08. November 2022







Wie gestern beiläufig erwähnt, kann man auch auf den Französischen Dom steigen und um die Kuppel laufen. So geschehen, ebenfalls im März vor zehn Jahren. Naturgemäß sieht man die Kuppel in ihrer Gesamtheit vom Kuppelrundgang überhaupt nicht. Aber der Französische Dom ist ja der Zwilling vom Deutschen Dom, auf dessen gleich aussehende Kuppel man von dort oben exzellent gucken kann. Das Bild von unten von der Domkuppel ist aber der Französische Dom, vorm Hinaufgehen fotografiert. Da oben kann man auch heiraten und weiße Täubchen fliegen lassen, so man gerne möchte. Ein Angebot vom Standesamt Mitte. Hat mir nach meinem Ausflug eine Bekannte erzählt, die mal zur Hochzeit einer Freundin auf dem Französischen Dom war. Beeindruckt haben mich auch die stattlichen Amphoren mit den Widderköpfen und dem Vogel obendrauf. Königliche Aussicht! Der Kuppelrundgang ist recht eng, es gibt ein paar Bänke an der runden Wand lang. Zum Sonnenuntergang nach oben, falls noch geöffnet, eine gute Flasche mitnehmen und den Ausblick genießen. Meine Empfehlung. Ist natürlich windig, Sonnenbrille nicht vergessen. UND: unbedingt gucken, dass man zur vollen Stunde oben angelangt ist, wenn das herrliche Carillon, das mächtige Glockengeläut seine Melodie spielt. Gänsehaut absolut garantiert!



07. November 2022



Gerade dieses runtergesetzte Mäntelchen bestellt.

07. November 2022



Gruß aus Mitte. Im März vor zehn Jahren begab ich mich zur Kuppel vom Berliner Dom. Man kann hinauf und um die Kuppel laufen. Schöne Ausblicke. Nicht ganzjährig begehbar, weil es in der kalten Jahreszeit vereist sein kann und Rutschgefahr besteht. Das ist jetzt aber sicher noch nicht der Fall. Vielleicht ist noch geöffnet. Und der Französische Dom hat auch einen Kuppelrundgang. Ich liebe alle Kuppeln. Alle, alle, alle. Kann gar nicht genug geben!





06. November 2022

Die Esche vor meinem Balkon am 29. November Zweitausendsechs. Jetzt hat sie auch noch viel Blätterkleid. Aber auch die Platanen am Gipsdreieck sind noch grün, mit Gelb dazwischen. Noch hat kein Herbststurm die Bäume entkleidet. Heute auch wieder Sonne. Bin ihr beim Frühstücken und Buch lesen auf dem Wohnzimmerteppich hinterhergewandert, Sonne im Gesicht, Fenster auf, Haare von der Sonne trocknen lassen.



Heute Nacht bin ich mittendrin aufgewacht und habe Gedanken vor mir hergeschoben, da waren plötzlich die Worte "verbrannte Orte" in meinem Kopf und gingen nicht mehr weg. Ich dachte über verschiedene Orte nach, die ich aus privaten Gründen als verbrannt empfinde, die keine guten Gefühle auslösen und eine innere Sperre spürbar machen, ginge es darum, sie noch einmal aufzusuchen. Das sind ein paar wenige Orte in Berlin, wo unangenehme Gespräche stattfanden, und auch zwei woanders. Zwei der Orte sind Karlsruhe (eine Stadt, in der ich nur einmal war, und mit der mich ohnehin nichts verband) und die Insel Kos in Griechenland. Dann noch eine Ecke an einer Straßenkreuzung vor einem italienischen Restaurant in Friedrichshain, eine Ecke in der Nähe meiner Wohnung, an der ich mich aber weder vorher noch nachher jemals aus freien Stücken länger aufgehalten hätte und eine Kneipe in Kreuzberg. Eigentlich gut, dass das nie in meiner Wohnung oder meinem Atelier passiert ist. Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen streitartigen Disput zuhause gehabt zu haben, mit jemandem, der mich besucht hat. Und mein Atelier ist auch in der Hinsicht ein Dornröschen. Ich bin kein Typ, der Disput und Debatten liebt und kultiviert, schon gar nicht, wenn es um Gefühle und private Beziehungen geht. Ich ziehe mich dann eher beklommen und sprachlos zurück. Auf jeden Fall eine gute Idee, falls so etwas unvermeidlich anstehen sollte, sich an einen möglichst unattraktiven Ort zu begeben, den man sowieso nicht freiwillig noch einmal aufsuchen wollen würde, der kann dann ruhig in Rauch und Flammen aufgehen. Blöd ist nur, wenn ein verbrannter Ort eine Lokalität mit Veranstaltungen ist. Ich wollte mich anlässlich einer Veranstaltung überwinden, und einem Ort eine neue Chance geben, obwohl es mich deutlich nicht hinzog. Ich hatte dann so unangenehme Gefühle und mir fielen immer mehr Details von der Situation ein, die die Abneigung verursachte, dass ich davon abließ. Daher wohl die unfreiwilllige nächtliche Beschäftigung und die einhergehenden Worte "verbrannte Orte".

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Margarete 29. November...
29.11.25, 12:44
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Margarete 28. November...
28.11.25, 21:13
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MICH NICHT!
28.11.25, 19:16
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Saskia Rutner Was...
28.11.25, 10:43
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Margarete 27. November...
27.11.25, 20:38
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Margarete 21. November...
21.11.25, 13:19
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Saskia Rutner Ist...
19.11.25, 16:49
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Doku
17.11.25, 21:51
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Ruth Rehmann hatte...
17.11.25, 18:42
kid37
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Margarete 16. November...
16.11.25, 19:46
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Saskia Rutner Das...
13.11.25, 22:05
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