16. Februar 2025





Zugeneigtes Publikum bei Tim Kamieth - third of a decade, @Sevenstar. Hier Jenny, Fabian, Saskia und meine Wenigkeit.



16. Februar 2025







Meet the artist - den ganzen Februar bei Sevenstar - Tim Kamieth.

16. Februar 2025

15. Februar 2025



Gästebuch und signierte Fotografie vorhin auf dem Teppich in meinem Wohnzimmer. Es gab Sonne. Die verdeckte Fotografie zeigt eine Situation während einer Pause auf einem Filmset in den Hollywood Hills der Produktion "Strange Matters" von Philippe Mora aus dem Jahr 2002. Thorsten wirkte mit und fotografierte in der Pause. Die Spirale ist seine Unterschrift, die schon manche Probleme verursacht hat. Musste lachen. Ein heiterer Tag nach dem Abend der gelungenen Eröffnung von Tim. Spätabends, besser Nacht, ging es noch in die Georgia Bar, wo ich vorher noch nie war. Hatte mir den Laden kleiner vorgestellt. Wahnsinnig voll. Schlangen standen an. Durch geheime Handzeichen wurde der Vorgang bei unserer kleinen Gruppe beschleunigt. Alles stand drinnen dicht an dicht. Sehr gute Elektrobeats. Aber erstaunlich wenig wirkliches Tanzen, eher moderat verhaltenes Taktgewackel mit Glas in der Hand. Ich ja nicht. War ganz berauschend. Habe einige Fotos von Tims Eröffnung bei Sevenstar, auch eines seiner Werke erstanden, einen kleinen Siebdruck in limitierter Auflage. Aber meiner hängt noch bis zum Ende der Ausstellung, weil ich unbedingt die No. 7 haben wollte, keine andere Nummer. Ein entzückender pinker Hund mit tiefgehender Bedeutung. Drei, vier größere Werke hätte ich auch gern gekauft, aber ich habe absolut keinen Platz dafür, so schade. Den kleinen Hund krieg ich unter.

14. Februar 2026



TONIGHT@SEVENSTAR - Opening: "A THIRD OF A DECADE" – Tim Kamieth. "Die Werke, meist in Öl und Acryl auf Leinwand, verbinden die Energie des abstrakten Expressionismus mit den Einflüssen der Berliner Graffiti-Kultur. Sie feiern das Leben in seiner Vielfalt, hinterfragen aber auch die gesellschaftlichen und kapitalistischen Strukturen, die unsere moderne Welt prägen. Durch seine symbolträchtigen Kompositionen fordert Kamieth dazu auf, über friedvolles Miteinander von Gegensätzen nachzudenken."

14. Februar 2025

Großartige Fotos meiner Ausstellung bei Sevenstar von Thorsten Heinze. He really caught the spirit.💋

13. Februar 2025



Gestern Nacht beim Rumstalken entdeckt. Putziges Berliner Upgrade von Dirty Harrys Credo. Auf dem Facebook-Account von einem Mann. Der hatte mir 2007 - es geschah mitten in der Nacht - einen Familiengründungsantrag gemacht. Nicht in meiner Wohnung im Schlafzimmer, sondern im Muschi Obermaier auf der Torstraße (wieso sagen eigentlich immer alle hier auf der Torstraße und nicht in). Jedenfalls kannte ich den Mann vorher nicht, man lernte sich erst am Tresen des Lokals kennen. Ein Gastronom mit französischem Namen. Damals war er der Betreiber eines überaus angesagten, winzig kleinen französischen Restaurants "auf der Torstraße". Jean. Seit einigen Jahren ist er verheiratet (nicht mit mir) und hat nun offenkundig auch einen kleinen Stammhalter, wie ich seinem überschaubaren Fotocontent auf Facebook entnehme.



Er war damals mit zwei Freunden im Muschi Obermaier, der eine flirtete mich wortreich an, Jean stand nur dabei und hörte zu, sprach überhaupt nicht. Es wurde später, ich gesellte mich wieder zu der Truppe, mit der ich gekommen war, die weiter hinten im Lokal saß. Eine ganze Weile später, also einige Drinks später, kam Jean alleine nach hinten, auf mich zu. Fragte mich höflich, ob der Platz neben mir frei sei. Ich war überrascht, weil er vorher kein einziges Wort mit mir gesprochen hatte. Allerdings dachte ich mir die ganze Zeit vorher am Tresen, dass er bei weitem der Attraktivste des Trios sei. Ich freute mich darüber. Ohne umständliche Vorrede machte er mir spürbar aufgeregt, fast schüchtern, wie jemand, der sich überwinden, ein Herz fassen muss, schwindelerregende Komplimente, eine vollends entflammte Liebeserklärung. Er fragte mich mit eindringlichem Blick und erstaunlichem, heiligen Ernst, ob ich verheiratet sei, Kinder mag ("ja!") und/oder ("auch") welche möchte (ich überrumpelt unfähig zu "Ja" oder "Nein", er: "am liebsten drei") und noch Ähnliches mehr. Dann ließ er sich von seinem Freund eine rote Visitenkarte geben und notierte darauf den Namen und die Adresse seines Lokals und seine private Handynummer. Alle Drei verabschiedeten sich. Es war schon sehr spät. Das wühlte mich wochenlang auf. Ich las im Internet alle Restaurantkritiken über seinen Laden. Mehrere Artikel über Brad Pitt und weitere Prominenz, die dort gerne hinging. Ich bekam fast schon Schwellenangst. Der unglaubliche Ernst seiner Ansprache machte mich komplett kirre. Ich dachte, ich kann da nicht einfach mal hin und nonchalant nur etwas trinken. Leicht hysterisch meinte ich, ich müsste ihm eine ultimative Antwort auf seinen quasi Antrag geben, mit ihm Kinder zu bekommen. Er war jünger als ich, damals vierunddreißig, ich zweiundvierzig. Da mir noch nie vorher jemand Derartiges angetragen hatte, überlegte ich ernsthaft, ob das mit 42 meine einzige und letzte Chance sei, einen bislang nicht weiter angedachten Lebensweg zu beschreiten.



