generation sein soll. In Randts Buch wird eine ganz bestimmte Szene von wohlsituierten Mittdreißigern, die "irgendwas mit Medien" machen, ungebunden sind und mit ihren Gefühlen hadern, beleuchtet. Ich finde das eher austauschbar, nur die Eckdaten der Versatzstücke sind bei jeder Generation etwas anders. Dass der Konsum dieser ganzen Litanei synthetischer Stimmungsaufheller bei in den Achtzigern Geborenen Alltags-Standard sind, glaube ich nicht.

Das also langweilte mich etwas. Aber, ich fand doch einige Passagen gelungen und manchen Gedanken orginell und lesenswert. Da diese Stellen nicht vollständig in der Leseprobe sind, nehme ich mir heraus, sie hier zu posten. Ich habe mir dafür sogar einen gelben Textmarker genommen und die Stellen im Buch markiert. Insgesamt macht das ca. 5 Prozent vom ganzen Buch aus. Ich bin also etwas anderer Meinung als der FAZ-Rezensent. Der Autor, Leif Randt ist mittlerweile übrigens Vierzig. Das Buch hat offensichtlich starke biographische Züge, wohl ausgprägtere, als seine beiden Vorgänger-Romane.

Also hier nun meine gelb gemarkerten Stellen, die durch entweder originäre Gedankengänge, eine scharfe Beobachtungsgabe oder einen gewissen Humor brillieren. Talent ist bei Randt durchaus vorhanden. Die Stellen, wo er seine Nostalgie-Kritik formuliert, haben mich speziell angesprochen. Ich teile diese Sichtweise, halte sie für valide!


S. 13
„Jerome hatte während der Lektüre häufig gelacht. Die zahlreichen Kritiken zu dem Buch hatte er erst nachgelesen, als er Tanja schon persönlich kannte. Offenbar hatten zu „Panoptikum Neu“ viele verschiedene Menschen viele verschiedene Zugänge gefunden. Einige Fans gingen so weit, zu behaupten, dass sie die Lektüre verändert habe. Und diejenigen, die das Buch nicht mochten, wirkten peinlich stolz darauf, es nicht zu mögen, denn sie mochten ein Buch nicht, das anderen etwas bedeutete, was ihnen ein Gefühl dunkler Überlegenheit gab.“


S. 14
„Tanja hatte geantwortet, dass sie genau das an ihm schätze. Dass so wenige Menschen sich trauten, ihre echten Erinnerungen zu erzählen, da diese naturgemäß arm an Pointen waren.“


S. 15
„Nostalgie war nur ein träger Reflex, der einem Mangel an Ideen entsprang – so ähnlich hatte es seine Mutter einmal formuliert.“


S. 23
„Mit einem (…) Glas in der Hand erzählte Jerome jetzt: »Während des Gottesdienstes verspielte sich eine minderjährige Flötistin bei einem Solo sehr oft. Es war eigentlich zum Lachen. Aber anstatt zu lachen, hat sich die gesamte Kirchengemeinde geschämt. Man war mitleidig berührt. Ich glaube, in diesem Moment habe ich die protestantische Religion verstanden: einem biederen Flötenkonzert aufmerksam zuhören, hoffen, dass sich niemand blamiert, und dann mitleiden, wenn die Schülerin nicht gut genug geübt hat, weil man ahnt, dass ihr dieses Versagen lange nachhängen wird. Das ist Protestantismus.«“


S. 39
„Sie liebte ihn, ja, sie liebte ihn wirklich, und genau das wollte sie ihm jetzt schreiben, aber sie sparte es sich dann doch. Ihre Situationen unterschieden sich zu sehr. Sie stand im Bass, er blickte ins Naturschutzgebiet.“


S. 46, 47
„Als sein Vater nach Tanja frage, erzählte er, dass Ostern sehr schön gewesen sei, eher ruhig, mit Museum und Kino, ohne ausschweifendes Ausgehen. Das Ausgehen der nach 1980 Geborenen konnte sich sein Vater nur bedingt vorstellen, aber es schien ihn auch nicht sonderlich zu interessieren.

