30. Oktober 2020



Zum einjährigen Jubiläum meiner neu erwachten Postkartenaktivitäten habe ich eine Geburtstagspostkarte verschickt, nämlich an kid37. Die Sonne steht im Skorpion und zufällig habe ich in diesem Jahr einen großen Skorpion auf die Welt gebracht. Mit ein wenig Geschick lässt sich daraus eine Postkarte basteln. Bitte sehr!

Der November steht vor der Tür und ich mag ihn sehr! Ein kuscheliger Monat, in dem man sich seinen Archiven und Erinnerungen widmet (Stichwort "Archiv" - Vanity Fair! Bin nun beim Jahrgang 2007). Und vielleicht auch einmal wieder einen Brief oder eine Postkarte schreibt oder schöne Blogeinträge. Material hat man in unserem Alter ja genug.

Ich wünsche allen Skorpionen einen angenehmen November. Und mir natürlich auch, und allen anderen, die den November nicht leiden können. Ich bin natürlich prädestiniert den November zu mögen, weil ich zum einen eine massive Besetzung im Skorpion habe (Aszendent, Mond, Mars, Neptun) und weil ich mir da auch immer eine ganze Woche freischaufle, die nun vor mir liegt.

20. Oktober 2020



Inmitten der Schätze. Tägliche Überdosis Vanity Fair! In meiner Werkstatt ist nun das Jahr 2000 angebrochen und 2001 steht schon vor der Tür. Der Tag hat mit Januar 1999 angefangen, gegen 18 Uhr schwirrte mir der Kopf und ich konnte das erste Jahr des neuen Jahrtausends erfolgreich abschließen.

Meine wissenschaftlichen Analysen haben ergeben, dass ein Vanity Fair-Heft zwischen 140 und 170 Seiten hat, also mehr oder weniger um die 150 im Durchschnitt. Ein Jahrgang hat zwölf Ausgaben. Ich schaffe zwei Jahrgänge pro Tag. Wir rechnen also: 150 x 24 = ? (ich machs mal im Kopf.... äh... 3600 Seiten! So viele Seiten gucke ich mir nun fast jeden Tag an.

Unterbrochen nur von einem kleinen Imbiss, Tee nachschenken und aufs Klo gehen. Nach fünf bis sieben Stunden bin ich bedient und weiß nicht mehr, ob ich Junge oder Mädchen bin. Habe aber dann auch viele wahnsinnig schöne Eindrücke von Fotografien und Artikeln gehabt, die ich mir in Ruhe erst dann durchlese, wenn ich meine Gaga Nielsen-Edition gebunden habe.

Vor 2001 hab ich ein bißchen Angst, weil die letzten drei Monate bestimmt nicht nur von Party und glamourösen Hollywoodgeschichten und den Problemen und Erfreulichkeiten der Filmwelt handeln dürften. 9/11. Aber da muss ich durch.

Jetzt, wo ich diese Hefte so rasant inhaltlich scanne, fällt mir auf, dass mit großer Regelmäßigkeit Kriminalfälle von Anno Dazumal mit schönem angegilbten Bildmaterial in den Heften aufgearbeitet werden. Oft Leute aus höheren Kreisen, von denen ich noch nie gehört habe, die da abgemurkst wurden. Meistens sortier ich die aus, Gruselcontent ist nicht so meine Vorzugslektüre.

Es sei denn, es handelt sich um eine interessante Überschneidung mit Protagonisten aus dem Showbiz, da bin ich dann doch wieder interessiert. Aber ich sortiere streng! Ganz ganz oft wird auch die Kennedy-Familie präsentiert. Da gibt es aber auch zu schöne Fotos!

19. Oktober 2020



Reklame muss nicht hässlich sein! Als ehemalige VOGUE Leserin (1986 - 2000 lückenloses Archiv hier) war mir das natürlich längst bekannt, aber die Zeitreise durch fast dreißig Jahre Vanity Fair bringt es mir noch einmal in aller Deutlichkeit in Erinnerung! Niemals nicht beim Artwork knausern! Geld in die Hand nehmen!

19. Oktober 2020

"Which living person do you most admire?" "Elvis."

