30. August 2024







Besuch von Andrés Schwestern. Karin ganz rechts, wieder größer als ihre Tanten. Ganz links Walli, die ich nur wenige Male traf und am liebsten mochte, weil sie so gerne lachte wie Alma und außerdem malte, richtige Ölbilder. Und Hüte liebte. Mein Herz flog ihr zu, was auf Gegenseitigkeit beruhte. Immer wieder fragte ich meine Mutter: "Wann kommt denn Tante Walli endlich wieder?" Die etwas matronenhafter wirkende Trude daneben, sicher auch älter, war mir im Vergleich dazu etwas unheimlich. An die ganz rechts kann ich mich gar nicht erinnern. Sie sieht auch etwas anders aus. Vielleicht doch keine Schwester. Laut Album-Beschriftung auf der Seite der Fotos, angeblich 1959, aber mein Auge für Karins Frisuren und Looks ist inzwischen so geschult, dass ich 1960 oder 1961 für wahrscheinlicher halte. Mein Großvater hat da immer wieder was durcheinandergebracht. Er hat das Album ja auch erst bestückt, nachdem die Ereignisse schon Jahre zurücklagen und hat wohl teilweise so herumgeraten wie ich nun. Der Bub im Matrosenanzug und der Mann gehörten wohl zu (Groß)Tante Walli.



Karin trägt hier das Haar etwas im Stil von von Ruth Leuwerik, von der sie ein ganz großer Fan war. Die Leuwerik erschien mir als unwissendes Kind vor dem Fernseher in den coolen Siebzigern, betulich und altbacken. Mama musste sich ständig rechtfertigen, was sie an der mir bieder erscheinenden Dame so ins Schwärmen brachte. Nun muss ich aber Abbitte leisten. Ich habe letztes Wochenende in meinem Wohnzimmer ein regelrechtes Ruth Leuwerik-Filmfestival veranstaltet, indem ich alle Filme von ihr recherchierte, die in der Gegenwart der Fünfziger spielten, um die Mode und die Frisuren usw. zu studieren. Ich muss nun feststellen, dass ich ihrem gewissen, subtilen, etwas spröden Charme, der viel mit elegantem Understatement zu tun hatte, ebenfalls erlegen bin.



Ein paar Filme kann man gratis komplett im Internet finden. Sie hat zumeist recht eigenwillige, starke Persönlichkeiten verkörpert, oft ist nur das Happy End am Ende der Filme etwas an den Haaren herbeigezogen und dem Zeitgeist geschuldet, etwas zuckrig und altbacken, aber sie selbst eigentlich recht modern. Empfehlen möchte ich die folgenden Kinofilme mit Ruth Leuwerik: "Ein Herz spielt falsch" von 1953 mit O.W. Fischer und "Bildnis einer Unbekannten" von 1954, auch an der Seite von O.W. Fischer, in dem sie zudem sehr schön ein paar Chansons vorträgt. Außerdem "Die ideale Frau" von 1957, geradezu eine cineastische Kampfschrift für die berufliche Emanzipation der Frau, ich war überrascht. Nur das Ende ist etwas arg kompromisshaft, aber egal. Der Großteil des Films zeigt die Leuwerik souverän als erste weibliche Bürgermeisterin, die die Fahne für einen höheren Kultur-Etat schwenkt. Nett, zumal 1957. Dann gibt es noch einen Film, wo sie eine resolute Mathe-Lehrerin spielt, die sich von den jungen Männern nicht auf der Nase rumtanzen lässt, und gewaltigen Respekt erringt, es ist der Film "Immer wenn der Tag beginnt" ebenfalls aus dem Jahr 1957. Nachdem ich diese Filme nochmals gesehen hatte, wurde mir klar, dass Mama hier kein Frauchen vom alten Schlag verehrte, sondern eine durchaus moderne Frau, die für ein neues Selbstbewusstsein stand, die aber gleichzeitig auch dem Privatleben Raum gab. Liebesfreud- und Leid gehörten immer dazu, sonst wären die Kinosessel leer geblieben. Kluge Mischung. Meine Verehrung, liebe Frau Leuwerik.

