17. Mai 2013
Schönstes Privileg privaten Bloggens: unzensierte Vermengung von Selbstportrait vor Sage-Club, Nazi-Verbrechen-Gedenktafel, Record Release-Banner vor bekritzelter U-Bahn-Wand und C&A-Cindy-Crawford-Reklame. E- und U-Musik, wie das Leben so spielt.




Wobei man ja sagen darf, dass sich die erfolgreichsten Kolumnen im Feuilleton der bezahlten Zunft, durch gekonnt platzierte Unsachlichkeiten via Unterjubelung privater Befindlichkeiten auszeichnen. Ja was denn auch sonst. Für sachliche Information kann man ja im Wikipedia nachblättern. Ich denke da zum Beispiel an Harald Martenstein. Man hat eigentlich das Gefühl, dass man ihn wie einen guten alten Kumpel aus WG-Zeiten vom Küchentisch kennt. Eine Schreibe in bester Befindlichkeits-Blogger-Tradition. Der Erfolg sei ihm gegönnt. Ich finde überhaupt, wenn jemand etwas Bereicherndes produziert, soll er auch gut davon leben können, wie der Bäcker vom Brot. Mir ist gerade der rechte Fuß eingeschlafen. Ich muss mal in die Küche und neuen Kaffee holen.




Wobei man ja sagen darf, dass sich die erfolgreichsten Kolumnen im Feuilleton der bezahlten Zunft, durch gekonnt platzierte Unsachlichkeiten via Unterjubelung privater Befindlichkeiten auszeichnen. Ja was denn auch sonst. Für sachliche Information kann man ja im Wikipedia nachblättern. Ich denke da zum Beispiel an Harald Martenstein. Man hat eigentlich das Gefühl, dass man ihn wie einen guten alten Kumpel aus WG-Zeiten vom Küchentisch kennt. Eine Schreibe in bester Befindlichkeits-Blogger-Tradition. Der Erfolg sei ihm gegönnt. Ich finde überhaupt, wenn jemand etwas Bereicherndes produziert, soll er auch gut davon leben können, wie der Bäcker vom Brot. Mir ist gerade der rechte Fuß eingeschlafen. Ich muss mal in die Küche und neuen Kaffee holen.
g a g a - 17. Mai 2013, 10:44