17. Oktober 2016



16. Oktober 2016



14. Oktober 2016




In irgendeiner trunkenen Nacht Zweitausendacht zeigte Jan mir die Sevenstar Gallery, nur von draußen, sie war schon lange zu. Aber ich sah die rund gebogenen Neonröhren, die kein kaltes Licht sondern die Magie von Aureolen abstrahlten. Die Zeit und Vergänglichkeit atmenden Wände, mit der Schönheit der Fragmente des abgetragenen Putzes von mehreren Generationen Leben, in diesem alten Haus im Scheunenviertel, wo auch ich seit siebzehn Jahren in der Auguststraße lebe, nicht weit von der Gormannstraße Sieben, hier in Berlin Mitte. Und dann noch der Name. Ich mit meiner Vernarrtheit in die Sieben. Ich war sofort in diese Galerie verliebt. Das ist mir nie zuvor passiert. Und nie mehr später. Eigentlich habe ich nur noch ein ähnlich spontanes Heimatgefühl in der Newton Foundation empfunden. Orte, wo ich nichts erklären muss. Wo mich nichts stört oder befremdet. Zuhause. Daheim.

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