15. Februar 2023



"Kann ich bitte mal Ihre Fahrzeugpapiere sehen?" Habe gerade recherchiert, welche Faschingskostüme erlaubt sind. Es gibt da so einen Bußgeldkatalog, in dem steht, Uniformen sind erlaubt, wenn sie keine Verwechslungsgefahr mit der original Uniform bieten. Die Mütze auf den Fotos - übrigens wieder auf den Tag zehn Jahre alte Aufnahmen, vom 15. Februar 2013 - ist von irgendeinem Flohmarkt und meine Recherchen haben ergeben, dass es eine historische Offiziersmütze von einem russischen Regiment ist, leider nicht datierbar. Außerdem hätte ich noch drei aufsehenerregende Tiaras im Angebot, die ein wenig welchen aus den britischen Kronjuwelen ähneln. Sieht auch alles super aus, aber ich will mich auch wohl fühlen und beim Tanzen nicht das Gefühl haben, dass bei einer falschen Kopfbewegung das Diadem auf Halbacht hängt. Ich weiß schon, wie das professionell befestigt wird, da gibt es youtube-Videos für Braut-Diademe, die zeigen jeden Befestigungsschritt. Aber ist halt doch Gewicht auf dem Kopf. Morgen ist Faschingsparty im Ballhaus in der Chausseestraße. Nicht zu verwechseln mit Clärchens Ballhaus! Der Berlin Beat Club wird morgen dort spielen und Ina und hoffentlich auch Lydia gehen hin.



Es gibt ein ganz süßes Foto, wo die Bassistin Gabi sich als Yoko Ono verkleidet hat und der Gitarrist Hans als John Lennon. Zum Piepen! Mir würde man Yoko Ono wohl nicht abkaufen, weil ich einfach viel zu groß dafür bin. Auch habe ich keine passende Perücke und keinen schwarzen Schlapphut und keine weißen Stiefel. Also ich bin noch unentschieden. Vielleicht klebe ich mir auch nur Las Vegas-Wimpern an. Habe ja noch sechs Varianten im Sortiment von den Viewing Parties 2019 im Schmutzigen Hobby.

14. Februar 2023



Bin gerade selbst überrascht, dass ich einen Tag später vor zehn Jahren das gleiche Outfit in einer anderen Farbe präsentierte. 14. Februar 2013. Die Sachen habe ich alle noch, nichts davon ist kaputt oder zerstückelt. Dass das ein Valentinstag war, war mir sicher nicht präsent, da der Tag 2013 keinerlei romantische Bedeutung für mich hatte. Ich kann mich auch nicht entsinnen, jemals von irgendwem Blumen oder sonstige Zuwendungen am 14. Februar bekommen zu haben. Dafür fehlten mir schlichtweg die passenden Rosenkavaliere. Keine zwanzigjährige Verlobung, die ich hier unter den Teppich kehren würde. Wenn ich amouröse Begegnungen hatte oder gar Beziehungen pflegte, waren die entweder so larifiari oder kompliziert, dass es schlichtweg nicht benannt werden konnte. "Was ist das eigentlich? Junge oder Mädchen?" Ausgefuchste können ein paar alte Fotografien unter Abertausenden finden, fotografiert habe ich immer gerne. In diesem Jahr 2013 habe ich jedenfalls hauptsächlich mich fotografiert. Sind doch ein paar schöne Aufnahmen rumgekommen.



Gerade gefrühstückt, war sehr spät gestern. Ich verpasste die letzte U-Bahn zurück nach Mitte, und musste den Nachtbus nehmen, der die U8 ersetzt, der N8. Etwas andere Klientel als in der U-Bahn, vor allem nachtaktive Clubgänger. Junges Volk. War schön, so eine Stadtrundfahrt die Oranienstraße entlang, so viele kleine Läden, bunt und wild bemalte Eingänge, nachts hübscher als tagsüber. An dieser Ankerklause denke ich jedesmal, sieht nett aus, die Kneipe, war ich noch nie. Denke ich seit zwanzig Jahren. Immer, wenn ich die letzte U-Bahn verpasst habe. Ich war gestern bis weit nach Mitternacht so im flow, dass ich nicht hätte sagen können, ob es 21 Uhr oder ein Uhr nachts ist. War dann letzteres.

13. Februar 2023



Das sind schön schnelle Einträge: zehn Jahre alte Fotos raussuchen und ab die Post. Voilà, 13. Februar 2013. Aber Schein und Sein: so bin ich nicht vor die Tür gegangen, wenn es auch ein aparter Look ist. Es war mit Sicherheit zu kalt für nackte Beine und kurzes Röckchen. Das war der Endspurt meines Jahresprojekts mit den Daily Shots, drei Tage vor Ende, und ich hatte noch ein paar Klamotten im Schrank, die noch nicht fotografiert waren. Passt in den Emily-in-Paris-Trend. Ich kenne die Serie nur aussschnittsweise und von Fotos. Scheint Insta als Film zu sein. Auf Netflix habe ich mit Zugriff auf Lydias Account mal The Crown schauen können, was durchaus eine High end-Produktion in Ausnahme-Qualität in allen Aspekten ist. Schön ruhig geschnitten, langsame Bilder, lange Einstellungen. Subtil ausgeleuchtet, exquisite Ausstattung, sehr kunstvoll, Kinofilm-Qualität. Alle Staffeln geguckt, jetzt habe ich keinen Zugriff mehr. Bin auch ansonsten kein Serien-Typ. Ich habs mehr mit Dokus. Gagily in Paris entschwindet jetzt in ihr petit Atelier à Berlin. Salut, à bientôt!

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Margarete 29. November...
30.11.25, 21:36
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Margarete 29. November...
29.11.25, 12:44
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28.11.25, 21:13
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MICH NICHT!
28.11.25, 19:16
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Saskia Rutner Was...
28.11.25, 10:43
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