Das geschah am siebzehnten November 2007. Ich ging mehrere Wochen damit schwanger, zu ihm hinzugehen. Komischerweise aber nicht, die Nummer anzurufen. Die kleine rote Visitenkarte von seinem Freund, auf die er mit Kugelschreiber seine Handy-Nummer geschrieben hatte, habe ich vor einiger Zeit in einem meiner Kaleidoskop-Bilder verarbeitet (das Bild war nicht in meiner Ausstellung). Als ich ganz kurz davor war, hinzugehen, wurde ich sehr krank. Ich bekam eine so schlimme, verschleppte Stimmbandentzündung, dass ich fast drei Monate nicht sprechen konnte. Damit hatte es sich erledigt, denn als ich wieder gesund war, im Frühling 2008, hatte ich neue sehr aufregende Begegnungen. Aber nie mehr einen solchen Antrag. Jahre später fiel er mir wieder ein und ich schaute im Internet nach ihm. Ich entdeckte erstaunlicherweise eine private, aber öffentlich zugängliche Seite mit schwarzweißen Hochzeitsfotos von ihm und seiner Auserwählten, einer Designerin, die auch ein Restaurant betrieb. Eine hochgewachsene Blondine. Vor ein paar Jahren hat er ein zweites Restaurant eröffnet, nur wenige Schritte vom ersten, das er abgegeben hat. Auch "auf der Torstraße". Vor einigen Jahren war ich mit Ina da, wir probierten die sehr gute Bouillabaisse. Er war im Gastraum nicht zu sehen. Auf der FB-Restaurantseite sind Fotos, wo er in einem Garten Fisch räuchert und in der Restaurantküche etwas zubereitet, mit Brille auf der Nase. Bilder vom selbstgezogenen Gemüse für sein Restaurant. Er scheint ziemlich glücklich geworden zu sein, "auf" der Torstraße.

12. Februar 2025





Fortsetzung der Führung durch das zauberhafte Labyrinth der Kellerbar von Sevenstar. Dieses Werk heißt "uga!" und entstand im Dezember 2006 an meinem damaligen Sony Vaio Notebook. Maus & Pixel, 4032 × 3141 px. Eines meiner ganz wenigen digital entstandenen Werke, vielleicht insgesamt vier habe ich so in all den Jahren erstellt. Jedenfalls das einzige digital basierte Gemälde in der Ausstellung, Viel später ließ ich einen Leinwanddruck davon anfertigen, der recht gut wurde und hier gerahmt zu sehen ist. Das archaische Selbstportrait entfaltet auch fünf Meter breit seine Wirkung. Das weiß ich, weil ich es einmal als Hintergrund einer Bühnenperformance beamte. Es ergab eine zauberhafte, geradezu mystische Atmosphäre, wie in einer steinzeitlichen Kulthöhle. Ich habe es immer schon geliebt, Räume zu verzaubern, ein großes, dreidimensionales, begehbares Bild zu malen. Während ich das schreibe, denke ich an Tim, der gerade bei Sevenstar seine Ausstellung aufbaut, die am Freitag um 19 Uhr eröffnet wird. Ich fiebere regelrecht mit, weil ich so genau weiß, was alles zu tun und zu bedenken ist, und wie man den Zeitfaktor unterschätzt, wenn es ans Hängen geht. Wie viele Korrekturen ich gemacht habe. Manches Bild fünfmal millimeterweise justiert, bis das Bauchgefühl rückmeldete: YES! Das lässt sich nicht vorab remote konstruieren oder ermessen. Es folgt geheimen Regeln, die man nicht vermitteln oder lehren kann. Es ist (für mich) die Fortsetzung der Malerei.



11. Februar 2025

Die Sterne... Venus vier, Mars acht, Jupiter sieben.

10. Februar 2025







Ich nehme ein Vollbad in den Fotografien meiner Ausstellung. Dafür war währenddessen keine Zeit, ich war ja mittendrin in der dritten Dimension. Für alle, die es nicht hinbekommen haben, zeige ich nach und nach alle Ecken und Winkel. Hier zu sehen: "UGA", "Tweety Lagerfeld", "Agave" und "STONES SIXTY II.".





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Highland Cattle |...
02.04.25, 23:11
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Lydia Gebel Ahhh,...
01.04.25, 22:28
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Lydia Gebel Warst...
01.04.25, 21:59
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Margarete 29. März...
29.03.25, 19:44
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Christoph Martius Was...
29.03.25, 19:43
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Margarete 28. März...
29.03.25, 01:04
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Margarete 24. März...
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Margarete 23. März...
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18.03.25, 10:25
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Ina Weisse Oh no,...
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ANH 13. März 2025...
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