13. September 2021



Am Donnerstag war ich nach sehr langer Zeit einmal wieder in der Wabe, wo ein Theaterstück unter der Regie von Marc Lippuner Premiere hatte: "Des werd doch eh nix!" Es ging um Karl Valentin und seinen Lebenslauf und sein Hin- und Her zwischen seiner Frau und den Kindern und seiner Geliebten Liesl Karlstadt.

In Bayern, wo ich aufgewachsen bin, gab es im dritten Programm im Fernsehen regelmäßig alte Aufnahmen von den Sketchen von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Dass die beiden ein Liebespaar waren, ist nie zu mir durchgedrungen, war aber auch außerhalb meiner kindlichen Vorstellungskraft. Die beiden hatten meiner Erinnerung nach keine Szenen mit Erotik drin und wirkten auch sonst hauptsächlich hemdsärmlig, geschlechtsneutral und burschikos.

In dem zwei-Personenstück wurden gekonnt alle möglichen Bon Mots von Valentin untergebracht. Den Kalauer "ein Glück, dass der Hitler nicht Kräuter geheißen hat, sonst hätte es immer heißen müssen HEIL KRÄUTER..." habe ich tatsächlich lustig gefunden, obwohl ich kein großer Fan von Kalauern bin. Jenny, die neben mir saß und die Idee hatte hinzugehen, hat da auch sehr lachen müssen. Es gab aber auch ernste Stellen.

Danach haben wir uns zu den Schauspielern Heike Feist und Andreas Nickl und zu Marc gesellt (den Jenny und ich ein bißchen kennen) und noch ein bißchen geplaudert und getrunken.

Momentan bin ich bereit mir alles Mögliche anzuschauen, Hauptsache ein Geschehen auf einer Bühne. Am liebsten aber was mit Musik! Leider kann ich das Theaterstück nicht dergestalt empfehlen, dass man auf die nächsten Vorstellungen hinweist, da diese noch nicht feststehen. Sonst natürlich sofort!

Das Wildlederkleid mit dem Trachtenmoden-Charme habe ich seit vielen Jahren im Schrank und extra dafür wieder rausgeholt, weil ich vorher auf Fotos gesehen habe, dass die Hauptdarstellerin mitunter ein Dirndl anhat. Ich passe mich da immer gerne an!













13. September 2021

Jenny hat uns gestern zwei Tickets für Silly (mit AnNaR und Julia Neigel als Gastsängerinnen) am 27. November 2021 im Tempodrom geschossen. Oberrang, Block 6, Reihe 1. Damit es später nicht heißt "hab ich gar nicht gewusst...", gibt noch Tickets, wird bestimmt schön!

12. September 2021





Am vergangenen Montag Abend hatte ich endlich mal wieder ein Date, nach langer Zeit! Ich hatte eine Verabredung mit einem sehr gut aussehenden Italiener. Sein Name war Galileo Galilei! Bevor ich mich zum verabredeten Treffpunkt im Monbijou-Theater bei mir um die Ecke machte, checkte ich noch, was er für einen Kleidungsstil bevorzugt und versuchte mich daran zu orientieren, um ihn für mich zu interessieren. Meine weiße Rüschenbluse hat mir schon oft gute Dienste geleistet, wenn es um ein geschmackvolles Outfit geht. Wir hatten einen sehr schönen Abend! Galileo hat einen sehr visionären Geist, was mir immer gut an einem Mann gefällt.





Zufällig gibt es heute Abend im ZDF einen neuen Film in der Reihe Terra X, der sich mit Galileo Galilei beschäftigt! Schalten Sie um 19:30 zu und verschaffen Sie sich einen eigenen Eindruck von der Attraktivität von Galileo Galilei! Das opulent ausgestattete und an den schönsten Originalschauplätzen in Italien gedrehte Werk wurde am Montag im Monbijou-Theater vorgeführt, wo sich das Produktionsteam und viele Mitstreiter und Mitstreiterinnen der vergangenen Produktionen einfanden, um den Film schon mal probeweise zu sichten, bevor er auf die Fernsehzuschauer losgelassen wird. Eike Schmitz, der Regisseur und Urgestein von Atlantis, hatte die Idee, ich könnte DJane mit dem Grammophon spielen, das er am Eingang aufgestellt hatte. Unter den Schelllack-Platten fand ich "An der schönen blauen Donau", die ich sogleich aufs Grammophon legte. Man muss da immer kurbeln.

Da ich aber ja eigentlich Galileo Galilei treffen wollte, begab ich mich alsbald ins Auditorium, wo die große Leinwand aufgebaut war, damit Galileo und ich uns - ganz coronagerrecht - via Videokonferenz matchen konnten. Ina war auch da, und warf als Freundin einen Blick auf meinen neuen Verehrer. Da Liebe ja oft blind macht, wollte ich von ihr ein fachliches Urteil bekommen, ob Galileo und ich aus ihrer Sicht zusammenpassen. Sie hatte keine Einwände. Daraufhin wurde das Buffet eröffnet und wir stießen auf Galileo an. Seine schicken Anzüge bezieht Galileo übrigens aus dem Atelier Pietro Longhi in Venedig!





































07. September 2021











An vertrautem Ort, der Villa des Literarischen Colloquiums am Sandwerder in Wannsee, begab ich mich am vergangenen Sonnabend abermals zum Stelldichein, um hauptsächlich ein wenig am Wasser zu sein. Es wurde gelesen. Autorinnen und Autoren vom dtv-Verlag saßen auf der Seebühne. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich meiner Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit geschenkt habe, als den Vorträgen der Schriftsteller. Man versteht auch nicht ganz so gut, wenn man so nah bei Wind und Wellen am Seeufer sitzt.

Eine wohl recht bekannte und erfolgreiche Autorin namens Dora Heldt las Auszüge aus einem Buch, in dem es um eine Autorin geht, die sich mit Filmleuten trifft, die ihr Buch verfilmen wollen. Es schien direkt um eine Szene am Set zu gehen. Mir fiel auf, dass sich Frau Heldts Gedankengänge bzw. die der Figur, stark um fehlende alkoholische Getränke drehten. Sie hatte "beim Film" wohl eine gute Flasche Wein zur Überbrückung von Wartezeiten erhofft. Das war recht launig und leicht verständlich geschrieben. Ich dachte mir, wenn man Erfolgs-Autorin ist, kann man sich doch gewiss noch mehr als sowieso schon erlauben, einfach anzubieten, was man erlebt hat. Da sich das Publikum von Frau Heldt schätzungsweise nicht so gut mit den mannigfaltigen Einschränkungen bei Filmdrehs auskennt, ist das bestimmt ein interessantes Thema für ein, zwei Kapitel.

Ich holte zwei Berliner Pilsner und eine weitere, äußerst schmackhafte Bulette mit Kartoffelsalat und Röstzwiebeln (die erste hatte Lydia spendiert). Zum Finale begab sich der aus Dresden stammende und hierzu schriftstellernde Ingo Schulze, den man wohl kennen muß, auf die Seebühne. Ich kannte und kenne ihn bzw. sein Werk leider Gottes nicht. Die Sonne sank in den Wannsee. Ein etwas größerer Vogel betrachtete das Schauspiel mit gebührender Aufmerksamkeit. (Ich meine die Sonne.)















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