(…)

Jeromes Eindruck war, dass sein Vater nachfolgende Generationen zu keinem Zeitpunkt abschätzig betrachtete, viel eher schien er auf eine gesunde Weise wehmütig zu sein. Jerome schätze es, wenn Menschen in der Lage waren, Wehmut zu entwickeln. Nostalgie bewertete er deutlich kritischer. Jerome glaubte, dass Wehmut als politisch links und Nostalgie als politisch rechts einzustufen war. Im Aufkommen von Wehmut erkannte er ein Eingeständnis von Schwäche und Schutzbedürftigkeit, während Nostalgie die selbstgerechte und zumeist stolze Glorifizierung einer Vergangenheit war, die es nie gegeben hatte. Jerome äußerte diesen Gedanken aber nie, da er ihm nicht gänzlich valide vorkam.“


S. 54
„(…) aber diese Anziehung, die auch schon ein Jahr zuvor auf einem Konzert der Crystal Castles in Frankfurt spürbar gewesen war, vermischte sich mit einer peinlichen Intimität, die daher rührte, dass man sich aus Grundschulzeiten kannte. Als wäre die Anziehung folglich verboten oder auf eine abgründige Weise konservativ.“


S. 217
„Jerome erzählte seiner Mutter mit einer etwas zu großen Ernsthaftigkeit, die womöglich auch von den Knieschmerzen getriggert wurde, dass er im Endeffekt immer jene Gerichte am liebsten mochte, die sich im weitesten Sinne unter der Bezeichnung ‘Internationale Hausmannskost‘ subsumieren ließen. »Das gilt eigentlich für Asien genauso wie für Europa und Amerika«, sagte Jerome, »bei Afrika und Ozeanien kann ich es nicht sagen.« Seine Mum lächelte mild und sagte: »Das erzählst du oft.«


S. 221, 222
„Es lief eine Spotify-Playlist mit dem Titel ‘Christmas Calling 2018‘, die sie selbst zusammengestellt hatte. Darauf befanden sich klassische amerikanische Weihnachtslieder ebenso wie angenehme Hintergrundmusik. So saß die Familie Arnheim in einem Klangteppich aus freundlichen Songs, die unweigerlich an alte Disney-Filme erinnerten, und unterhielten sich über das bevorstehende Ende der Ära Merkel, weil das ein Thema war, das auf keinen Fall zum Streit führen würde. Alle vier Arnheims hatten Angela Merkel ins Herz geschlossen, auf einer affektiv-menschlichen Ebene, ohne sie je gewählt zu haben.“


S. 224, 225
„Sarah hatte eine Videoarbeit von Steve Bishop im KW so sehr gemocht, dass sie alleine noch mal zurückgegangen war, um das Video, das eine Kamerafahrt durch ein verlassenes kanadisches Dorf zeigte, ein weiteres Mal in voller Länge anzuschauen. Tanja hatte sich darüber gefreut. In Wahrheit passierte es ja selten, dass einem ein Kunstwerk wirklich gefiel, und wenn es dann doch mal vorkam, zudem an Weihnachten, war das ein Grund zum Feiern, fand sie, und das sagte sie auch zu Sarah, die das wohl als Bevormundung empfand. Sie könne sich ziemlich oft für ruhige Videoarbeiten begeistern, erwiderte Sarah, diese Nichtbegeisterungsfähigkeit, die sei doch viel eher Tanjas Problem.“


S. 271
„Die Frau, die neben ihm am Steuer saß, hatte er schon immer gemocht, und dennoch war sie neu für ihn. Am Comer See hatte sie gesagt: »Seit mein Vater an Krebs gestorben ist, glaube ich an Willkür. Man sollte die Realität akzeptieren und genießen.« Jerome hatte dieser Perspektive einiges abgewinnen können.“


S. 273
„»Angenehme Standard-Pizza«, sagte Jerome und musste dabei an Tanja denken, denn sie hätte sicher Ähnliches gesagt. Tanjas Freude daran, sich mittelmäßig oder sogar schlecht zu ernähren, hatte Jerome immer charmant gefunden.“


S. 275
„Die Verhaltensweisen der Teenagergruppe im Film deckten sich mit denen von Jeromes Freundeskreis aus den frühen Zweitausendern nahezu komplett, obwohl seine Jugend in Maintal stattgefunden hatte und nicht in Kalifornien. Jerome fragte sich, ob der Film ihn so sehr aufwühlte, weil er ihn daran erinnerte, dass selbst sein Leben einmal anstrengend gewesen war, oder weil er ihm die Austauschbarkeit seiner Erfahrungen vor Augen führte.“