30. August 2024



Weiter geht es mit einem sommerlichen Foto vom Rasenmähen. Karin schiebt einen Elektrorasenmäher, aber nicht über den Rasen ihres Elternhauses, sondern bei einem Verwandtschaftsbesuch. Der Apparat kam zwischen 1957 und 1958 in den Handel und galt als der erste elektrische Rasenmäher in Europa. Ich vermute, das Foto ist aus dem Jahr 1960 oder 1961. In meinem Elternhaus gab es hingegen nie einen elektrischen Rasenmäher, nur einen stromlosen. Ich habe oft damit den Rasen gemäht. Mein Vater fand es unnötige Kinkerlitzchen, das elektrisch zu machen. Außerdem war ihm der Lärm ein Graus, den so ein Apparat machte, der schon durch das Rasenmähen der Nachbarn seine Nerven überstrapazierte. Ich gebe ihm heute Recht. Unerträglicher Radau.



30. August 2024

Anfang 1961 erhält Karin einen Brief ihrer Freundin Evi. Leider kann ich nicht verifizieren, ob Evi auf irgendeinem Foto zu sehen ist. Das im Brief erwähnte Gruppenfoto liegt nicht im Brief, der bedauerlicherweise keinen Umschlag mehr hat. Ich vermute, dass die Umschläge, die selten bei den Briefen vorhanden sind, die ich habe, einem Briefmarkensammler übereignet wurden. Das war ja damals ein recht beliebtes Steckenpferd. So schade, dass ich das Foto nicht sehen kann. Vielleicht ist es noch irgendwo und wird zu einem späteren Zeitpunkt von mir exhumiert. Interessant in dem Brief ist für mich, dass Evi ihr tröstende Worte zukommen lässt, die sich offenbar auf das Ende einer Liebelei mit einem Felix beziehen, von dem ich noch nie gehört habe. Meine Mama war natürlich nicht verpflichtet, mir ihr Vorleben ausführlich auszubreiten, aber ihre früheren Schwärmereien für Toni Sailer oder Hansjörg Felmy hat sie mit verklärtem Erinnerungsblick unverblümt preisgegeben. Die Sache mit Felix hat aber vermutlich auf eine Weise geendet, dass sie es vorzugsweise aktiv verdrängt hat, was ja auch ganz gesund sein kann. Im Januar 1961 war Karin siebzehneinhalb Jahre alt.



Die gute Evi vermutlich ähnlichen Alters. Mit dem Zeitraum Januar 1961 exakt korrespondierende Fotos von Karin zu finden, gestaltet sich für mich wieder einmal kompliziert. Es gibt eine Serie undatierter Winterfotos, wo sie unter anderem vor dem Schaufenster vom Einrichtungshaus ihrer Eltern zu sehen ist. Mutmaßlich zwischen 1958 und 1959 aufgenommen. Ein weiteres, späteres Foto (mit einer Doppelbelichtung) könnte auch in etwa hinkommen, Karin mit einem Kind (nicht ihrem), das offenbar eine Faschingsverkleidung trägt. Sie sieht aus, als hätte sie etwas an Gewicht zugelegt oder die dicke Jacke trägt auf. Oder es ist schon ein deutlich späteres Foto von 1963 und sie war schwanger. Ich weiß es nicht. Sie sah also ungefähr so aus, wie auf den Fotos hier, irgendwas dazwischen. Der Junge ist entweder ein Nachbarskind oder vielleicht auch wieder ein Pflegekind von Alma, davon gab es wohl auch mitunter welche, als Karin schon da war.



24.1.1961

Liebe Karin!

Herzlichen Dank für Deinen lb. Brief. Diesmal habe ich Dich ja ziemlich lang warten lassen, aber bitte, sei mir nicht böse. Die Bilder sind ja alle ganz gut. Ich schicke Dir auch eins mit, auf dem wir alle drauf sind. Es ist auf einer Party aufgenommen, die eine von unseren Mädchen gegeben hat. Am Samstag ist von unseren Handballern Faschingsball, da wird es bestimmt ganz toll. Wir maskieren uns auch. Ich eine Zigeunerin, Siggi eine Japanerin. Wir verraten es natürlich keinem, obwohl sie es alle wissen wollen. Sie behaupten zwar, daß sie uns erkennen, aber das wollen wir erst einmal abwarten. Am Sonntag steigt bei mir eine kleine Party, wenn Du Lust hast, kannst Du kommen. Du bist herzlichst eingeladen. Warst Du schon recht viel auf Faschingsbällen? Ich gehe das 2. Mal heuer.





