31. März 2024

Nun ist heute also schon wieder ein Viertel vom Jahr 2026 herum. Mehr habe ich heute nicht zu verewigen. Gute Nacht aus Berlin.

30. März 2026

Kalt geworden, gehe bald ins Bett. Gestern sah ich zuletzt eine kleine Doku auf Arte über das Älterwerden von Deutschen, die in jungen Jahren in die Toskana auswanderten, Überlegungen haben, ob sie dort bleiben oder nach Deutschland zurückkehren. Nicht wegen Heimweh, nur wegen sozialer Absicherung und Gesundheitsversorgung. Die Portraitierten haben allerdings solche Wurzeln geschlagen, dass sie nach Wegen suchen, zu bleiben.

29. März 2026

Könnte mein Geplapper aus einem Chat copypasten, der die heutige Let's Dance-Show begleitete, aber das ist ja schwer nachvollziehbar, wenn man es nicht verfolgt hat. Ich gucke auch hauptsächlich nach Jahren mal wieder, weil der Bruder meiner lieben Freundin Jenny mittanzt, der recht attraktive GZSZ-Star Jan Kittmann, den ich schon das Vergnügen hatte, aus nächster Nähe im familiären Umfeld zu sehen, ein angenehmer Mensch. Kriegt bislang stets Lob und hohe Punktzahlen von der Jury. Er gibt aber auch alles. Ich hoffe, es geht noch lange für ihn weiter. Gute Nacht!

28. Februar 2026



Am späteren Nachmittag war ich gestern nach längerer Zeit wieder einmal mit Ina verabredet. Wir gingen ins Kino, in den Zoopalast. Zu meiner Überraschung lief noch immer der von Senta Berger zuletzt gedrehte Film mit dem umständlichen Titel "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke", der auf einem gleichnamigen autobiographischen Buch eines Schauspielers basiert. War mir nicht bekannt, bis es Ina mir erhellte, die mehrere Bücher des Autors gelesen hatte. Mich zog Senta in den Film und der Trailer war auch schon passabel. Wir fanden uns in dem sehr lauschigen kleinen "Club B" ein. Dort gibt es drei Plätze, die sich mitunter auch Loveseats nennen, wir hatten den Zweierplatz ganz hinten, der war mit Abstand der Beste! Eine richtig breite Samtcouch mit Sofakissen und festgeschraubten Beistelltischchen. An beiden Wänden vom kleinen Club-Kino, links und rechts von der Leinwand, sind Bücherregale, voll mit allen möglichen Büchern, eine richtige Bibliothek. Man kommt sich eher vor wie im privaten Vorführraum einer Villa von einem Filmproduzenten. Auch toll: wenn man sitzt und die Werbung beginnt, kommt jemand vom Service und fragt, was man gerne zu trinken oder zu essen hätte, sogar ein Getränk aufs Haus ist dabei. Wirklich ein schöner Service. Ich bestellte einen Cappuccino, eine Cola und eine Packung Eiskonfekt, dazu das prickelnde Getränk vom Haus. Ina hatte glaube ich einen Long Drink. Und der Film war einfach rundum sehenswert, sehr gelungen. Senta in allen Facetten wundervoll. Aber die anderen Schauspieler auch, der junge Mann, der den Enkel auf der Schauspielschule spielt, sehr ausstrahlungsstark, spielt ganz subtil, mochte ich auf Anhieb, Bruno Alexander heißt er. Nur die Film-Tochter von Senta war etwas blass in der Darstellung, nicht der Rolle geschuldet, ich fand die Schauspielerin vergleichsweise ausstrahlungsarm. Dieses Gesamtpaket gestern mit diesem Film in der 16.50 Uhr-Vorstellung im Zoopalast-Club-Kino-B kann man nur wärmstens empfehlen. Und unbedingt den hintersten Loveseat. Danach folgte mir Ina einfach, wir hatten Hunger. Ich lotste sie ein paar Meter weiter, die Treppe hoch, Richtung Bikini und zu ihrer Überraschung führte ich sie ins Steakhaus "Block House", ein Ableger dieser Kette, den es seit 1968 gibt. Wir wollten gut essen und angenehm sitzen, möglichst in Kino-Nähe, so kam ich drauf, und nicht zuletzt, weil ich an meinem Geburtstag zwischen zwei Zügen am Hauptbahnhof Hamburg weilte und dort die Wartezeit mit einem Essen im dortigen Block House gegenüber vom Bahnhof verkürzte. Der Service in beiden Lokalen war unfassbar nett, damals in Hamburg und gestern in Berlin. Nichts zu meckern. Wir hatten einen sehr schönen Abend mit intensiven Gesprächen. Mein Exemplar von Hustvedts Ghost Stories vererbte ich Ina, Tausch mit der Kinokarte.