S. 277
„Die Wahrheit ist ja, dass ich nicht unglücklich bin, wenn ich alleine bin. Und doch besteht diese vage Sehnsucht danach, dass etwas passiert, das sich der eigenen Kontrolle entzieht. Mit dir ist es ein bisschen so gewesen. Und du warst trotzdem immer weit genug weg.“

12. April 2023

Gestern im Fahrgastfernsehen in der U8 auf dem Monitor ein Zitat, gerade noch so aus dem Augenwinkel erfasst:

"Die Wurzel des Bösen ist die Vergänglichkeit."

Noch nie irgendwo gelesen oder gehört. Interessanter Gedanke. Also quasi die Bedrohung, dass alles dem Untergang und dem Vergessen geweiht ist, sterben wird, sich in Nichts auflöst, verursacht bösartige Taten? Um eine unvergängliche Spur zu hinterlassen, einen Fußabdruck in der Menschheitsgeschichte oder auch nur in einem privaten Kontext? Rosenkrieg zum steten Gedenken an die einstige Liebe, bis in alle Ewigkeit? Weltliche Kriegstreiberei, mangels anderer Talente, um als historische Persönlichkeit im Lexikon zu landen? Sehr spannendes Erklärungsmodell!

Nach ein paar Stationen wiederholte sich das Zitat. Überrascht las ich nun etwas anderes: "Die Wurzel des Bösen ist die Begehrlichkeit." Geoffrey Chaucer (um 1342 - 1400)

Oh. Ich hatte mich beim ersten mal offenbar verlesen. Die erste Variante fand ich viel spannender. Vor allem meine Bereitschaft und offenbar damit einhergehende Fähigkeit, dem so nicht existierenden Zitat eine plausible Logik zu entlocken. Interessanter Mechanismus in meinem Gehirn. Wahrscheinlich nicht nur in meinem.

11. April 2023







Hier kommt mein persönlicher Life Hack in puncto tip-top gestylt durch den Alltag: GURTE! Regelmäßige Leserinnen und Leser werden sich eventuell erinnern, dass mir im letzten Herbst meine Tasche abhanden kam. Sie war schwarz, aus Textilgewebe, unscheinbar, bis auf mein dunkelgrau aufgedrucktes Logo. Ich kaufte mir ein neue Tasche, die eine ähnliche Größe hatte, aber aus schwarzem Leder, mit einem abnehmbaren, passenden schwarzen Ledergurt. Es gehen Lebensmitteleinkäufe hinein, mein Zeug, das ich unterwegs bei mir habe, also ein geräumiges Modell. Zur besseren Veranschaulichung: man kriegt drei Flaschen Schaumwein in die Tasche, dann geht der Reißverschluss noch zu. Ich brauchte ein Weile, mich an die neue Tasche mit den vielen abgeteilten Innenfächern zu gewöhnen, ich musste mich sozusagen einwohnen in der neuen Tasche. Weil ich ein bißchen von dem Verlust der alten Tasche samt Inhalt traumatisiert war, wollte ich mit der neuen Tasche ein Gefühl installieren, dass sie doch besser als die davor wäre, so dass der Verlust irgendeinen Sinn ergeben könnte. Dann fiel mir ein, dass ich die Tasche für mich noch attraktiver machen könnte, indem ich mir einen weiteren hübschen Gurt dafür kaufe. Ich hatte mal einen in einem Schaufenster gesehen, der mir gut gefiel. Ganz bunt. Boho-Style. Ich setzte mich vor meinen Rechner und fing an, Taschengurte zu googeln. Auf den Fotos nun das Ergebnis. Ich konnte nicht aufhören. Ich musste jeden Gurt kaufen, der mir gefiel. Wo ich doch so viele verschiedene Mäntel und Jacken habe. Da sollte der Taschengurt schon perfekt abgestimmt sein. Es war wie eine Sucht! Über einen Zeitraum von ungefähr zwei Wochen habe ich mir diese ganzen Gurte bestellt. Das kann man jetzt ein bißchen wahnsinnig finden, aber ich meine, es ist eine Anschaffung für's Leben! Wenn mir wieder einmal die Tasche geklaut wird, habe ich jedenfalls noch jede Menge Gurte. Und nun kommen wir zum Life Hack: der besteht darin, niemals mehr eine Handtasche umpacken zu müssen, um ein auf die Tages- oder Abendgarderobe abgestimmtes Modell zu tragen. So ein Gurt ist wirklich schnell gewechselt, das dauert nur Sekunden, wieder clever Lebenszeit gespart und gewonnen! Kosten so circa zwischen 13 und 30 Euro. Ein bißchen habe ich es doch übertrieben und würde den einen oder anderen Gurt auch gegen eine gute Flaschengärung tauschen, nicht jeden, aber einige sind verzichtbar für mich. Z. B. der mit dem rot-orange-schwarzen Muster oder der mit dem schwarz-wollweißen Ethnomuster oder mit dem helleren Zebramuster und den dunkelrot-grün-beigen mit den Fransen. Interessensbekundungen mit Beschreibung gerne als Kommentar!









