06. Oktober 2012

Ben Wagins Parlament der Bäume.

Sieht man auch aus der S-Bahn, macht sich seine Gedanken. Vielleicht, dass es irgendeine bekritzelte Mauer ist, gibt es ja oft. Aber es ist das Parlament der Bäume. Ich bin Ben Wagin einmal flüchtig begegnet, in einer Galerie in Charlottenburg, mit Jan. Er kennt ihn ganz gut. Ben Wagin ist ein Urgestein unter den Aktionskünstlern. Was er macht, bleibt. Auch an einem Ort, der so ein Filetstück ist, nah dem Schiffbauerdamm, zwischen Bundespressekonferenz und Elisabeth-Lüders-Haus. Für solche Orte liebe ich Berlin. Für weit mehr als geduldete Brüche. Genau zwischen den staatstragenden Gebäuden müssen die Totenköpfe stehen und die toten Soldaten liegen. Daneben eine Baustelle. Immer weiter machen. Immer wieder anfangen. Immer wieder neu.
g a g a - 6. Oktober 2012, 20:39
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