28. März 2026



Das landete gestern auf meinem Schreibtisch. Es handelt sich um das Resultat einer praktischen Zwischenprüfung für Köche. Der Auszubildende hat auf jeden Fall ein Händchen fürs Anrichten gezeigt. Ich bekomme hin und wieder das Angebot, die Ergebnisse zu verspeisen. Gestern wollte ich wieder einmal Lamm probieren, was mir in neun von zehn Fällen weniger zusagt. Aber nicht wegen der mangelhaften Zubereitung, eher wegen des Aromas, das die Fleischsorte mitbringt. Eigentlich habe ich von den überschaubaren Versuchen nur eine Verkostung in Erinnerung, wo ich überrascht und angetan war. Es war ein Osterlämmchen in einem Restaurant am Savignyplatz. Gestern habe ich den Teller gewählt, auf dem am wenigsten Fleisch war. Der kam dann mit Polenta, auch kein Favorit von mir. Aber die Prinzessbohnen waren recht gut. Die Spargelcremesuppe mit der dekorativen Basilikumöl-Verzierung ebenfalls. Ich glaube, das Öl war nicht im sogenannten Warenkorb, nur die wesentlichen Bestandteile, bin mir aber nicht sicher. Grundsätzliche Kochzutaten wie Gewürze und Öle oder Speisestärke und Mehl sind in den Prüfküchen immer vorhanden und dürfen verwendet werden. So ein Azubi bekommt zwei Wochen vor der Prüfung die Bestandteile von zwei Warenkörben mitgeteilt und die Prüfer bestimmen dann einen davon (der erst am Tag der Prüfung bekannt gegeben wird), aus dessen Zutaten die Kandidaten am Ende des zweiten Lehrjahres ein zweigängiges Menü mit Vorspeise und Hauptgang kreieren müssen. Erst in der Abschlussprüfung am Ende des dritten Lehrjahres muss außerdem ein Dessert zubereitet werden. Gestern schon ein wenig vermisst.

28. März 2026





Gestern. Kessler mit Streifen. Ich nenne die Sorte Mützen jetzt einfach KESSLER, den Kessler-Zwillingen gewidmet. Der Handel hat dafür andere Begriffe, zum Beispiel "Bakerboy Hat" oder "Newsboy Hat" oder Schirmmütze oder Ballonmütze. Ich Kessler!



27. März 2026

26. März 2026

"Das Opfer lernt auch immer Täterverhalten." Über die Aussage denke ich seit einer Weile nach. Kam von Jill Deimel, einer der ausgeschiedenen älteren Kandidaten von den Male Models bei GNTM im Gespräch mit Ramon Wagner. Da Jill es selbst von Beginn an offen thematisierte, Trans Hintergrund, aber schon zwanzig Jahre als Mann lebend. Unheimlich reflektiert, arbeitet auch als Coach, nicht Fitness - mental, spirituell. Der Kontext war glaube ich, was man in prägenden Beziehungen erfährt. Eltern-Kind, Liebesbeziehungen. Die Wechselwirkung, dass die- oder derjenige, die oder der nicht dominiert, weil es nicht dem Naturell entspricht, die Dominanz-Bestrebungen des Gegenübers als Verhaltensnorm lernt, als Normalität, zu erwartenden Standard fehldeutet und insofern ein Zerrbild von zu erwartender Beziehungsdynamik entwickelt. Ist nicht ganz neu, aber die Formulierung ist prägnant. "Das Opfer lernt auch Täterverhalten."

