17. Mai 2013



Da habe ich ja neulich am zweiten September schon was dazu geschrieben. Was mich aber jetzt bei der erneuten Bilderschau überrascht, sind die leeren Tische und Stühle. Ob ein Gewitter im Anmarsch war? Fußball? Kältesturz? Sehr merkwürdig. Es war ja immerhin ein früher Samstag-Abend, nicht nur dann kann sich das Hackbarths über mangelnde Besucher kaum beklagen. Wirklich komisch. Hm. Als ich Anno Neunundneunzig hier eingezogen bin und zum ersten Mal aus dem Küchenfenster nach unten geschaut habe, war ich sowohl irritiert als auch fasziniert, das ich erkennen konnte, was die Leute auf dem Teller haben. Jetzt gucke ich nur noch selten da runter, eher beiläufig, wenn ich das Fenster mal zum Lüften aufmache. Man kann also ruhig da unten frühstücken oder am Abend sein Bier trinken, ohne dass Gaga Nielsen die ganze Zeit dabei zuschaut. Keine Gefahr! Ich hab zu tun! Denn schließlich ist auf der anderen Seite das Al Contadino, mit bedeutend höherer Prominenten-Dichte. Gerne schlendert Jonathan M. in den frühen Abendstunden vom Revolutionsbüro in Begleitung seiner Leibwächter mal hinüber. Seit dem Umbau vom Ristorante Al Contadino Sotto le Stelle zur gleichnamigen Mozzarella-Bar hat man Brangelina zu meinem Leidwesen nicht mehr dort gesichtet. Die beiden haben sicher anderweitige gastronomische Verpflichtungen in Übersee. Was ich dummerweise gar nicht von meiner Wohnung aus erkennen kann ist, wer alles unten in der Milchbar sitzt und bis in die Puppen frühstückt. Die ist nämlich genau vier Etagen unter mir, und da hapert es ganz stark mit der Sichtachse. Aber gut, man kann nicht alles haben. Die Milchbar ist sowieso mehr für so familiärere Typen wie die Ex-Frau von Herrn Herzsprung, die gerne auch mal vor meiner Haustür eine raucht. Nicht meine Baustelle! Aber immer tolle Hüte auf! Selber entworfen. Sie heißt jetzt anders. Hat wieder ihren Mädchennamen angenommen. Kann ich mir leider nicht merken. Gibt Wichtigeres!

zuckerwattewolkenmond - Fr, 17. Mai, 22:54

Ich finde,

solch eine Lage verleitet geradezu, ziemlich viel Zeit am Fenster zu verbringen. Gefährlich! Man könnte aber natürlich auch gut Paparazzi-Fotos schießen und für viel Geld an Zeitungen verscherbeln.

g a g a - Fr, 17. Mai, 23:04

Ich könnte da eine kleine Geschichte erzählen, wo ich einmal wieder lüften wollte, Richtung Auguststraße, wo die perfekte Sichtachse auf das Al Contadino ist. Und zwar saß da so ein Mann in etwa meinem Alter mit so einem weißen Basecap auf, unter dem die etwas längeren blonden Haare hervorgeguckt haben. Im Profil habe ich dann ein kleines Bärtchen gesehen, das schon etwas grau im mittleren Bereich aufwies. Der Mann saß mit zwei anderen Männern an einem Ecktisch, meistens mit dem Gesicht zur Wand, aber manchmal hat er sich beim Unterhalten nach rechts gedreht, so dass mir ein bißchen anders geworden ist. Ich möchte hier verschwurbelt andeuten, dass es sich um jemanden gehandelt hat, der sich überwiegend in Übersee aufhält und von vielen Damen als Begleiter geschätzt werden würde. Ich bin ein bißchen paralysiert am Fenster gestanden und habe eine Weile gar nichts machen können, außer hypnotisiert nach unten zu starren. Dabei ging mir durch den Kopf, dass in derselben Situation jeder andere sofort die Kamera geholt hätte und das Teleobjektiv aufgeschraubt. Dann ging mir noch so durch den Kopf, wie wenig elegant und wie wenig zu mir passend ich das finden würde, einfach nicht mein Stil! Ich meine - wenn ich nun die Bilder gemacht und verscherbelt hätte, und eines Tages erfährt Herr P., dass Gaga Nielsen sich nicht zu schade war, ihn ohne ihn persönlich zu kennen, hinterrücks abzuschießen, um ihren Reibach zu machen. Nein, dachte ich so bei mir, wie vulgär! Aber ich denke gerne daran zurück. Im Grunde ein unglaubliches Luxus-Gefühl, eben mal so - ich weiß ja nicht vwieviel Tausend Euro man da so kriegt - fünfzigtausend? - na ja - das Geld im wahrsten Sinne des Wortes zum Fenster rauszuwerfen. Ha, was kostet die Welt!

Ich kann das ja außerdem auch deswegen gar nicht professionell betreiben, weil ich dauernd in meinem Blog gucken muss, ob endlich mal wer kommentiert hat. Ich denke, das entschuldigt mich.
zuckerwattewolkenmond - Fr, 17. Mai, 23:12

Jetzt

bin ich natürlich wieder scharf am überlegen, um wen es sich gehandelt haben könnte. Aber ich glaube, ich hätte auch zuviel Gewissen und Mitgefühl, um Paparazzi-Fotos zu machen, selbst wenn ich eine kleine Einkommensaufbesserung gebrauchen könnte.
g a g a - Fr, 17. Mai, 23:16

Man muss ja auch einfach an später denken, wenn man dann selber berühmt ist und die Leute wieder trifft. Wie steht man da. Ich möchte das einfach mit möglichst großer Vernunft angehen. (Jungfrau!)

Ich kann jetzt natürlich keinen Namen nennen, aber er ist kein Unbekannter! Die anderen Herren am Tisch waren meines Erachtens Architekten.
(Das sind jetzt aber wirklich genug Winkelemente!)
zuckerwattewolkenmond - Fr, 17. Mai, 23:18

Sehr

vernünftiger Gedanke! ;o)

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