Vanity Fair 1998, David Bowie answers The Proust Questionnaire

18. Oktober 2020



Sternzeichen Jungfrau.;-)

18. Oktober 2020



Vanity Fair 1996.

13. Oktober 2020



hach... (Vanity Fair, August 2010. Ewiger Dank an Glam ❤)

13. Oktober 2020



All meine Libellenköniginnen: die I. ist die Inspirierende, die II. ist die Gebärende, die III ist die Heilende, und die IV. ist die Feiernde.



Libellenkönigin IV. "Die Feiernde". Papiercollage auf Karton, Filzstift, 30 x 42 cm, 29./30. Juli 2020, Staatl. Museen v. Gaganien.

10. Oktober 2020











Hi from New York City! I'm Gaga Golightly. In case you got a little tiny déjà-vu, but just don't remember why, I give you a little hint:
I'M A PARTY GIRL AND I JUST LOVE TIFFANY'S!!!









Ok. Ick sprecke Deutsch. Es ist Samstag und ich bin nun wieder in Berlin. Risikogebiet Berlin! Risiko Risiko Risiko! I love this german expression, it sounds so sexy! Riskiostadt Berlin! Die Wahrheit ist, dass viele Single Berliners like me, alleine Party machen. Aber - somehow: es geht! Just look at these pictures! Ich spiele dabei gerne "Rauchen". Meine extra lange Zigarettenspitze ist ein Bambusstöckchen aus einem Blumentopf, vergoldet mit Geschenkband (von Jenny!). Die Zigarette ist echt, aber wenn ich an der Spitze ziehe, kommt kein Rauch durch, was sehr gesund ist.

Meine Hochfrisur habe ich mit einem alten Tafelschwamm, den keiner mehr braucht, in Form gebracht. Wir nehmen eine Haushaltsschere und schneiden uns einen Doghnut. Darüber wursteln wir die Haare. Es gibt herrliche Tutorials für die Holly Golightly-Hochfrisur. Damit hat man schon wieder eine ganze Menge Freizeit erledigt, die nicht anders genutzt werden muss.



Zum Signature Look gehört natürlich ein authentischer Ohrclip, den zu basteln mich ebenfalls zwei Stunden meines Lebens beschäftigt hat. Bei einer Vernissage im Jahr 2008 gab es eine silber glänzende Postkarte, die mir hier gute Dienste geleistet hat. Mit Nagelschere und Filzstift und Nagellack und dem Zeiger einer alten hässlichen Wanduhr (für den Clip am Ohrläppchen) konnte ich den Ohrschmuck authentisch realisieren, mein ganzer Stolz!

Das kleine Schwarze hatte ich natürlich schon im Schrank, wie es sich gehört. Die angeklebten Fingernägel habe ich aus Tesafilm gebastelt. Drei Schichten übereinander, mit der Nagelschere zurechtgeschnitten und Nagellack drüber, fertig! (ich bringe in Erinnerung, dass ich nichts kaufen darf!)

Der Halsschmuck ist aus meiner Schatulle, ich habe allerdings die schönen Zuchtperlen teilweise etwas mit Kryolan-Farbe übermalt, was eine rechte Sauerei war. Ich hatte dann lauter grauschwarze Farbflecken auf dem Hals. Aber was macht man nicht alles für eine gute Party! Die beste Party der Welt! (Ok, das ist jetzt leicht übertrieben).

Die angeklebten Wimpern hatte ich noch vom letzten Jahr, als ich immer mit Lydia zu den Queen-of-Drags-Parties ins Schmutzige Hobby gepilgert bin. Und wie es der Zufall so will, verdanke ich auch diese aparte Challenge wiederum Lydia!

Ich gebe zu, dass ich diesmal zu faul war, die Haarfarbe anzupassen, ich hätte etwas mit Mascara an den Schläfen nacharbeiten können. Daher darf ich mich auch nicht Holly nennen, sondern bin eben Gaga Golightly! Hier sind alle Bildchen von meiner tollen Party, from Risikogebiet Berlin Mitte!



























03. Oktober 2020

Bonjour de Paris! Je m'appelle Regina 'Reggie' Lampert et je suis très honoré de presenter mon nouveau voile* et mon vieux trench!





