26. April 2024





Und später bei der Eröffnung von Danielle de Picciottos Ausstellung bei Feinart in Charlottenburg, eingefangen von Lydia.





26. April 2024



Gestern wild gemustert: alter Mantel, neue Hose, betagte Bluse.



25. April 2024



Leider letzte Nacht keine Fortsetzung des Traums mit dem Nils Glagau-Doppelgänger. Aber ich erinnere mich diffus, was mir stattdessen geboten wurde. Ich war Teilnehmerin einer Reisegruppe, die aus ca. zwanzig Damen bestand. Weder kann ich erinnern, wohin die Reise ging, noch was mich zur Teilnahme veranlasste. Meiner Erinnerung nach war ich mit keiner der Frauen vorher bekannt oder freundschaftlich verbunden.

Die Atmosphäre war irgendwie zwanghaft und unterschwellig angezickt. Vielleicht war es eine Studienreise, deren Thema mich so sehr interessierte, dass ich meine frühere Abneigung gegen Gruppenreisen dafür über Bord warf. Ich erinnere mich hauptsächlich an die Unterkunft und intrigante Vorgänge.

Wir waren in einer Art Herrenhaus untergebracht, das in einem eleganten, historischen Landhausstil ausgestattet war, wie ein sehr edles Jagdschloss, holzgetäfelt, Brauntöne. Bei der Ankunft gab es hektische Aktivitäten und Verhandlungen, wer welches Zimmer belegen darf.

Die Reisegruppe war ungefähr im Alter zwischen Ende Dreißig bis Ende Fünfzig, es gab keine ausgewiesene Reiseleitung, aber eine Dame hatte sich selbst zur Führungskraft erhoben und verhielt sich wie eine Chefin, die Privilegien beanspruchen darf, was zu atmosphärischen Spannungen und geteilten Lagern führte.

Sie preschte beim Betreten der Unterkunft mit Stechschritt nach vorne, um sich schneller als der Rest einen Überblick über die attraktivsten Zimmer zu verschaffen. Es gab keinerlei Personal, das sie aufgehalten hätte. Schnell war sie durch, hatte alle Türen aufgerissen und war bis zum letzten Flur gelangt. Im hintersten Bereich entdeckte sie eine Suite, die alle anderen Gemächer in Größe, Raffinesse und gehobener Ausstattung weit übertraf.



Sie preschte jedoch nicht alleine nach vorne, sondern hatte sich im Verlauf der Anreise bereits zwei Verbündete erschlossen, die sie flankierten und willig waren, ihren Anweisungen zu folgen, da sie sich davon persönliche Vergünstigungen versprachen.

Während der Rest der Gruppe sich noch in gemäßigtem Tempo in den vorderen Räumlichkeiten orientierte, kam das Trio bereits zurück, um zu verkünden, dass sie in der Suite im hinteren Bereich einziehen werden. Der Rest der Gruppe schaute perplex und teilweise auch verärgert. Es wurde gegrummelt, aber niemand wagte es, aufzubegehren und die aggressive Beschlagnahmung in Frage zu stellen. Die Ausstrahlung der selbsternannten Führerin hatte eine gefährlich bedrohliche Qualität. Ich empfand die Situation als beträchtliche Zumutung. Angewidert wachte ich auf.

[Fotos aus meinem Fundus: Belvedere und Otto-Wagner-Villa von Ernst Fuchs, Wien]

24. April 2024

Letzte Nacht fast amouröse Verstrickungen. Ich war bei einem Event in einem großen, alten Theater-Saal. Neben mir saß ein Mann, geschätzt etwas jünger als ich, der ziemlich genau wie Nils Glagau aussah, das ist einer der Investoren in der Sendung „Die Höhle der Löwen“. Es gab einen kurzen Blickkontakt, weiter saß auch niemand in den Reihen und es ergab sich eine Konversation, von beiden Seiten eher zurückhaltend, fast lauernd.



Ich dachte darüber nach, ob ich ihn attraktiv finde und falls ja, ob er mich attraktiv finden könnte. Aufgrund der kontrollierten Körpersprache war ich mir darüber überhaupt nicht im Klaren. Obwohl er längere Haare hatte, fand ich ihn doch recht passabel. Es war noch keine richtige Langhaarfrisur, eben wie bei Glagau, so dazwischen.

Aufgrund meines Alters wollte ich mich auf keinen Fall mit Avancen aus dem Fenster lehnen und es bei einer gepflegten, unverfänglichen Konversation belassen, so lange er nicht explizite Avancen durchblicken ließ, was ich meinte, an entsprechenden Blicken eruieren zu können.

Er erzählte, dass er in Berlin - wie ich auch - in Mitte gelebt hätte, und dann nach Dresden gezogen sei. Entweder war der Grund ein finanzieller Engpass oder ein Arbeitsplatzwechsel. Was er arbeitet, hat er nicht erhellt. Dann erzählte er, dass er nun wieder in Berlin leben würde, auch wieder in Mitte, er aber seiner Wohnung in Dresden nachtrauert. Er beschrieb bauliche Details der Wohnung in Dresden und deren ansprechende Lage.

Warum nun dieser Rückzug nach Berlin notwendig war, habe ich nicht verstanden, fand es insgesamt eine recht kuriose Konstellation, die ich nicht nachvollziehen konnte. Zumal es nicht so einfach ist, eine bezahlbare Wohnung in Berlin Mitte zu finden.

Ich stand dann (aus mir nicht ersichtlichen Gründen) auf und befand mich im Theater-Restaurant mit historischem Interieur, in dem es samtige Séparées in Elfenbein, Gold und Bordeauxrot gehalten gab.

In einem davon saßen seine engsten Familienangehörigen, nämlich seine Mutter, seine Schwester und eventuell noch ein Bruder und noch zwei weitere. Etwa fünf Personen, auf einer ins muschelförmige Séparée eingebauten, samtenen Bank eng nebeneinander.

Die Mutter schaute mich interessiert an, auch die Schwester. Dann stand sie – oder die Schwester – sie sahen sich extrem ähnlich (schlank, mittelgroß, gepflegte, dunkelblonde, glatte Pagenkopf-Frisur mit Seitenscheitel) – auf, und eine der beiden ging auf mich zu, um mich näher kennenzulernen.

Wir flanierten durch das alte Theatergebäude und sprachen über alles Mögliche, aber vor allem aber ihren Sohn bzw. Bruder. Ich hatte den Eindruck, sie würde mich als eine passende Partnerin für ihren anscheinend als Single lebenden Sohn/Bruder erachten und ließ mir wohlwollende Blicke zuteil werden. Es war fast wie ein Bewerbungsgespräch, bei dem mir immer wieder allergrößtes Wohlwollen signalisiert wurde.

Nun wusste ich aber immer noch nicht, ob der Kandidat überhaupt Interesse an mir haben könnte, dafür war die vorangegangene Konversation mit ihm zu kurz und zu verhalten. Ich dachte darüber nach, ob ich der Mutter/Schwester eine Visitenkarte mit meinen Kontaktdaten geben sollte, damit irgendeine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme sichergestellt wäre.

Ihm selbst direkt meine Karte zu geben, hätte ich mich nicht getraut, da ich mich nicht aufdrängen wollte, zudem war er auch gar nicht in der Nähe. Hinzu kam, dass ich selbst unsicher war, wie attraktiv ER überhaupt für MICH ist. Um das zu beurteilen, hätte ich ihn ein bißchen länger und aufgetauter erleben müssen.

Ich hatte mich nun innerlich durchgerungen, auf jeden Fall der Mutter/Schwester meinen Namen und meine E-Mail-Adresse zu geben, aber ich kam nicht mehr dazu, weil ich blöderweise aufgewacht bin.

Habe gerade überrascht festgestellt, dass Nils Glagau zehn Jahre jünger ist als ich. Dachte, er sei ungefähr meine Altersgruppe. Der Mann im Traum war aber ja eh ein anderer, also egal!

23. April 2024

Ich schaue gerade die erste Folge der neuen Staffel "Sing meinen Song", scheint eine gute Gruppe zu sein, niemand dabei, der mir unsympathisch ist (gabs auch schon, mehrfach...).

23. April 2024

Keine Spätfolgen von gestern Mittag.

22. April 2024

Konversation mit im Home Office tätiger Kollegin:

ich: "bin zurück... gab Zürcher Geschnetzeltes mit Butterreis, hat komisch gerochen, aber gut geschmeckt 🙂"

sie: "Dann hoffe ich, dass es dir morgen gut geht…😊"

21. April 2024



Guten Sonntagmorgen! Habe gerade kleine Freude über neue Wettervorhersage. Sonnenschein auf dem Balkon. Vielleicht bleibt sie ein bißchen. Zweite Tasse Kaffee und Obstsalat mit Apfel und Orange und Quark mit Sahne. War gestern zu bequem zum Einkaufen, sonst wären Weintrauben und Joghurt drin. Dann will ich mich zurechtmachen und vor die Tür gehen. Müll und Flaschen mit runter nehmen. Und vorher dem weißen Ehrenpreis einen Platz geben, die Triebe einzeln in die kleinen Balkonbeete pflanzen, beim weißen Flieder und der Schneeballhortensie. Ich mag Gewächse gerne gestreut, nicht säuberlich getrennt und gebündelt, mehr so wie auf einem verwilderten Grundstück, wie ganz zufällig!

20. April 2024

Joni...💋

20. April 2024



Souvenirs, Souvenirs... aus Mailand von Lydia und die CD "Stubete" des aus Zürich stammenden Berliner Chansonniers Marc Ottiker. Lydia war in der Mailänder Scala zur Callas-Ausstellung und hat mir diesen Flyer in einer versiegelten Depesche überbracht. Der Inhalt der CD muss erst noch exhumiert, also erschlossen werden, bin gespannt. Ich habe noch ein CD-Laufwerk auf meinem alten Toshiba-Notebook, hoffe, das Gerät erkennt den Datenträger. Dann zieh ich es Lydia auf USB oder Mail. Whatever!





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