30. Dezember 2022







STONES SIXTY II., 60 x 60 cm, 21., 25., 26. Juni 2022, 15., 16., 17., 18. Dezember 2022, Druckfragmente, Rosenblätter, Spiegel, Puderdose, Schokoladenverpackung, Weinetikett, Acryl, Kleber, Ausstellungskatalog, 3D-Leinwand, Staatl. Museen von Gaganien.



Zwei mich persönlich sehr berührende Weltereignisse im Jahr 2022 waren das sechzigjährige Bestehen der Rolling Stones und der Abschied von der Queen. Den Stones habe ich zwei Werke gewidmet. Das erste war dieses blaue Bild, das zweite ist das hier. Erst zufällig, aber dann doch gewahr, habe ich es am Geburtstag von Keith vollendet, am 18. Dezember. Der Queen habe ich vier Bilder gewidmet. Verarbeitet, jenen Abschied. Zeige ich Euch bald.

29. Dezember 2022

Heute war der Tag, an dem ich meinen neuen Personalausweis erhalten habe. Der letzte Akt der Wiederbeschaffungsarie persönlicher Ausweisdokumente. Hat 46 Euro gekostet, das Foto mitgerechnet. Ich lobe das Bürgeramt in der Klosterstraße über den grünen Klee. Ich war zweimal da und der Termin wurde jeweils nur um fünf Minuten überzogen, länger habe ich nicht gewartet. Waren beide Male jüngere Männer, die mich verarztet haben, die auch gerne geplaudert haben und gut gelaunt waren.

Danach bin ich wieder Richtung U-Bahn zurückgelaufen, also zum Alex. Als ich bei C&A vorbeigekommen bin, hat mich ein phantastisches Pink aus dem Schaufenster angesprungen. So ein blaues, nicht grelles, aber intensives Pink. Es war an einem Teddy-Wintermantel mit großem Revers. Ich habe eigentlich keinen Platz mehr im Schrank, aber die Farbe war wie Medizin! Ich musste ihn anprobieren. Es gab noch zwei Größen: S und L.

Ich habe beide mit in die Kabine genommen. Beide waren viel zu groß! Normalerweise bin ich mit Sachen in L ganz gut bedient. Der Mantel war runtergesetzt, ich hätte ihn mir leisten können. Aber ich habe auch in dem S-Mantel ausgesehen wie ein pinker Elefant! Wie eine Tonne. Noch nie habe ich ein Kleidungsstück angehabt, das so aufgetragen hat.

Ich hab mich ein bißchen gefreut, dass er überhaupt nicht vorteilhaft aussieht, so hatte ich kein Kleiderschrankplatzproblem vor mir. Habe beide sehr zufrieden zurückgehängt und bin heimgefahren.

28. Dezember 2022

Heute Mittag neues Buch einer mir unbekannten Autorin angefangen. Deutsche Übersetzung aus dem Englischen. Schon beim ersten Satz stilistische Desillusionierung. Es wird ein Vergleich bemüht. "An dem Nachmittag, an dem (...), war der Himmel blau wie ein Drosselei." W.t.f.? Der Himmel blau wie ein Drosselei? Zählt das Aussehen von Drosseleiern zur Allgemeinbildung? Soll das originell sein? Muss ich die Google-Bildersuche bemühen, um mir eine Himmelsfärbung vorzustellen? Da bin ich raus. Natürlich noch gegoogelt, wie das Gelege von Drosseln aussieht. Es gibt verschiedene Drosseleier. Zwei in Blautönen, variierend zwischen hellem Türkis und Hellblau, beide mit hellbraunen Einsprengseln. Ich nehme an, die Autorin hat sich zu dem Vergleich selbst beglückwünscht. Bei prätentiösen Formulierungen, die noch nicht einmal rhythmisch oder melodisch interessant sind, bekomme ich schnell schlechte Leselaune.

g a g a
Margarete 29. November...
29.11.25, 12:44
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Margarete 28. November...
28.11.25, 21:13
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MICH NICHT!
28.11.25, 19:16
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Saskia Rutner Was...
28.11.25, 10:43
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Margarete 27. November...
27.11.25, 20:38
g a g a
Margarete 21. November...
21.11.25, 13:19
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Saskia Rutner Ist...
19.11.25, 16:49
g a g a
Doku
17.11.25, 21:51
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Ruth Rehmann hatte...
17.11.25, 18:42
kid37
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Margarete 16. November...
16.11.25, 19:46
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Saskia Rutner Das...
13.11.25, 22:05
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