09. November 2016

"Ich weiß noch nicht, ob ich das Wahlergebnis anerkenne."

08. November 2016



Do what you will
This world is a fiction
And is made up
Of contradiction


William Blake

08. November 2016

Cosmic live


So, 20. November 2016, 16 Uhr, Kunstsalon Iridum. Berlin Mitte

07. November 2016

Es ist manchmal so leicht, Menschen glücklich zu machen. Einfach mal an der Supermarktkasse jemanden mit ein, zwei Teilen hinter einem vorlassen, OHNE dass der darum gebeten hat. Mache ich immer, wenn ich selbst einen größeren Einkauf auf dem Band habe. Diese Dankbarkeit! Schon aus Egoismus! Die ältere Dame vorhin mit ihrer Coladose konnte ihr Glück nicht fassen. In der anderen Hand hatte sie noch einen Beutel Äpfel, den ich übersehen hatte, aber das war mir schnurz, "nein, nein - kein Problem - gehen Sie vor!". Sie fing vor Rührung an, mir von ihrem Knieleiden zu erzählen, und wie schlecht sie länger stehen kann. Das wusste ich ja alles gar nicht. Damit sie sich nicht alt und gebrechlich fühlt, habe ich noch hinzugesetzt: "Das habe ich jetzt aber nicht wegen Ihres Alters gemacht - so gebrechlich wirken Sie nicht!" Das sind immer schöne Episoden. Einfach mal ausprobieren. Sie hat sich dann noch verabschiedet und mir von der Tür zugewunken. Entzückend.

07. November 2016


Thadeusz; Bar jeder Vernunft

07. November 2016


Bar jeder Vernunft

»Jörg Thadeusz sieht Interviews als Flirtversuch, die er am liebsten in einer partybeschwipsten Stimmung führt. Seine Strategie: "Es ist jedes Mal ein Flirtversuch. So in die Richtung: Eigentlich gefallen wir uns doch, oder?"«

06. November 2016

auch schön... Winterreise-Karaoke, 'Gute Nacht'.

Fremd bin ich eingezogen
Fremd zieh' ich wieder aus
Der Mai war mir gewogen
Mit manchem Blumenstrauß
Das Mädchen sprach von Liebe
Die Mutter gar von Eh'
Das Mädchen sprach von Liebe
Die Mutter gar von Eh'
~
Nun ist die Welt so trübe
Der Weg gehüllt in Schnee
Nun ist die Welt so trübe
Der Weg gehüllt in Schnee
~
Ich kann zu meiner Reisen
Nicht wählen mit der Zeit
Muß selbst den Weg mir weisen
In dieser Dunkelheit
Es zieht ein Mondenschatten
Als mein Gefährte mit
Es zieht ein Mondenschatten
Als mein Gefährte mit
~
Und auf den weißen Matten
Such' ich des Wildes Tritt
Und auf den weißen Matten
Such' ich des Wildes Tritt
~
Was soll ich länger weilen
Daß man mich trieb hinaus
Laß irre Hunde heulen
Vor ihres Herren Haus
Die Liebe liebt das Wandern
Gott hat sie so gemacht
Von einem zu dem andern
Gott hat sie so gemacht
~
Die Liebe liebt das Wandern
Fein Liebchen, gute Nacht
Von einem zu dem andern
Fein Liebchen, gute Nacht
~
Will dich im Traum nicht stören
Wär schad' um deine Ruh'
Sollst meinen Tritt nicht hören
Sacht, sacht die Türe zu
Schreib im Vorübergehen
Ans Tor dir: Gute Nacht
Damit du mögest sehen
An dich hab' ich gedacht
~
Schreib im Vorübergehen
Ans Tor dir: Gute Nacht
Damit du mögest sehen
An dich hab' ich gedacht
An dich hab' ich gedacht


Es müsste von Alfred Brendel eine Aufnahme nur mit seiner Begleitung geben. Blöd, immer singt Dietrich Fischer-Dieskau drüber. Ich kenne keine einzige Aufnahme der Winterreise, wo mir der Gesang wirklich gefällt. Ich stelle mir das mehr so storytelling-mäßig vor, ohne belcanto und opernhafte Phrasierung. Die Umsetzung von 'Gute Nacht' von Hannes Wader finde ich im übrigen auch irrelevant. Die Gitarre von Ralf Illenberger ist ganz schön, aber der Gesang altbacken dick aufgetragen. Pathos-Inflation. Das ist alles nicht meins. Jemand vom Kaliber von Sven Ratzke müsste das mit so einer schönen Iggy-Bowie-Cave-Stimme aufnehmen. Halb geflüstert, reduziert, brüchig.

