09. Mai 2026





Chat nach dem Konzert, in der Nacht vom 6. zum 7. Mai: "Sie ist ganz sympathisch, ungekünstelt und nahbar. Sie wohnt übrigens während ihrer kleinen Deutschland-Tour in Berlin. Heute spielt sie in Hamburg. Sie hat dem Publikum zwischen den Songs viel erzählt, ganz zutraulich. Auch zwei Songs mitgefilmt, mal gucken, ob ich die verwerten kann. Leider musste ich die Kamera beim Fotografieren und Filmen extrem weit hochheben, weil ich eher im mittleren Bereich stand, es war doch sehr voll. Das Hochhalten war anstrengend und ich hab auch bei den Filmaufnahmen ganz schön gewackelt. Muss mal sehen, ob sich das stabilisieren lässt."



"Sophie Auster hatte schon während des Konzerts ausführlich erklärt, dass sie danach auf jeden Fall noch da sein wird, wo auch ihre Platten sind und man dann quatschen könnte und so. Aber weil sie eh schon dauernd erzählt hat, war es, als hätte man eine Freundin getroffen. Auch lustig auf dem Foto, sieht aus, als hätte der Drummer einen exaltierten Schnurrbart. Wenn ich sie richtig verstanden habe, sind ihre Mitmusiker aus Berlin, bzw. leben hier, deswegen haben sie auch eine Woche vorher angefangen in Berlin in einem Übungsraum zu proben. Sie kennt die drei, den Drummer, die Keyboarderin und den Bassisten wohl schon vom letzten Jahr."



"Da ist sie auch mit Ihrem Mann und kleinem Sohn bei der Tour in einer Wohnung in Berlin gewesen. Jetzt käme es ihr schon ganz familär hier vor, meinte sie. Die anderen ziehen sie auf, weil sie die Straße, in der sie wohnt, nicht richtig aussprechen kann. Wenn sie mit ihrer akustischen Gitarre spielt und eine ihrer Balladen singt, erinnert das ein bisschen an Joan Baez 1968, aber ebenbürtig. Sie kann aber auch rockiger, hat auch ein paar uptempo Nummern im Programm und einen Song hat sie gecovert, "Self Control" von 1984 von Laura Branigan, da meinte sie, der hat für sie immer schon Berlin Vibes gehabt, oder was sie sich darunter vorstellte. Sie animierte das Publikum dann auch den Refrain mitzusingen."




"Sie hat eine magnetische Ausstrahlung, ein schneller Wechsel zwischen ganz ernst und dann wieder koboldhaft, wenn sie erzählt, dass sie ihren Mann (den sie oft erwähnt) in einem Club kennengelernt hat, als sie sturzbetrunken war, was ihr peinlich war, darüber hat sie auch ein Lied gemacht. Und dass sie vor der Show noch einen Shot genommen hat, hat sie auch nicht verheimlicht, die wilde Sophie. Mangelnde Lebhaftigkeit kann man ihr sicher nicht vorwerfen. Ihr Blüschen hat mich aber auch stark fasziniert, die Ärmel! Da muss man ja schon aus Spieltrieb expressive Armbewegungen machen! Bye bye Sophie, war schön mit Dir! [Jenny schreibt dazu: Mit Hingabe, sehr toll] Ich: Das muss man sich auch trauen, auf das Gefühl vertrauen, das macht sie."









g a g a - 9. Mai 2026, 13:52


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