08. Juli 2026
Oft, ja streng genommen IMMER habe ich sämtliche Lampen in meinen Wohnungen selbst angeschlossen, aber so ein Scheiß-Gefrickel wie gerade eben hatte ich noch nie. Der Wandstrahler im Bad war hinüber, neuen bestellt, der hat eine ganz, ganz filigrane Lüsterklemme mit ganz zarten Drähtchen auf der Anschluss-Seite des Strahlers, aber was da bei mir aus der Wand kommt, sind ganz störrische, dicke Kabel, die sich mitnichten in die Vorrichtung biegen ließen. Wenn man nicht genau hinguckt, bemerkt man es nicht, dass das alles quick und dirty zusammengeschraubt ist, aber Hauptsache Licht und kein komisches Sirren. Ok. Wer weiß, wie oft ich noch Lampen anschließe. Eigentlich auch bemerkenswert, dass mir das in meinem gesamten Leben noch nie ein motivierter Mann angeboten hat, hier etwas unterstützend tätig zu werden. Ist ja kein Hexenwerk, auch habe ich schon mehrfach den Siphon unter der Küchenspüle abgeschraubt und erneuert. Aber Spaß macht mir das nicht! Ich erhole mich jetzt mit einem schönen (oder vielleicht auch nicht so schönen) Film aus der guten alten Zeit.
g a g a - 8. Juli 2026, 20:15


Hier in der gerne genommenen 2-poligen Ausführung mit Aufnahmekapazität von 0,14 bis 4mm². Komfortable Verbindung durch Hebel-/Klemmmechanismus (gleichartige/farbgleiche Adern in eine Klemme).
Disclaimer: Strom ist lebensgefährlich. Stets die 5 Sicherheitsregeln für Elektroarbeiten beachten und sicherstellen, dass man weiß, was man tut. Ansonsten lieber motivierten Gelegenheitsmann mieten.
P.S. Ich glaube, dass du überlegt vorgehst. Aber du wirst nicht glauben, wie viele am Strom gestorben sind und sich alle nicht für leichtsinnig hielten. Als Beispiel: nach der Abschaltung des Stromkreises sollte man immer noch mal die einzelnen Adern mit einem Spannungsprüfer checken, weil bei alten Installationen oft die Phase falsch verlegt wurde. Und dann ist das Licht zwar aus, aber die 230V sind noch aktiv. Kein mansplaining. Nur die eigene Erfahrung, selbst mal in Strom gepackt zu haben.