10. Juni 2012
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Quickie im Deutschen Dom. Wege. Irrwege. Umwege. so heißt die Ausstellung, in der ich nicht war, weil ich keine Lust hatte, meine Jacke auszuziehen. Das war mir zu kompliziert und umständlich, außerdem war mir sowieso nicht nach parlamentarische Schautafeln studieren, bei dem schönen Wetter. Ich war perfekt gekleidet zum Flanieren und in keinster Weise bereit, mich einem Jacken-Entledigungszwang auszusetzen. Nicht, dass ich drunter nicht ordentlich angezogen gewesen wäre, aber das war mir zu blöd. Ich war konsterniert, dass man überhaupt gewagt hat, mir das anzutragen. Man bittet die Queen schließlich auch nicht, den Hut abzusetzen, wenn sie einem öffentlichen Gebäude ihre Aufwartung macht. Ich habe dann noch artig gefragt, wie weit ich

mich ausziehen soll, ob ich die Unterwäsche anbehalten dürfte. Ich glaube, die Frage wurde von den gestrengen Aufpassern nichts so ganz verstanden. Interessanterweise sind die Mitarbeiter vom Berliner Dom wesentlich lustiger drauf, immer zu einem Scherz aufgelegt. Deswegen: schnell wieder weg hier! Ich habe mir schnell ein Bild von den aktuellen baulichen Gegebenheiten des Deutschen Doms vom Erdgeschoss aus gemacht und das hat dann auch gelangt. Es ist ja nun keine Kirche mehr. Deswegen ist sakrale Unterwürfigkeit auch fehl am Platze. Unverputzte alte und neue Klinkersteine. Der Deutsche Dom war ja auch jahrzehntelang in seinem ramponierten Nachkriegszustand belassen, sogar die Kuppel hat zig Jahrzente gefehlt. Schlimme Bilder gibt es davon.

Aber pünktlich zum 40. DDR-Jubeltag in den Achtzigern wurde schnell alles tip top hergerichtet, seither ist der Gendarmenmarkt wieder wie vor dem Kriegsbrand anzuschauen. Und lustig war die Zeitung, "Das Parlament", das da herumlag, im Eingangsbereich. Mit Foto vom ehemaligen Bundespräsidenten und seiner Gattin, wie sie Bellevue verlassen. Darüber der Titel "Bellevue sucht Nachmieter". Haha. Schönes Foto. Herr und Frau Adabei auf dem Weg zum Ausgang. Ende Februar war das. Schwamm drüber.
Quickie im Deutschen Dom. Wege. Irrwege. Umwege. so heißt die Ausstellung, in der ich nicht war, weil ich keine Lust hatte, meine Jacke auszuziehen. Das war mir zu kompliziert und umständlich, außerdem war mir sowieso nicht nach parlamentarische Schautafeln studieren, bei dem schönen Wetter. Ich war perfekt gekleidet zum Flanieren und in keinster Weise bereit, mich einem Jacken-Entledigungszwang auszusetzen. Nicht, dass ich drunter nicht ordentlich angezogen gewesen wäre, aber das war mir zu blöd. Ich war konsterniert, dass man überhaupt gewagt hat, mir das anzutragen. Man bittet die Queen schließlich auch nicht, den Hut abzusetzen, wenn sie einem öffentlichen Gebäude ihre Aufwartung macht. Ich habe dann noch artig gefragt, wie weit ich

mich ausziehen soll, ob ich die Unterwäsche anbehalten dürfte. Ich glaube, die Frage wurde von den gestrengen Aufpassern nichts so ganz verstanden. Interessanterweise sind die Mitarbeiter vom Berliner Dom wesentlich lustiger drauf, immer zu einem Scherz aufgelegt. Deswegen: schnell wieder weg hier! Ich habe mir schnell ein Bild von den aktuellen baulichen Gegebenheiten des Deutschen Doms vom Erdgeschoss aus gemacht und das hat dann auch gelangt. Es ist ja nun keine Kirche mehr. Deswegen ist sakrale Unterwürfigkeit auch fehl am Platze. Unverputzte alte und neue Klinkersteine. Der Deutsche Dom war ja auch jahrzehntelang in seinem ramponierten Nachkriegszustand belassen, sogar die Kuppel hat zig Jahrzente gefehlt. Schlimme Bilder gibt es davon.

Aber pünktlich zum 40. DDR-Jubeltag in den Achtzigern wurde schnell alles tip top hergerichtet, seither ist der Gendarmenmarkt wieder wie vor dem Kriegsbrand anzuschauen. Und lustig war die Zeitung, "Das Parlament", das da herumlag, im Eingangsbereich. Mit Foto vom ehemaligen Bundespräsidenten und seiner Gattin, wie sie Bellevue verlassen. Darüber der Titel "Bellevue sucht Nachmieter". Haha. Schönes Foto. Herr und Frau Adabei auf dem Weg zum Ausgang. Ende Februar war das. Schwamm drüber.
g a g a - 10. Juni 2012, 23:40
Bei einem Quickie behält man immer die Jacke an...
Wo kämen wir denn sonst hin?