05. November 2016

16-11-04 Rionacht (6)


Erlebnisaufsatz zu gestern, Rio-Nacht Admiralspalast, copypaste von nächtlicher Message an Ilka (u. Max) auf Frage "Wo warst du".

"(...) die ersten beiden Stunden brav eingeklemmt auf Platz 53 im oberen Rang, Reihe 1, dann entdeckt, dass der rechte Rang fast leer war, mit Freundin Ina raus, Pipi machen, Rotwein holen und dann in den fast leeren Rang und abgetanzt! da konnte man tanzen! .... habe... immer wieder im Parkett unten die Reihen nach deiner blonden Löwenmähne gescannt und dich / euch nicht entdeckt - wo wart Ihr? Bin eben nach Hause gekommen, wir waren noch zu zweit in einer Bar in der Dorotheenstr. wo ich mich ein wenig danebenbenommen habe, weil aufgeregt, dass der Bartender meine kleine Zigarettenschachtel für Müll gehalten hat, der weg kann, ich divenhafter Abgang nach draußen, geraucht und auf Freundin Ina gewartet, die noch ihren Wein austrinken wollte i(...), dann weiter in die Auguststr. in die Bar vom Paulysaal, (...) Ich fand heute Abend einige Sachen sehr anrührend, nicht durchgängig - ich mochte Alexander Scheer sehr, auch "der Traum ist aus" von Marianne und ihre Erzählungen, und die Tagebuchlesung von Harfouch, von der ich zwar kein Riesenfan bin, aber von Rios Eintragungen. Die haben mich so gerührt, ich hätte fast geheult. Und die Neuauflage der Scherben mochte ich auch, der Keyboarder* hatte ja wirklich den Duktus von Rio drauf beim Singen. Und Alexander Hacke mit "Jenseits von Eden" da habe ich auch getanzt. Waren schon schöne Momente. Und Heike immer wieder am Bass - wusste ich vorher gar nicht! Wenn man Corny Littmann und den anderen nicht so sehr angemerkt hätte, dass sie offensichtlich vertraglich verpflichtet wurden, alle 120 Sekunden diese "Black Box" zu erwähnen, wäre es noch schöner gewesen. Das hatte schon was vonTeleshopping und man merkte, dass sich die Künstler auch nicht so richtig wohl damit fühlen, diese Verkaufsmasche abzuarbeiten. (...) ich wurde - wie wohl alle - mit einer Taschenuntersuchung behelligt, was dazu führte, dass meine Kamera exhumiert werden musste, und an einem Tresen, mit Nummer auf einem Papierschnipsel in Sicherheitsverwahrung kam, denn "Profikameras" sind nicht erlaubt. haha. Nun ja. Aber es ist ja sichergestellt, dass ca. 50 smartphones mitgefilmt und geknipst haben. Also wenn jemand nach Erinnerungsbildern des Abends sucht - ab morgen auf youtube und instagram. Aber nicht bei mir. Hat auch den Vorteil, dass nicht noch ein weiterer Stapel von Bildern in meiner Warteschleife landet. Hätte aber zum Teil einen schönen Winkel gehabt, besonders in der zweiten Hälfte. Na ja, hat nicht sollen sein. Also noch strengeres Regiment als in der Bar jeder Vernunft, wo mir zumindest die Kamera nicht abgenommen wurde, ich demzufolge subversiv aus der Hüfte paparazzen konnte. Wenn auch aus sehr eingeschränktem Winkel. (...) Ich fand, die Tontechniker haben sich nicht mit Ruhm bekleckert, das war dermaßen laut, vor allem die Gitarren, dass ich mir ein Tempotaschentuch zerrissen habe und die Schnipsel in die Ohren gestopft. So ging es einigermaßen!

*Lukas McNally


(smarte Fon-Fotos No. 1 - No. 5 von Ina)

04. November 2016

Karl. Als Fotografieren und Rauchen nicht erlaubt war.


bei der Arbeit. — Karl Neukauf at Bar jeder Vernunft

04. November 2016

Helge. Als Fotografieren und Rauchen noch erlaubt war.


Bar jeder Vernunft.

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