10. Mai 2012
Ja, ich gebe zu, das war ein langer Tag. Aber über den Kunstmarkt können wir schon noch schnell mal gehen. Die Händler packen sowieso schon ein und es ist ja kein Umweg. Jedes Wochenende sind sie da, auf ihrem kleinen Markt am Zeughaus, mit ihren Drucken und Zeichnungen und gemalten Bildern und Hüten und Gürteln und geschnitzten und geschmiedeten Sachen. Es ist kein Trödelmarkt mit alten Sachen und Antiquitäten, sondern neueres Kunsthandwerk, die kunstschaffenden Handwerker, Bildhauer und Maler stehen selbst an den Ständen. Mitunter ähnliche Stände wie am Wochenende am Hackeschen Markt, aber wenig Fressbuden.


Klein und familiär, man ist in ein paar Minuten durch, wenn man von der schnellen Truppe ist. Da der Akku der Kamera noch mitgespielt hat, habe ich auf dem Heimweg ein paar letzte Bilder gemacht, es muss schon nach siebzehn Uhr gewesen sein, einige Händler waren schon weg. Ich bin dann auch schnurstracks nach Hause, vorbei am Dom, Richtung Monbijou, Hackescher, Rosenthaler, Sophien, Sophie-Gips, Joachim, August, - Fahrstuhl.

Rein in die gute Stube, raus aus der Mütze, raus aus dem Mäntelchen. Kalte Schokolade, heißer Kaffee, Bilder von der Kamera. Uii, doch so viele. Na ja, man möchte der deutschen Geschichte ja auch gerecht werden, wenn man sich schon einmal durchgerungen hat, die Sache zu verabeiten. Da ahnte ich dunkel, dass ich die ganze deutsche Wucht nicht mal eben so hauruck posten könnte. Aber nun ist es vollbracht. Und jetzt Gute Nacht!
g a g a - 10. Mai 2012, 23:59
Trackback URL:
https://gaga.twoday.net/stories/97017735/modTrackback