Liebe Karin, das was Du mir von Felix geschrieben hast, ist ja weniger schön, aber die Hauptsache ist ja, wenn Du wieder drüber hinweg kommst. Deine Bemerkung unter der Briefmarke habe ich ja auch entdeckt. Bei mir ist noch alles beim alten. Mit Gerd ist auch alles in Ordnung. Ich hätte nie geglaubt, daß ich es so lange aushalten könnte. Na das kommt halt davon, wenn man sich wirklich verknallt hat. Auch in der lb. Schule hat das seine Auswirkung. Mir wird schon ganz schlecht vor dem Zeugnis. Am Freitag ist Notenkonferenz. Wir gehen mit der Schule in "Faust". Der Film soll ganz gut sein. Vorigen Samstag waren wir in Altdorf. Unsere Jugend hat gespielt. Hinterher sind wir dann alle in den Sonnenhof tanzen gegangen. Da hat es mir gefallen. Peter sagte mir, daß Gerd und ich doch gar nicht zusammenpassen, denn er ist doch so ernst veranlagt ud ich bin immer so lustig und gut gelaunt. Ich gab ihm darauf zur Antwort, Gegensätze ziehen sich an, was ja wahrscheinlich auch stimmt. Gerd ist noch dazu mein nächster Nachbar, wenn ich zum Fenster rausschaue, kann ich ihm direkt auf den Küchentisch sehen. Gestern war er krank - der Hals - bin gespannt, ob er heute wieder gesund ist. Ich habe ihm gleich, als er über Halschmerzen klagte gesagt, er soll blanken Zitronensaft schlucken, aber auc mich hat er nicht gehört und jetzt hat er den Salat. Eine Karte hat er direkt auch geschrieben vom Skiurlaub. Sie hat 6 Tage gebraucht. Nun muß ihc Schluß machen, denn es ist 1/2 12 h und um 12 h muß ich zum Zug. Schreib doch auch bald wieder! Herzliche Grüße an Deine Eltern!

Bis zum nächsten Mal
Deine Evi



ps. Ich schicke Dir heute von Deinen Bildern nur die Hälfte zurück, die andere folgt das nächstemal. (es folgt Steno:) DAS BILD, DAS ICH DIR MITSCHICKE, ZEIGT VON LINKS NACH RECHTS: HERBERT, INGE, GERHARD, HANNE, ROLAND, KLAUS, ALEXANDER, KARIN, ME, SIGGI, FRANK unten DIETER UND REINER UND OBEN GERD UND STRUPPI (Struppi)

Hoffentlich kannst Du das Geschmier lesen. Laß Dich mal blicken!

30. August 2024





Wieder wildes Datums-Raten. Alma mit einem Kind, aber nicht ihrer Karin. Es muss vor ihrer Geburt gewesen sein, vielleicht ein, zwei Jahre davor, Anfang der Vierziger. Alma hatte manchmal ein Pflegekind, um das sie sich kümmerte. Vielleicht auch, weil ihr Kinderwunsch so lange nicht erfüllt wurde. Aber dann kam ja zum Glück doch noch ein eigener kleiner Wildfang. Auf dem Foto vom Tag der Einschulung, dem 1. September 1949, hält die kleine Karin ihre große Schultüte wie einen Hauptgewinn in die Luft. Aber Almas Hauptgewinn war ganz ohne Frage ihr Töchterlein Karin.



29. August 2024



Die Sonne blendet am 17. Oktober 1949 in Peterskirchen. Goldene Hochzeit der Großeltern von Karin, Marie und Andreas, den Eltern ihres Vaters, der den Vornamen seines Vaters bekam und auf den sie später, im Jahr 1964, ihren Sohn taufen ließ, meinen Bruder.





29. August 2024



Ich will die Strümpfe! Mama am 17. Oktober 1949, sechs Jahre alt.



28. August 2024



"(...) vor der Haustür, auf dem Gehweg, lag ein Buch. Wie hingepfeffert, nicht sorgsam zum Verschenken hingelegt. Im Dreck. Ich hob es neugierig auf, überlegte noch, ob das runtergefallen sein könnte. Als ich den Titel sah, steckte ich es ein. Meine Phantasie schlug Purzelbäume. "Der dressierte Mann" von Esther Vilar. Viel davon gehört, nie gelesen. Eine Hardcover-Ausgabe in rotem Leinen mit schönem Schutzumschlag, graphisch exzellent. Eingerissen, gammelig. Wurde das Buch aus Wut vom Balkon geschmissen? Ging eine hitzige Debatte voraus? War Esther Vilar nicht in den Siebzigern und Achtzigern ständig in Talkrunden mit ihrer Antipodin Alice Schwarzer? Ich muss mal meine Erinnerung auffrischen. Daheim das Buch und den Schutzumschlag gründlich gereinigt und die eingerissenen Kanten vom Umschlag repariert."