10. April 2023





Hier sitze ich auf den Kissen auf meiner Insel am Boden und werkle. Für eine Staffelei hätte ich gar keine Verwendung. Die Schwerkraft würde meine Bemühungen zunichte machen. Der senkrechte Ansatz liegt mir nicht. Im wahrsten Sinne des Wortes.

10. April 2023





Gestern vor meinem rosa Puppenhaus mit der kleinen Werkstatt. Früher war es orange, dann lachsrosa, jetzt ganz rosa. Das Fenster mit dem Stuckrelief und die zwei rechts davon sind meine.



10. April 2023



Immer Ostern! 🥚Ostermontag,🥚Osterdienstag,🥚Ostermittwoch, Osterdonnerstag,🥚Osterfreitag,🥚Ostersamstag,🥚Ostersonntag.



10. April 2023





Gestern beim Osterspaziergang vor einer grünen Wand. Heute ist noch mehr Osterspaziergangswetter, aber ich will es mal nicht übertreiben. Habe mich beim Frühstücken gerade an der offenen Balkontür gesonnt, mit nix an. Jetzt wieder Richtung Süden. Den von Berlin. Wer kennt es nicht: Schachteln mit Erinnerungen, Eintrittskarten, Zettel, besondere Restaurantquittungen, Schnipsel, Flyer, Fotos. Habe gestern gründlich nach Farben sortiert und begebe mich heute in goldgelbe Welten. Wird ein neues, sentimentales Werk, 100 x 150 cm. Ich sortiere so gerne Sachen auseinander, das beruhigt und befriedigt mich ungeheuer. Autisten haben auch oft eine starke Vorliebe dafür. Eine frühere Freundin hatte eine autistische Schwester, die noch im höheren Erwachsenenalter Micky-Maus-Hefte sammelte und verwaltete und immer wieder die korrekte Reihenfolge überprüfte. Außerdem liebte sie es, Schrauben nach Größen zu sortieren. Ich auch! Gestern auf dem Balkon in meiner Werkstatt in der Sonne gesessen und Dutzende Reliquien nach Gold-Gelb-Ocker-Orange, Pink, Blau-Grün-Türkis, Schwarz-Weiß und Kunterbunt auseinanderdividiert. Ich mache am allerliebsten Sachen, wo ich nicht viel denken muss.







10. April 2023





Die Prinzessinnengärten befinden sich auf dem alten St. Jacobi Friedhof, der nun mit Urban Gardening vom Prinzessinnengärten-Kollektiv betreut wird. Es gibt auch ein Gartenlokal, das ist im vorderen Eingangsbereich. Das Areal ist mehr oder weniger um die Ecke, schräg gegenüber von meiner kleinen Werkstatt. Vom Balkon kann ich rechts die Sonne in die Baumwipfel sinken sehen.





10. April 2023





Mein kleiner Osterspaziergang. Überall blaue Blümchenteppich-Inseln in den Prinzessinnengärten. Auf einer Gartenseite heißt es: "Von März bis April imponiert das Blausternchen – häufig auch Sibirischer Blaustern genannt – mit einer Fülle seiner leuchtend blauen Glockenblüten, die mit der Zeit ganze Flächen teppichartig bedecken können." So ist es. Wundervoll, elfengleich, zauberhaft.



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