09. august 2006
»menschen sehen einander an. wir alle ringen um unser ansehen. jeder wäre gern angesehen. eine '"angesehene persönlichkeit", sagt man dann. im englischen sagt man "see you" - "ich sehe dich", "wir sehen uns" - wenn man sich nur vorübergehend verabschiedet. "auf wiedersehen" mein ähnliches, also einander nicht aus den augen verlieren zu wollen. den anderen zu sehen, anzusehen - und vom anderen gesehen, angesehen zu werden, bestimmt maßgeblich unseren aufenthalt in der menschlichen gesellschaft, und auch, wie bekömmlich dieser aufenthalt für uns ist (...)« [ erika pluhar ]

»Exhibitionismus (...) Allgemein gebraucht, bedeutet der Begriff eine übertrieben intime Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit, etwa im Rahmen von Talkshows oder vor der häuslichen Computerwebcam. Diese Selbstdarstellung ist dabei nicht auf den rein körperlichen Aspekt beschränkt, sondern kann sich auch auf seelische, psychische, charakterliche oder andere Eigenschaften beziehen.
In der Umgangssprache spricht man oft davon, dass jemand "exhi- bitionistisch veranlagt" sei. Es kann sich dieses ohne jeden sexuel- len Kontext auf Handlungsweisen bestimmter Personen (wie Schau- spieler oder Politiker) beziehen. Es können auch Menschen gemeint sein, die sich gerne knapp bekleidet oder nackt zeigen. Eine erotische Komponente ist dabei oft beteiligt, aber nicht zwingend; wichtiger ist für viele die Genugtuung, beachtet zu werden, die Befriedigung eines Bedürfnisses nach Bestätigung. Psychologen gehen anhand empi- rischer Untersuchungen davon aus, dass dieses Bedürfnis nach Bestätigung auch dem Verhalten der (eigentlichen) Exhibitionisten zu Grunde liegt, die körperlich betrachtet werden wollen und damit auf ihre Art Anerkennung und Zustimmung suchen.« [ wikipedia ]

»Exhibitionismus (...) Allgemein gebraucht, bedeutet der Begriff eine übertrieben intime Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit, etwa im Rahmen von Talkshows oder vor der häuslichen Computerwebcam. Diese Selbstdarstellung ist dabei nicht auf den rein körperlichen Aspekt beschränkt, sondern kann sich auch auf seelische, psychische, charakterliche oder andere Eigenschaften beziehen.
In der Umgangssprache spricht man oft davon, dass jemand "exhi- bitionistisch veranlagt" sei. Es kann sich dieses ohne jeden sexuel- len Kontext auf Handlungsweisen bestimmter Personen (wie Schau- spieler oder Politiker) beziehen. Es können auch Menschen gemeint sein, die sich gerne knapp bekleidet oder nackt zeigen. Eine erotische Komponente ist dabei oft beteiligt, aber nicht zwingend; wichtiger ist für viele die Genugtuung, beachtet zu werden, die Befriedigung eines Bedürfnisses nach Bestätigung. Psychologen gehen anhand empi- rischer Untersuchungen davon aus, dass dieses Bedürfnis nach Bestätigung auch dem Verhalten der (eigentlichen) Exhibitionisten zu Grunde liegt, die körperlich betrachtet werden wollen und damit auf ihre Art Anerkennung und Zustimmung suchen.« [ wikipedia ]
g a g a - 9. August 2006, 01:23