Es folgt meine Bewertung des Buches: sehr gute Bindung, hochwertige, strapazierfähige Papierqualität, exquisiter Entwurf des Schutzumschlages. Nun aber heißt es ja, man soll ein Buch nicht aufgrund seine Umschlages beurteilen. Da ich seit gestern Abend noch keine Zeit hatte, es zu selbst zu lesen und zu urteilen, präsentiere ich meinen Lesern zum einen hier eine Leseprobe des 1971 erstmalig erschienen Werkes. Und zum anderen, die schlechtesten und die besten Bewertungen auf Amazon, Stand heute, 28. August 2024, sowie zuguterletzt eine Verlinkung zum seinerzeit im Fernsehen übertragenen Streitgespräch zwischen Esther Vilar und Alice Schwarzer Anno 1975, das damals recht viel Aufsehen erregte. Interessant auch, dass es vier Jahre nach Erscheinen stattfand. Das bedeutet, dass es kein Thema war, das in einem Sommerloch abgehandelt wurde, sondern eine langjährige Debatte anheizte. Ich finde angenehm, wie sich beide Kontrahentinnen um eine besonnene Kommunikationskultur bemühen, wenn es auch so wirkt, dass sich Alice Schwarzer schwerer tut, sich im Zaum zu halten. Wenn ich beiden folge, kann ich immer wieder nur nicken. Ich verstehe tatsächlich beide Seiten.



Es ist nicht schwarzweiß für mich. Ich stehe da mit einer gewissen Milde moderat zwischen den Stühlen. Das hat auch biographische Ursachen und Bezüge, die mich auch wieder zum Lebensweg meiner Mutter führen, der mich gerade immens beschäftigt. Eigentlich mein Leben lang. Ich wählte ein völlig zu ihr konträres Lebensmodell, allein lebend, unverheiratet, kinderlos, finanziell unabhängig, sehr frei, Familie respektierend, aber nicht als erklärten Lebenssinn definierend. Selbstbestimmte Wohnsituation, unverblümte Meinungsäußerung. Mama hingegen fügte sich in fast allen genannten Punkten in eine gegenteilige Lebensrealität, und nicht immer nur glücklich damit. Dennoch: es war von ihr selbst gewählt und ist daher zu respektieren, von mir nicht zu entwerten.



1-Stern-Rezensionen auf Amazon:

Hexe
Nicht zu empfehlen. Hab nach 13 Prozent aufgehört zu lesen. War nicht zu ertragen. Frauenfeindlicher geht es nicht mehr. Vielleicht in den 70er Jahren aktuell.

Kindle-Kunde
Wie kann man 2016 noch sowas auflegen??? Das ist weder lustig noch in irgendeiner Form erträglich! Egal, ob der Mann oder die Frau dressiert, die stereotype Interprteation der beiden Geschlechter so ganz ohne Ausnahme war m. E. schon 1971 überholt. Schon damals wäre eine differenzierte Betrachtung angebracht gewesen. Und was soll das heute noch? Mehrwert = 0.

julia
Man muss nicht alles lesen... Verstehe die vielen positiven Bewertungen nicht. Ich finde das Buch beleidigend und es liest sich so, als würde Esther Vilar einfach den alten Machos nachplappern. Meiner Meinung nach eine vernachlässigbare Lektüre.

Richard
Antiquierte, stereotype Beurteilung der Geschlechter Thematik vor 50 Jahren vielleicht in gewisser Weise provokant. Heute jedoch überholt und ermüdend.




5-Sterne-Rezensionen auf Amazon:

Amazon Kunde
Top! Tolles Buch

C.
Gut zu lesen, mit Zeitgeist aus den 70ern... Ich habe dieses Buch sehr genossen. Es steckt sicherlich viel Wahrheit in diesem Buch. Jedoch hat mich, nunmehr 40 Jahre nach Erscheinen des Buches, die polemisch-frauenfeindliche Art darin am Ende doch eher amüsiert. Einige Lacher konnte ich mir nicht verkneifen, auch wenn die Aussagen darin einen Wahrheitsgehalt haben. Zur Zeit des aufkommenden Feminismus und der Emanzipationsbewegung ist es schon mutig von Frau Vilar diesen Text geschrieben zu haben. Dieses Buch ist gut zu lesen, amüsant-deutlich und auch lehrreich. Viel Spaß beim Lesen. Allerdings möchte ich in diesem Zusammenhang ein Buch empfehlen, dass sich mit dem Thema Frau und Mann in unfeindlicher und wunderbarer Wiese auseinandersetzt. "Die heilige Ordnung der Mutter" von Thomas Honsak möchte ich an dieser Stelle empehlen. Es ist ein philosophisch-soziologisches Werk, was die unausgesprochenen Grunddynamiken zwischen Frau und Mann und damit der gesamten Menschheit beschreibt, analysiert und damit gefühltes, unbewusstes, seit Jahrunderten verankertes aus meiner Sicht erstmals und einzigartig verbalisiert und damit sichtbar macht. Und das wunderbare ist - dieses Buch spricht keinem der Geschlechter eine Schuld zu oder wird feindlich, wie bei Vilar. Viele Grüße und danke für das Lesen meiner Rezension.