25. März 2026

Umstyling bei Heidi. Bin gespannt, wie der Bart von plus size-Kandidat Carsten danach aussehen wird, ich fand ihn ein bisschen zu lang, sie färben. Einer meiner Lieblinge unter den Male Models. Und Alexavius erinnert mich seit der ersten Folge an Prince und lustigerweise spielen sie heute schon zum zweiten Mal was von ihm im Hintergrund. Alexavius in seinem selbstgewählten Styling mit lila Anzug und großer Blume am Revers bangt um sein Menjou-Bärtchen. Sehr passend: Purple Rain. Er bekam Extensions, stehen im gut. Aber ist der Schnäuzer dran? Und die sonst so coole aber beflissene Merret zeigt sich plötzlich mental wackelig angesichts der ewigen Haar-Prozedur, deren Ergebnis ihr noch unbekannt ist. Bis jetzt noch kein Kurzhaarschnitt bei den Frauen zu erkennen. Bin gespannt. Waschmaschine läuft, wäscht Farbreste von einem fehlgeschlagenen Umfärbeversuch aus den Teilen. Wollte zwei schwarz-weiß-grau gemusterte Palazzohosen umfärben, in einem Cognac-Ton, schien gut zu werden. Beim ersten Ausspülen ging fast alles wieder raus. Der Stoff hatte sich angefühlt wie Viscose. Offenbar ist die Textil-Technologie so fortgeschritten, dass ein Hautgefühl von Baumwolljersey aus Kunstfaser, die keine Farbe annimmt, imitiert werden kann. Ich schneide immer alle eingenähten Zettel und Etiketten aus Kleidungspartien, die direkten Hautkontakt haben. So konnte ich nicht mehr herausfinden, aus was für einer Faser dieser Stoff ist.

24. März 2026



Bisschen Haushalt, kleine Chats. Neulich diese deutsche Version von Manhã de Carnaval von 1967 von Mieke Telkamp entdeckt. Ich kannte bislang als deutschsprachige Variante nur die Aufnahme von Alexandra von 1970. Die Niederländerin Mieke Telkamp war mir kein Begriff. Im Wikipedia-Artikel zu ihr lese ich, dass sie in den Fünfziger und Sechziger Jahren auch in Deutschland erfolgreich war. In den Fünfzigern war ich noch nicht auf der Welt und falls sie bis Anfang der Sechziger in deutschen Hitparaden war, und dann von der Bildfläche verschwand, kann ich sie auch nicht aus dem Radio- und Fernsehprogramm meiner Kindheit kennen. Ich mag die Version, viel Zeitkolorit. Das reichhaltige Arrangement, die Dramaturgie der Instrumentierung hält allerhand Finessen bereit.

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Lydia Gebel Berliner...
05.04.26, 00:12
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Vielleicht ist das...
04.04.26, 19:31
kid37
Mir war gestern wie...
04.04.26, 18:52
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Margarete 4. April...
04.04.26, 18:02
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Lift-off der Artemis...
04.04.26, 15:20
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Lydia Gebel Vielleicht...
04.04.26, 15:07
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Anne 3. April 2026...
03.04.26, 14:58
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Saskia Rutner Klingt...
02.04.26, 00:32
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Margarete 31. März...
01.04.26, 11:01
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Margarete 31. März...
31.03.26, 23:11
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ohrenschmaus 25. März...
25.03.26, 17:32
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Margarete 18. März...
18.03.26, 19:59
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Margarete 17. März...
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17.03.26, 16:27
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Margarete 13. März...
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11.03.26, 05:24
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Margarete 10. März...
10.03.26, 16:43
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Margarete 10. März...
10.03.26, 11:36
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Sebastian Rogler Oh...
08.03.26, 20:25

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