17. Dezember 2010
Man kann froh sein, wenn man gesund ist. Das meine ich ganz ernst. Es beschäftigt mich in letzter Zeit, in diesem Jahr sehr stark. In welchem Umfang man selbst dafür verantwortlich ist, inwieweit bestimmte Symptome die Folge von Lebensführung sind, solche Dinge. Und was man tun kann, um sich das Beste zu geben, den besten Baustoff, die besten Bedingungen. Erstaunlicherweise ist die besondere Motivation nicht durch ein Leiden motiviert, das mich plötzlich heimgesucht hat, sondern durch dessen plötzliches Verschwinden. Und gleichzeitig die parallele Beobachtung der Entwicklung eines vergleichbaren Leidens bei anderen. Klingt ein bißchen kryptisch jetzt. Es geht um das erstmalige Empfinden von Gesundheit nach dreissig Jahren. Wie ich inzwischen glaube, nicht wundersam. Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob es das ist, was ich vermute, die Veränderung meiner Ernährungsgewohnheiten. Darüber rede ich bislang nur im engeren Kreis und sehe ziemliches Erstaunen in den Gesichtern. Vielleicht schreibe ich mal mehr darüber, wenn ich größere Gewissheit habe. Oder wenigstens in einem dieser Foren, in denen ich noch nie war, aber weiß, dass sie existieren und in denen es von Hilfesuchenden wimmelt. Spätestens im Sommer. Es geht um Asthma und dessen nicht-psychosomatische Ursachen. Wäre es psychosomatisch gewesen, hätte es mir in diesem Jahr, das mir nicht gerade ans Herz gewachsen ist (außer in eben dieser Hinsicht), schlecht gehen müssen. Sind unter meinen Lesern Allergiker? Wenn ja, gehe ich vielleicht doch darauf ein, warum es in meiner Hausapotheke nur noch Aspirin und Pflaster gibt und eine fast leere, seit geraumer Zeit nicht mehr benutzte Asthma-Spraydose mit überschrittenem Verfallsdatum.


g a g a - 17. Dezember 2010, 01:38
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