09. Februar 2024

Regenradar Berlin: zwischen 13 und 14 Uhr kein Regen und ab 16 Uhr auch nicht mehr. Dann werde ich meine (R)Ausgehaktivitäten darauf abstimmen. Auch die apartesten Regencapes in meinem Schrank können mich nicht vor die Tür locken. Erstmal Kaffee trinken. Dann möchte ich das gestern fertig gewordene Bild in meine Wohnung holen, da ich gestern ausgemessen habe, dass es in mein Badezimmer passen würde. Dafür muss ich etwas umhängen. Außerdem steht Einkaufen an. Essen, Getränke. Eventuell Wimpernkleber. Dann könnte ich meine Las Vegas-Strass-Wimpern mal wieder ankleben, bei Lust und Laune. Also nicht daheim in der Wohnung - so exaltiert bin ich auch nicht. Heute Abend ist Faschingskonzert vom Berlin Beat Club im Ballhaus in der Chausseestraße, aber ich weiß noch nicht, ob ich hingehe. Vielleicht krieg ich noch einen Schubs. Man muss sich aber nicht verkleiden. Darauf muss man auch Lust haben, so zwanghaft bringts nicht. Letztes Jahr bin ich als Oligarchin verkleidet gewesen, was aber keiner erkannt hat, weil ich meine protzige Kunstpelzmütze an der Garderobe abgegeben habe und mein Schmuck war wohl nicht protzig genug. Auch haben angeklebte Fingernägel gefehlt. So Verkleidungskram muss auch immer auf Sitz kontrolliert werden, gilt auch für Wimpern. Also ich weiß noch gar nicht. Vielleicht bin ich in diesem Februar auch einfach in klösterlicher Klausur, nachdem ich schon zwei sehr nette Einladungen von Freunden nicht wahrgenommen habe, ich Stubenhocker. Ist aber auch so ein Einmummel-Wetter die Tage.

08. Februar 2024





"KALEIDOSKOP VII. - Nellcôte - Schmitts kleine Katze 1979". Fragment Cover Mare-Zeitschrift August 2022" Sommer der Pop-Giganten" mit Foto von Keith Richards 1971 in der Villa Nellcôte, fotografiert von Dominique Tarlé, Foto von Mama beschriftet: "Schmitts kleine Katze 1979", Fragment "Daliland"-Kinoflyer, Sawade-Pralinen-Kärtchen, Splitter kupferfarbene Lippenstifthülse "Revolution", Foto Sonnenuntergang mit Spree und Fernsehturm, Logo von "Idôle"-Parfumprobe v. Lancôme, oranger Karton, Spiegelsplitter, Kupferglitzer-Geschenkpapier, Kleber, Blattsilber, geschenktes Badesalz, Acryl auf Rahmenpapprückwand von shabby Altsilber-Rahmen, 84,7 x 64,7 cm, 21., 28. Januar, 2., 3., 4., 5., 6., 7. und 8. Februar 2024, Staatliche Museen v. Gaganien



Heute restliches rosa Badesalz appliziert, Acryl aufgetragen, Spiegelsplitter mit Schwamm von Kleberesten gereinigt, getrocknet und poliert. Zuguterletzt auf der Rückseite signiert und fotografiert.



















07. Februar 2024



Scherben auf links, Klebstoff, umklappen, andrücken. Dann Klebstoff in die Lücken, Rest geschenktes Badesalz drüber, andrücken, durchtrocknen lassen. Morgen Reste abschütteln, abkehren, eventuell reicht es gerade so für die obere Zackenreihe.



07. Februar 2024

Paul Cézanne in einem Brief an Emile Bernard, 26. Mai 1904:

"Der Maler muss sich ganz dem Studium der Natur widmen und sich bemühen, Bilder hervorzubringen, die für sich selbst sprechen. Das Geplauder über Kunst ist so gut wie nutzlos. Die Arbeit, mit der ein Fortschritt erzielt wird, ist Entschädigung genug für das Unverständnis der Dummköpfe. Der Literat drückt sich mit Abstraktionen aus, während der Maler mittels Zeichnung und Farbe seine Empfindungen und Wahnehmungen veranschaulicht. Man ist weder zu gewissenhaft noch zu aufrichtig oder zu demütig gegenüber der Natur, sondern mehr oder weniger Herr seines Motivs. Und vor allem: seiner Ausdrucksmittel."

07. Februar 2024



Fortsetzung "Kaleidoskop VII." Quell der Spiegelscherben sind Spiegelfliesen aus den Achtziger Jahren, die ich in meiner ersten Berliner Wohnung an Schranktüren hatte. Ein paar habe ich noch. Ich zertrümmere die Fliesen gezielt mit meinem Hammer. Auf dem Holzboden liegt ein Bodenkissen, darauf Packpapier, darauf eine alte stabile Papiertüte, in die ich die Fliesen packe. Ich ziehe Bauarbeiterhandschuhe an. Dann haue ich fünf bis zehn mal auf die Tüte. Der Scherbenhaufen ist in der dann leicht zerlöcherten Papiertüte, ich kippe ihn in eine Schüssel mit Wasser, damit die kleinsten Splitter nach unten sinken. Dann ziehe ich Latexhandschuhe an und fische die Scherben aus der Schüssel, lege sie nach Form und Größe sortiert auf ein Stück Pappe, die kleinen Teile auf ein Tablett. Das Wasser gieße ich vorsichtig in einen Blumenkasten, die kleinsten Splitter kippe ich in den Müll.





07. Februar 2024



Jetzt sind die versilberten Linien sauber, nicht mehr ausgefranst. Es geht aber noch weiter, ist noch nicht fertig. Da kommt noch was.

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Margarete 29. November...
29.11.25, 12:44
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Margarete 28. November...
28.11.25, 21:13
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MICH NICHT!
28.11.25, 19:16
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Saskia Rutner Was...
28.11.25, 10:43
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Margarete 27. November...
27.11.25, 20:38
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19.11.25, 16:49
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17.11.25, 21:51
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