16. Juni 2024



Änderungsschneiderei für große Mädchen, mein Tagwerk. Borte mit Lochstickerei zwecks Verlängerung (mit der uralten, noch gut funktionierenden "Privileg"-Nähmaschine aus meiner Jugend) an Kleid genäht. Kommt noch eine dritte Reihe unten dran und der andere Ärmel kriegt auch noch adrette Borte. Dann ist das Kleid nicht mehr midi sondern maxi! Kann ich erst in der kommenden Woche fertig nähen, wenn die mir noch fehlende Borte geliefert ist.





15. Juni 2024



Abendverabredung abgesagt, nicht viel zustande gebracht. Außer Abendhimmelfoto. Ungewohnt in der Himmelsrichtung, im Norden. Im Westen war der Himmel ganz blass. Bin heute zu erschöpft für Gesellschaft und Konversation oder gar "Party". Im abgedunkelten Schlafzimmer im Halbschlaf gewartet, dass die Triptane wirken, bevor der Kopfschmerz aus der Hölle seine Folterarbeit verrichtet. Kollegin, die im Thema steht, erzählte mir von einer Studie, die erhellt hat, dass Personen mit Migräne messbar erhöhte Gehirnaktivitäten haben. Nun denn. Hätte dann doch lieber ein anderes Status-Symbol zwecks Leute beeindrucken. Dass ich im Kopf immer hochtourig laufe, merke ich selber. Hat zwei Seiten.





15. Juni 2024



Guten Morgen gegen Mittag! Berlin abwechselnd leichter Regen, Wind und Sonne. Ich will nachher meine betagte Nähmaschine anwerfen, den kaputten Überzug vom Schaumstoffblock vom Atelier ausbessern. Stoffrest ist besorgt, danach neu Pink einfärben. Und ein neueres himmelblau-weiß groß geblümtes Lieblingskleid, das nach dem Waschen kürzer geworden ist, beträchtlich verlängern, indem ich unten eine Stoffbahn aus Baumwollstoff mit Lochstickerei, und auch an den Ärmeln eine passende Borte annähe, so dass es am Ende bodenlang wird. War mir eh einen Tick zu kurz. Falsche Kleiderlänge sieht einfach nicht aus. Saum kurz unterhalb vom Knie oder wadenlang bei glockigem Rock wirkt ganz schlimm plump und trutschig. Lieber richtig maxi!



Am späteren Abend verabredet zum Sommerfest im Literaturhaus in der Fasanenstraße. Lydia und Ina und Jan kommen sicher auch.

14. Juni 2024



Um mehr als "Gute Nacht" zu schreiben - weiterhin viel, viel zu tun. Freizeitprogramm wenige Stunden am Abend zuhause, verpasste Sendungen in Mediatheken laufen lassen, dabei essen, trinken, einen kurzen Blogeintrag wie diesen. Außerdem kleines Freizeitintermezzo: in der S-Bahn oder beim Mittagessen ein Kapitel lesen. Chris O'Dell hat nun einen Orga-Job im Management der Rolling Stones angeboten bekommen. Mick kannte sie schon über eine Freundin, die ihm in London den Haushalt gemacht hat.



13. Juni 2024

Oh my goodness... ich fand gestern am Lieferantenzugang von einem großen Gebäude ein Smartphone auf dem Boden, eingeschaltet, mit einem unfassbar großen Konvolut von Messages, war aber nicht kenntnisreich genug, selbst zu eruieren, wer der Besitzer sein könnte. Hab es in der Sicherheitszentrale des Gebäudes abgegeben. Mir wurde ganz schwindelig angesichts des derart dichten Austauschs vom Messages mit unfassbar vielen verschiedenen Personen, hatte nur mal kurz durchgescrollt und quergelesen. Wie kann man nur privat derart viele Kontakte pflegen. Allerdings hab ich nicht das jeweilige Datum angeguckt. Vielleicht ist es doch weniger dicht, aber der unsortierte Kraut- und Rübeneingang hat mir das Gefühl vermittelt: GOTT SEI DANK bin ich nicht diese Person, der der Apparat gehört. Ich hatte interessanterweise sofort den Vibe, dass es das Smartphone von einem Mann ist. Der schnelle, pragmatische Duktus vielleicht. Hat sich gerade verifiziert, der Eigentümer hat mich kontaktiert. Ein Mann, so Mitte dreißig. Aus einigen Messages konnte ich auch herauslesen, dass es um Absprachen zur Kinderbetreuung ging, wer wann X abholt und dann da und dahin fährt. Was für ein anstrengendes Pivatleben, dachte ich mir. Wie geradezu eremitenhaft hingegen meine privaten Kontaktaktivitäten und Konversationen sind. Ich bin die personifizierte Entschleunigung.