Jürgen
Tolles Buch, sollte jeder Mann mal gelesen haben, auch heute noch sehr interessant. Auch wenn das Buch schon älter ist, ist es auch heute noch sehr interessant und lesenswert :-) Auch das Streitgespräch mit Alice Schwarzer sollte jeder mal gesehen haben kann man im Internet anschauen :-)

Michael
Pflichtlektüre für jeden Mann / TOP 5 Sterne. Großen Respekt und Ehre vor dieser Autorin Esther Vilar. Sie sagt genau was Sache ist. Und auch wenn es schon lange her ist. Das Buch wurde ja soweit ich weiß in den 70 Jahren geschrieben. Diese Sachen die sie beschreibt sind so wahr. Man kann es auch auf heute immer noch übertragen. Es hat sich in der Sache nach Jahrzehnte dieses Buches. Nicht viel geändert. Wir haben immer noch so gesellschaftliche Strukturen. Ich finde Frau Vilar ist nicht nur eine Menschenrechtlerin sondern meiner Meinung nach eine tolle herzliche Männerrechtlerin. Nochmal eine Ehre an diese Frau. Sie hat meiner Meinung nach ein Orden verdient. Großen Respekt und Ehre. Ein tolle mutige Frau.

Willy
Die neue Erkenntnis für mich ist, dass Frauen eigentlich die emotionslosen und kalten sind und uns auch nur deswegen so gut kontrollieren können. Besonders hat mich die Frage bschäftigt, warum ich mich als Mann dafür schämen müsste Gefühle zu haben? Auch auf diese Frage habe ich eine Antwort bekommen. Es hat mir auch aufgezeigt, wie feindlich ich mich in meinem eigenen Leben noch gegenüber anderen Männern verhalte und um wieviel wir gemeinsam stärker sein könnten und uns aus Sicht der Frauen etwas "weiblicher" verhalten würden. Mittlerweile muss ich schon fast lachen, wenn ich eine typische Frau sehe und ihre Versuche, so schön zu wirken. Das durchblicke ich mittlerweile sehr schnell.

Hanno
Gegen den Strich. Ein Klassiker des (Anti-)Feminismus.

Hans
Die Wahrheit. Dieses Buch ist ein Muß! für jeden Mann. Sicher ist zu berücksichtigen, daß es 1971 erschienen ist und Frauen nicht mehr nur "Heimchen am Herd" sind, sondern auch in Handwerksberufen zu finden sind. Als ärztlicher Psychotherapeut weiß ich, daß Frauen eher in einer Vorstellungswelt leben und versuchen den Mann dahingehend zu manipulieren, daß er ihre Vorstellungen realisiert. Bei Nichterfüllung ist es aus mit der "Liebe" (Frauen sind auch stärker narzißtisch besetzt und daher eher kränkbar).

B.
Lesenwert. Ein Klassiker des Post-Feminismus, von einer Frau geschrieben. Zeitlos aktuell, sollte Pflichtlektüre in den Schulen werden, ideale Diskussionsbasis.

Anja
Tolles Buch. Schwer zu lesen und nichts für vor dem zu Bett gehen aber toll

Christiane
Absolut geniales Buch. Genau so ist es!! Leider bläut uns die allgegenwärtige Propaganda etwas anderes ein. Ein absolut augenöffnendes Buch, das jede Frau und jeder Mann lesen sollte!






Die legendäre, durchaus gepflegte Auseinandersetzung der Kontrahentinnen Schwarzer u. Vilar auf youtube: "Alice kontra Esther - Alice Schwarzer vs. Esther Vilar - Steitgespräch 6.2.1975"

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james staut hello...
01.03.26, 21:07
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Jan Sobottka Beifang...
01.03.26, 20:49
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Margarete 1. März...
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Margarete 28. Februar...
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Margarete 28. Februar...
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Margarete 24. Februar...
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