02. Juli 2013
Ich möchte gerne einen Eintrag bloggen, aber mir fällt nichts ein. Nichts, was nicht schon gesagt wäre, oder aber Sachen, die ich nicht bloggen kann, aus Gründen der Indiskretion. Die Sache mit der Indiskretion, sprich die Diskretion, hängt mir zuweilen zum Halse raus. Ich meine, fast zehn Jahre gepflegtes Bloggen mit hohem Diskretionsanspruch. Aber was soll man machen, ich kann nicht. Nicht etwa wegen eines Vertrages oder dergleichen. Ich meine auch nur sehr private Bereiche. Aus Gründen der "Moral". Meiner Moral. Weil man sich vielleicht noch einmal trifft im Leben.

Ich bin ehrlich berührt, dass trotz meiner Unterschlagungen der Eindruck vermittelt wird, ich schreibe persönlich. Ja, das stimmt auch, manchmal, vielleicht, hoffentlich immer öfter, geht es mit mir durch und ich schaffe den Spagat, tatsächlich etwas sehr Persönliches, ja vielleicht sogar für Viele Unangenehmes, gar peinlich Konnotiertes zu outen, das nicht in den Bereich imponierender Eckdaten einer Biographie gehört, um nicht zu sagen, in einen schmerzhaften Bereich. Und doch: ich könnte noch ganz andere Sachen erzählen. Wann sind endlich die gefühlt notwendigen zwanzig bis dreißig Jahre Halbwertzeit vorbei? Auf Romane schreiben habe ich keine Lust. Da könnte man ja verschwurbelt verarbeiten. Aber machen wir uns nichts vor: dem Plot zuliebe nur unzulänglich verbrämte Protagonisten würden sich erkennen. Der Eine oder der Andere. Sei es über Zufall, Hinweise aus zweiter Hand. Würde das etwas bereinigen? Metaphern, quasi Familien/Beziehungsaufstellung über fiktive Texte? Ergebnis: nein. Nicht gut. Besser in eine transzendierte, transformierte Gegenwart finden, indem man in der kommenden Realität agiert und die Dinge (halbwegs, noch lieber ganz) ins Lot bringt. Irgendwann. Aber heute Abend nicht mehr. Irgendwann. Ein Bild zum diesem gefühls-chaotischen Eintrag? Ich suche noch. Mitternacht... kurz nach - - -

Ich bin ehrlich berührt, dass trotz meiner Unterschlagungen der Eindruck vermittelt wird, ich schreibe persönlich. Ja, das stimmt auch, manchmal, vielleicht, hoffentlich immer öfter, geht es mit mir durch und ich schaffe den Spagat, tatsächlich etwas sehr Persönliches, ja vielleicht sogar für Viele Unangenehmes, gar peinlich Konnotiertes zu outen, das nicht in den Bereich imponierender Eckdaten einer Biographie gehört, um nicht zu sagen, in einen schmerzhaften Bereich. Und doch: ich könnte noch ganz andere Sachen erzählen. Wann sind endlich die gefühlt notwendigen zwanzig bis dreißig Jahre Halbwertzeit vorbei? Auf Romane schreiben habe ich keine Lust. Da könnte man ja verschwurbelt verarbeiten. Aber machen wir uns nichts vor: dem Plot zuliebe nur unzulänglich verbrämte Protagonisten würden sich erkennen. Der Eine oder der Andere. Sei es über Zufall, Hinweise aus zweiter Hand. Würde das etwas bereinigen? Metaphern, quasi Familien/Beziehungsaufstellung über fiktive Texte? Ergebnis: nein. Nicht gut. Besser in eine transzendierte, transformierte Gegenwart finden, indem man in der kommenden Realität agiert und die Dinge (halbwegs, noch lieber ganz) ins Lot bringt. Irgendwann. Aber heute Abend nicht mehr. Irgendwann. Ein Bild zum diesem gefühls-chaotischen Eintrag? Ich suche noch. Mitternacht... kurz nach - - -
g a g a - 2. Juli 2013, 23:37