12. Juni 2024



So viele bezaubernde Lieder hat Françoise Hardy der Welt geschenkt. Darunter ganz viele Lieblingslieder von mir. Gute Reise.

12. Juni 2024



Danke Küken...! Für mich bist Du sehr süß. Ich weiß, dass Viele im Internet schreiben, dass Taubenküken nicht schön aussehen, manche sagen sogar hässlich - wie gemein! Sie haben eben keinen kugelrunden Kopf und nicht das Kindchenschema mit großen Kulleraugen. Mehr so punkig. Aber süß und unschuldig sind sie trotzdem. Ich könnte so einem Taubenküken nie etwas zuleide tun. Gut, dass die Eltern so gut aufpassen. Ich hab mich sehr gefreut, das Gesicht zu sehen. Das zweite Taubenbaby, das ich sehe. Bis zum letzten Jahr habe ich überhaupt keine Ahnung gehabt, wie frisch geschlüpfte Tauben aussehen. Weil sie so gut versteckt sind! Was hab ich für ein Glück, dass ich so ganz nah zuschauen kann, wie sie groß werden. Es gibt ja noch ein zweites und ich hab den Hintern gesehen! Das später geschlüpfte kuschelt sich noch unter Mama, aber es ist da! Wenn ich wieder dort bin, gibt es schon zwei aufgeregte Schnäbelchen und vielleicht kann ich Fotos vom Füttern machen. Da schnäbeln die Kleinen in den Schnabel der Eltern, nicht nur Mama, auch Papa Taube, um die Kropfmilch zu trinken. So geht das Füttern, wenn sie noch klein sind. Es ist eine bestimmte Milch, die im Hals von den Eltern für die Kleinen gemacht wird. Dafür müssen die Eltern viel Wasser trinken.





12. Juni 2024





Bitte Küken, dreh Dich um! Bitte, bitte... Dann geh ich auch wieder!



11. Juni 2024



Aber dann sehe ich ein flaumiges Hinterköpfchen, das an Mamas Bauch nach oben schlängelt. Ganz aufgeregt. Ich hoffte inständig, ich kriege noch ein unverwackeltes Foto zustande, wo man das zappelige Taubenküken von vorne sehen kann. Bleiben Sie dran!



11. Juni 2024



Es geht weiter. Gestern war ich also für den Stromzählerableser um zwölf Uhr mittags in meinem Atelier. Gleich zum Balkon! Gießen, aber vor allem gucken, was sich getan hat. Zuerst hat es wie am Sonntag ausgeschaut. Taube wie dicke Henne auf Küken. Ich konnte nicht sehen, was mit dem zweiten Ei ist, ob da auch was geschlüpft ist. Beim Gießen war die Taube wieder in Habachtstellung, nicht so relaxed wie vorher beim Brüten. Hat sich ein bißchen in Drohgebärde augeplustert, obwohl sie ja nun gelernt haben könnte, dass ich wirklich nur den Bambus gieße, der jetzt auch wieder schön grün ist. Auch mein anderes Gestrüpp, ganz herrliches Versteck für die Täubchen. Bis der Ableser gekommen ist, war noch ein bißchen Zeit zum Beobachten. Bleiben Sie dran!



g a g a
Highland Cattle |...
02.04.25, 23:11
g a g a
Lydia Gebel Ahhh,...
01.04.25, 22:28
g a g a
Lydia Gebel Warst...
01.04.25, 21:59
g a g a
Margarete 29. März...
29.03.25, 19:44
g a g a
Christoph Martius Was...
29.03.25, 19:43
g a g a
Margarete 28. März...
29.03.25, 01:04
g a g a
Margarete 24. März...
24.03.25, 21:20
g a g a
Margarete 23. März...
23.03.25, 13:35
g a g a
Margarete 18. März...
18.03.25, 18:33
kid37
g a g a
Saskia Rutner Danke...
18.03.25, 10:25
g a g a
Gaga Nielsen Foto:...
18.03.25, 08:37
g a g a
Der blaue Salon
17.03.25, 23:11
g a g a
P.S. Trivia, aber...
15.03.25, 21:53
g a g a
Ina Weisse Oh no,...
15.03.25, 21:36
g a g a
ANH 13. März 2025...
15.03.25, 00:43
g a g a
Margarete 12. März...
12.03.25, 09:34
g a g a
kid37
g a g a
Lydia Gebel Das ist...
09.03.25, 17:49

21.47
a
April
april 2004
april 2005
april 2006
april 2007
april 2008
April 2009
April 2010
April 2011
April 2012
April 2013
April 2014
April 2015
April 2016
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren