29. Dezember 2025



Thema "Silvesterparty". Ich muss sehr lange überlegen, wann ich zuletzt zu einer privaten Silvesterparty eingeladen war. Dieses Jahr jedenfalls nicht und letztes auch nicht. Dunkel, aber doch deutlich ist mir in Erinnerung, dass ich in den Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine private Silvester-Einladung hatte. In eine Altbauwohnung am KuDamm. Die Gastgeber ein Geschwisterpaar, Bruder und Schwester, das dort wohnte. Sie Architekturstudentin, er Schauspieler. Beide waren sehr musisch veranlagt und spielten auch Musikinstrumente, aber nicht an dem Abend (vormals Waldorf-Schüler). Er hieß Kilian und hätte gut und gerne in einem Fünfziger Jahre-Liebesfilm die männliche Hauptrolle spielen können. Groß gewachsen, schlank, sportliche Figur, gute Haltung, fein geschnittene Gesichtszüge und leicht gewelltes, glänzendes dunkelblondes Haar, ordentlich frisiert. Ein Mittelding aus Kurzhaarschnitt und etwas länger, leicht künstlerisch. Seitenscheitel meine ich mich zu erinnern. Kluge, blaue Augen, gewinnendes Lächeln, vorzügliche Umgangsformen, außerordentlich höflich, fast schon höfisch, aber so locker vom Hocker. Beide. Ein adeliger Stammbaum hätte einen auch nicht gewundert. Immer auch lustig, die zwei. Überdurchschnittlich intelligent und eloquent. Jedenfalls gab es Buffet und gute Musik vom Platten- oder CD-Spieler, reichlich Getränke, einige Partyspiele, an die ich mich nicht genauer erinnere. Zu Mitternacht forderte mich der um einiges jüngere Kilian zum Tanz auf und zwar zum Wiener Walzer! Er wirbelte mich zu einer Melodie von Johann Strauß im Kreis und wir traten uns kein einziges mal auf die Füße. Es war herrlich! Ich kam mir wie eine Prinzessin vor - ja fast schon wie Kaiserin Elisabeth von Österrreich und Ungarn! Ein ganz unvergessliches Erlebnis. Das einzige mal in meinem ganzen Leben, dass ich nach den Tanzstunden in den frühen Achtziger Jahren noch einmal Walzerschritte unternahm. Ich hatte sie offenbar nicht vergessen und das, obwohl ich mich nicht sehr geschickt anstellte, wenn es darum ging, Schrittfolgen zu behalten.



Alle anderen Silvester habe ich entweder gar nicht oder in öffentlichen Lokalitäten verbracht. Gestern schaute ich mal wieder in die ARD Retro Mediathek rein und stieß auf einen ansprechenden Filmbericht aus dem Jahre 1962. "Der arrivierte Trödelladen". In den ersten drei Minuten ist eine private Festgesellschaft zu sehen, auch beim Tanz. Die Damen tragen elegante Cocktailkleider, die Herren dunklen Anzug. Auf Servierplatten werden Häppchen gereicht, moderate Musik, nicht zu strapazierend, das Tanzbein wird gepflegt geschwungen. Das wäre so eine Silvesterparty nach meinem Geschmack. Ansprechende Räume mit erlesenen Antiquitäten, Platz für Tanzbewegungen, Sitzgelegenheiten, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Aber ich liege mit derlei Wünschen wohl nicht ganz im Trend. Daher werde ich wohl abermals auf ein Stelldichein verzichten. In Clubs, wo hämmernde Beats in Lautstärke zu Gehör gebracht werden, die gepflegte Konversation unterbindet, mag ich nicht gehen. Zudem trinke ich derzeit nur sehr wenig Alkoholisches, nicht aus Vorsatz, eher aus Unlust. Im Französischen Dom scheint es ein Etablissement zu geben, das ein Silvester-Dinner ausrichtet und zum Jahreswechsel kann man die Aussichtsplattform begehen und das Feuerwerk bewundern.



Jedenfalls, wenn man nicht so gestört ist, wie ich. Mich bringt so schnell nichts unter offenen Himmel, seit mich Anno 1988 war es wohl, mal ein Silvesterböller traf und mein Haarschopf brannte. Zum Glück ist das Ohr noch dran, wurde auch nicht angekokelt. Der Geruch der eigenen brennenden Haare ist doch recht unangenehm. Silvester daheim hat auch den Vorteil, dass man die Getränke und das Essen schon bezahlt hat, es droht keine exorbitante Zeche. Und das Bett ist auch ganz herrlich nah. Zudem sind meist ein paar Alt-Blogger vor dem Gerät und entbieten Neujahrs-Glückwünsche. Das klingt doch gar nicht mal so schlecht.

28. Dezember 2025



"Bonjour Gunter, je suis là...!"

28. Dezember 2025

Oh... B.B. - - jetzt gibt es nur noch Sophia Loren und Senta Berger. Ich hatte Brigitte Bardots Geburtstag immer im Kopf, weil sie wie mein Vater am 28. September geboren war, nur zwei Jahre später.



P.S. Gruß nach Bern zu Lilo Pulver!

28. Dezember 2025







Happy Birthday! Hilde heute: 100 ~ Marlene nachträglich, gestern: 124 ~ noch nachträglicher, Lydia vorvorgestern: 40 - meine tollen Steinbock-Freundinnen! Viel emotionaler, als man ihnen nachsagt.

27. Dezember 2025





Ich drücke mich gerade erfolgreich mit weltbewegenden Blogeinträgen davor, vor die Tür zu gehen. Aber ich muss! Das Personal hat Ausgang. Zu den Feiertagen bin ich immer recht großzügig, die haben ja alle Familie, Kind und Kegel usw. usf.; Müll muss runtergebracht werden, Einkäufe stehen an. Auch will ich die kostbaren Metall-Intarsien von zwei sehr alten, kaputten, von mir persönlich dekonstruierten Notebooks ins Atelier bringen. Dort wollte ich auch schon ewig mal Verschiedenes endlich auspacken und an seinen Platz räumen. Und nachdem neulich auch noch mein allererstes Notebook, ein hochbetagtes Sony Vaio, das mir nur noch als Musikabspielgerät dienen konnte, implodiert ist, möchte das auch zerlegt werden. Das sind Schatzkästchen, mit ganz tollen glitzerenden Metallteilen drin. Ich weiß zwar durch das Zerlegen der anderen beiden, was mich in etwa erwartet, aber es ist immer wieder wie Geschenke auspacken. Also trotz Schmuddelwetter mehrere Gründe, vor die Tür zu gehen. Und ganz in der Nähe, an der Endhalte der U8 ist auch ein Rewe, der den von mir bevorzugten Bulgaria Joghurt immer im Sortiment hat.

27. Dezember 2025





Intime Einblicke! Ich weiß nicht, wie Camilla, Letizia, Maxima, Mary, Sonja oder Catherine ihre Kronjuwelen und Tiaras aufbewahren, aber für mich haben sich runde Schachteln als praktisch bewährt. Ordentlich beschriftet und somit immer griffbereit zum nächsten Staatsbankett. Momentan stehen zwar keine an, aber im neuen Jahr wird sich gesellschaftlich ganz sicher wieder mehr ergeben!

27. Dezember 2025







Als Hobby-Architektin habe ich mich unlängst an einem ersten Turm-Modell versucht. Er ist ein bisschen schief, aber ansonsten recht gelungen. In meiner kleinen Wohnung ist leider gar kein Platz mehr für weitere Schränke, und da ist mir die Idee gekommen, runde Schachteln nach dem Hochzeitstortenprinzip aufzutürmen. Darin befinden sich alle meine Mützen, nach Farben sortiert. Ich denke, jetzt hab ich genug. Jedenfalls in schwarz, grau, beige, braun, blau, rot und meine drei Kronen sind auch untergekommen!

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Margarete 22. Mai...
22.05.26, 23:35
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Margarete 21. Mai...
22.05.26, 22:10
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Margarete 20. Mai...
20.05.26, 21:35
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Danke vielmals für...
20.05.26, 00:58
NeonWilderness
g a g a
Ich bin nur ein armes...
20.05.26, 00:05
NeonWilderness
Mir gefällt diese...
20.05.26, 00:00
NeonWilderness
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Sebastian Rogler Ich...
19.05.26, 23:44
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Margarete 19. Mai...
19.05.26, 19:10
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Doro danke für die...
17.05.26, 16:02
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Margarete 17. Mai...
17.05.26, 16:00
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Margarete 16. Mai...
16.05.26, 19:19
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Margarete 16. Mai...
16.05.26, 17:27
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Margarete 16. Mai...
16.05.26, 12:18
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Anne 16. Mai 2026...
16.05.26, 12:16
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ohrenschmaus 15. Mai...
15.05.26, 12:58
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Imke Arntjen WOW!!!!!...
14.05.26, 21:25
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Margarete 14. Mai...
14.05.26, 19:22
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Wow - der Markt hat...
14.05.26, 15:15

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