05. Januar 2012

Jetzt bin ich ja von den Socken. Wie kann Xavier den guten Rüdiger nicht "mitnehmen" und dafür die zickige Katja, nur wegen langweiliger Frauenquote. Die fliegt als nächste raus. Zack. Völlig unangemessene Entscheidung. Rüdiger Skoczowsky ist in jeder Hinsicht zauberhaft. Also wirklich. Mir fehlen die Worte. Oder traut er sich das nur, weil er eh mit ihm arbeiten wird und schon alles Mögliche auf dem Weg ist. Kann gut sein. Ich habe ja nun in den letzten Wochen gelernt, dass er offenbar mit Bedacht entscheidet.



Was mich heute ja schwer irritiert hat, dass nicht alle Coaches zu allen Darbietungen etwas sagen durften. Oder wollten. Kryptisches System. Am Anfang hat man von Nena noch dreimal was gehört und dann war Sendepause aus ihrer Ecke. Wie hängt das zusammen? Mich hätte mal interessiert, was sie über die singenden Damen gesagt hätte. Aber vielleicht wäre das nicht begeistert genug gewesen. Sie ist ja sehr ehrlich. Und wenn sie dann schon mal sagt, sie möchte nichts dazu sagen, weil sie damit nichts anfangen kann, wie in den Battleshows zuvor öfter mal passiert, ist vielleicht Friede Freude Eierkuchen in der elektrisierten Voice-Showhalle da hinten in Adlershof gefährdet. Vielleicht kriegen dafür die BossHosse und Naidoo morgen ab und zu einen Maulkorb. Wäre aber schade. Mir sind inzwischen eigentlich alle Coaches ans Herz gewachsen, mit ihrem launig losen Mundwerk. Besonders das von diesem Rea. Der entwickelt sich langsam zu meinem Liebling in der Riege. Außer Nena natürlich. Nena ist die Königin. Ich war in den Achtzigern absolut kein Fan von ihrem Gequake, aber in den letzten Jahren ist stetiglich meine Zuneigung zu ihr gewachsen. Scheinen jedenfalls alle das Herz auf dem rechten Fleck zu haben. Bis auf die Sache da oben versteht sich. Dass mir so ein Schnitzer nicht noch mal passiert. Die BossHosse haben dieselbe Entscheidung getroffen, die ich auch getroffen hätte. Völlig richtig. Weiter so, Jungs.

05. Januar 2012

Jetzt war es gerade wieder so weit. Ich habe ja neulich diese schlimme Beichte abgelegt. Ich sitze vor dem Geschreibsel und trete aus meinem Körper aus* und beobachte mich, wie ich zwischen fassungslos und kopfschüttelnd vor den gewissen Einträgen sitze. Ich muss glaube ich mal die Filmkamera installieren, wenn ich mich durch diese Beiträge arbeite. Mal abgesehen von meiner astrologischen Intention, Plutos Potenzial am Individuum zu studieren, ist es inzwischen auf eine leicht perverse Art interessant für mich, klischeehafte Gedankenwelten und die Kommentarresonanz darauf zu betrachten. Wenn ich es nicht soeben mit eigenen Augen gelesen und gesehen hätte, würde ich es für das Werk eines begabten Satirikers halten, der sich über esoterische Lebenswelten aus organischem Selbstanbau lustig macht. Aber das ist ernst gemeint, was ich da sehe. Ich kann ja leider nicht verlinken. Ein Jammer! Man muss sich in etwa vorstellen - verdammt, ich darf es ja nicht genauer beschreiben. Also stellen Sie sich mal ungefähr die Begriffe (ich wähle absichtlich andere!) "Steinzeit-Yoga", "Filzen in der Frauengruppe", "Beckenboden-Meditation", "Rohkost-Wochenende Tübingen" in kalligraphisch ambitionierter Schnörkelschrift vor. Und dann denken Sie doch bitte einmal über Ihre persönlichen großen Lebensthemen im vergangenen Jahr nach. Auch Ihnen sollte es möglich sein, sich in eine liebevolle Meditation über die wichtigsten Ereignisse zu begeben, die sie zum Abschluss als Collage unter der Zuhilfename von schadstofffreien Naturmaterialien gestalten dürfen. An sich eine schöne Idee, wenn ich so darüber nachdenke. Weiß gar nicht, was es da den Kopf zu schütteln gibt. Bin ich etwa neidisch auf die Kreativität, die mir da in aller Herrgottsfrühe in Pastellfarben entgegenschlägt? Ich muss vielleicht doch noch einmal in mich gehen. Und diese negativen Einträge, die müssen auch aufhören. Das ist ganz schlecht für mein Karma. Ich muss meinen Geist noch besser von diesen schlechten albernen Gedanken rein halten.



*Out of Body Experience

04. Januar 2012



Die alte Narbe. Drücke mich vorm Staubsaugen. Und vorm dreißig Kleider von der linken Hälfte der Kleiderstange hängen, damit der Heizungsableser ohne Umstände den an der rückwärtigen Wand befindlichen Zähler ablesen kann. Und vorm Staubsauger und Zeugs aus dem Schränkchen unter der Spüle räumen und mal wieder durchwischen, damit der Ableser morgen früh zügig und ohne Zeitverlust den Wasserverbrauch ablesen kann. Morgen früh ab Sieben wohlgemerkt. Kann aber auch Neun werden. Man legt sich da nicht so fest. Ein echter Fortschritt für die gesamte Mietwohnungen bewohnende Menschheit wäre, sämtliche abzulesene Zähler und Facility-Gedöns in separate Kellerräume zu verlagern, wo sich der geschätzte Hausmeister gebündelt drum kümmert, den Zugang zu den Zählern zu gewährleisten. Völliger Planungsfehler. Das mag ja zur Jahrhundertwende 1899 erforderlich gewesen sein, aber ich wohne immerhin in einer Hütte Baujahr 1997 und da haben sie es erstaunlicherweise schon auf die Reihe gekriegt, die Stromzähler für alle Mietwohnungen in den Keller zu verlagern. Ich nehme an, dass in diesem Jahrtausend entstandene Wohnungen schon etwas fortschrittlicher bestückt sind. Wer litte nicht unter Ableseterminen. Selbst vergleichsweise gesellige Menschen brechen nicht in Begeisterung aus, wenn sie einem fremden Mann (und es sind immer Männer) die Wohnungstür öffnen müssen und ihn durch diverse private Räumlichkeiten lotsen, die man im Normalfall nicht einmal guten Bekannten zugänglich macht. Okay, ich mache den Zirkus nun auch schon ein paar Jahre mit. Aber früher wurde bei mir nie Warmwasser oder Heizung abgelesen, kann mich nicht erinnern. Dafür spar ich mir jetzt die Stromableserbesuche. Das macht übrigens auch dann noch Vattenfall, wenn man einen Vertrag bei greenpeace energy hat oder Lichtblick oder sonstwo. Hoheitlicher Stromableser-Monopol-Auftrag. Ist mir eigentlich egal. Und ist auch kein Geheimnis. Das wird in den diversen Stromverträgen der alternativen Anbieter haarklein erklärt, wie das zusammenhängt. Ich glaube, ich muss jetzt doch mal was machen, für das Erfolgserlebnis. Außerdem ist Prokrastinieren so Eighties, um nicht zu sagen Seventies. Frumpy.

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