Vielleicht komme ich Ihnen ein wenig bekannt vor. Nein, nicht aus Frühstück bei Tiffany, sondern aus meinem anderen Erfolgsfilm "Charade", in dem ich eine junge Witwe gebe, die aufgrund einer wirren Geschichte Cary Grant durch Paris verfolgt. Wenn Sie sich davon überzeugen möchten, schalten Sie ganz praktisch Ihr Empfangsgerät an und gehen mit dem Schieber zu Minute 48:02.

Da kommt zuerst Cary als Peter Joshua (alias Alexander Dyle etc.) aus dem Hotel Saint-Jacques und ich schleiche ihm in meinem schicken Outfit mit Trenchcoat und Kopfuch hinterher. Die Szene ist eigentlich recht lustig anzuschauen, weil ich diesen unattraktiven Mann, draußen im Café immer wieder behelligen muss, der nicht weiß, wie ihm geschieht, der Ärmste.

Wir haben den Film von Oktober 1962 bis Januar 1963 hauptsächlich in Paris gedreht. Damals war ich Dreiunddreißig und Cary Achtundfünfzig. Frühstück bei Tiffany war zwei Jahre vorher. Ich konnte mir die Rollen aussuchen, man hat sich um mich gerissen! Man sagt ja auch mal gerne einen Film mit fragwürdigem Drehbuch zu, wenn die Partner angenehm sind und die Drehorte attraktiv, da war ich keine Ausnahme.

Zwischen Tiffany und Charade habe ich zum Beispiel "Paris when it sizzles" mit William Holden gedreht. An den Film erinnert sich kaum wer, er war auch nicht sehr anspruchsvoll. Aber Bill (also William) und ich hatten damals eine sehr intensive Affäre, von der niemand wissen durfte, da hat man jede Gelegenheit ergriffen, um dem anderen nah zu sein. Ich hätte ihn sogar geheiratet, wenn er nicht schon verheiratet gewesen wäre, und gerne Kinder mit ihm bekommen, aber er hatte ja diese Vasektomie.

Zum Glück habe ich dann meinen ersten Ehemann getroffen, ausgerechnet auf einer Geburtstagsparty von Bill! Das war natürlich schon ein ganz schöner Brocken für ihn, denn eigentlich hat er mich doch auch sehr geliebt. Na ja, es hat nicht sollen sein.

Das sind so die Geheimnisse, die erst später ans Licht kommen. Was zum Beispiel auch viele nicht gewusst haben, außer meinen Kollegen natürlich, dass ich ganz schön groß bin. Viele dachten ja immer, die kleine, filigrane Audrey Hepburn, das zarte Ding. Dabei war ich 1,76 m groß und oft sogar größer als meine männlichen Partner. Im Internet wird oft eine falsche Größe geschrieben, nämlich 1,70. Da schreibt einer vom anderen ab, aber es ist falsch!

Weil ich so eine Bohnenstange war, konnte ich auch nicht mit dem Ballett weiter machen, also bin ich zum Schauspiel gewechselt. Die eine Szene in Sabrina, wo ich mit Humphrey Bogart Wange an Wange tanze, war eine der schwierigsten Szenen meiner Laufbahn. Ich musste immer in die Knie gehen, damit sein Kopf nicht an meinem Schlüsselbein lag. Ja, da staunen Sie!

Und diese Ballerinas, die ich populär gemacht habe, habe ich auch hauptsächlich deswegen getragen, damit ich nicht noch größer bin. Übrigens Schuhgröße 41. Das ist alles zutage getreten, als es eine Ausstellung mit meinen Kleidern und Schuhen gab, da war es dann vorbei mit dem Mythos von dem kleinen süßen Spatz Audrey Hepburn.

Das sind jetzt viele neue Informationen, die Sie sicher erst einmal verdauen müssen. Machen Sie einen schönen Spaziergang, es ist herrliches Wetter draußen. Aber vergessen Sie nicht den Übergangsmantel und das Kopftuch. Diese sehr aparte Challenge verdanke ich meiner geschätzten Freundin Lydia.























*) Kopftuch

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