06. April 2026
Wirr geträumt, aber nicht schlimm. Paar Fetzen sind hängen geblieben. Ich traf mich mit Alban, den ich länger nicht gesehen hatte, in einem neu von ihm (und mir?) als Untermieter(n) angemieteten, winzigen, quadratischen Arbeitszimmer, in dem aber gleichzeitig auch der Vermieter an einem kleinen, ebenfalls quadratischen Schreibtisch arbeitete. Er schrieb eifrig am Computer. Unser gemeinsamer Schreibtisch, baugleich, auch quadratisch, war direkt an seinen gerückt, man saß quasi wie in einer Reihe nebeneinander, Blickrichtung zur Wand mit einigen Bücherregalen. Farbstimmung Grautöne, nicht metaphorisch gemeint, reine Farbangabe. Der schachtelförmige Raum hatte kein Fenster, Größe etwa vier mal vier Meter. Wir machten uns direkt an die Arbeit, Alban und ich hatten irgendein konkretes, gemeinsames Schreibprojekt, ich erinnere mich leider nicht, worum es ging.
Einschub: gestern, vor dem Schlafengehen dachte ich noch eine Weile darüber nach, weshalb Siri Hustvedt sowohl im Buch Ghost Stories, als auch im jetzt angelaufenen Dokumentarfilm über sie, vermittelt, Paul Austers Arbeitsplatz als Schriftsteller sei im gemeinsamen Haus in Brooklyn gewesen. In mehreren Interviews, auch in einem Video erzählt er, dass er seine Bücher seit einigen Jahren nicht mehr im gemeinsamen Haus schreibt, wo Hustvedt ihr Arbeitszimmer unterm Dach hat und er vor vielen Jahren sein Arbeitszimmer im Keller (das im Film gezeigt wird und dem geträumten Arbeitsraum ähnelt), sondern in einer kleinen Wohnung um die Ecke, ebenfalls in Brooklyn, drei Minuten Fußweg entfernt, wo er seine komplette Ruhe hat. Er ging ca. 2005 dazu über, als es umfangreichere Bauarbeiten im Haus gab, die sich über viele Wochen erstreckten und ihn zu sehr in seiner Konzentration beeinträchtigten. Er behielt den externen Arbeitsplatz dann auch nach Ende der Bauarbeiten bei. Ein ganz schmuckloser Raum, wie er es beschreibt, was ihm aber völlig egal sei. Siri Hustvedt legt den Fokus immer auf den alten, früheren Arbeitsraum im Haus. Im Film sagt sie nach seinem Tod, dass ihr das Klappern seiner Schreibmaschine fehlt. Da assoziiert man als Zuseher natürlich, dass das Geräusch bis kurz vor seinem Tod im Haus zu hören war, nicht schon seit knapp zwanzig Jahren nicht mehr. Feinheiten, die mir zu denken geben.
In dem Traum ging es aber noch bizarr weiter. Entweder der Vermieter des Arbeitsraums von Alban und mir oder irgendwer anders hatte eine Kostümparty in Vorbereitung, vielleicht war das auch das eifrige Tippen am Computer links von uns, das den Vermieter so geschäftig hielt. Ich bekam den Hinweis, dass ich mich an einem Haufen Klamotten bedienen könnte, denn ich hatte keine Verkleidung dabei und irgendwie musste ich mir auch etwas anziehen, weil ich - warum auch immer - nicht vollständig bekleidet war. Ich ging dann durch viele Räume, wie im Kreis, und hatte dann noch eine Lieblingsporzellantasse von mir in der Hand, blau und gold gemustert, die fiel mir runter, als ich Klamotten von einem Haufen vom Boden zusammenraffte und der Henkel brach ab. Ich griff sie dann wieder ohne Henkel und nach einem Kostüm, das angeblich ein Eisbärkostüm sein sollte. Mir war es relativ egal, ich wollte mich einfach anziehen, anstatt nur in Unterwäsche rumzulaufen. Als ich das Kostüm überzog, entpuppte es sich als gar kein Eisbärkostüm, es hatte gar kein weißes Fell und auch keinen Eisbärkopf. Es sah einfach nur aus wie ein caramellfarbener, schlichter Popelinemantel. Gerade geschnitten. Seltsam. Alban hatte sich nicht verkleidet. Bin dann aufgewacht.
Einschub: gestern, vor dem Schlafengehen dachte ich noch eine Weile darüber nach, weshalb Siri Hustvedt sowohl im Buch Ghost Stories, als auch im jetzt angelaufenen Dokumentarfilm über sie, vermittelt, Paul Austers Arbeitsplatz als Schriftsteller sei im gemeinsamen Haus in Brooklyn gewesen. In mehreren Interviews, auch in einem Video erzählt er, dass er seine Bücher seit einigen Jahren nicht mehr im gemeinsamen Haus schreibt, wo Hustvedt ihr Arbeitszimmer unterm Dach hat und er vor vielen Jahren sein Arbeitszimmer im Keller (das im Film gezeigt wird und dem geträumten Arbeitsraum ähnelt), sondern in einer kleinen Wohnung um die Ecke, ebenfalls in Brooklyn, drei Minuten Fußweg entfernt, wo er seine komplette Ruhe hat. Er ging ca. 2005 dazu über, als es umfangreichere Bauarbeiten im Haus gab, die sich über viele Wochen erstreckten und ihn zu sehr in seiner Konzentration beeinträchtigten. Er behielt den externen Arbeitsplatz dann auch nach Ende der Bauarbeiten bei. Ein ganz schmuckloser Raum, wie er es beschreibt, was ihm aber völlig egal sei. Siri Hustvedt legt den Fokus immer auf den alten, früheren Arbeitsraum im Haus. Im Film sagt sie nach seinem Tod, dass ihr das Klappern seiner Schreibmaschine fehlt. Da assoziiert man als Zuseher natürlich, dass das Geräusch bis kurz vor seinem Tod im Haus zu hören war, nicht schon seit knapp zwanzig Jahren nicht mehr. Feinheiten, die mir zu denken geben.
In dem Traum ging es aber noch bizarr weiter. Entweder der Vermieter des Arbeitsraums von Alban und mir oder irgendwer anders hatte eine Kostümparty in Vorbereitung, vielleicht war das auch das eifrige Tippen am Computer links von uns, das den Vermieter so geschäftig hielt. Ich bekam den Hinweis, dass ich mich an einem Haufen Klamotten bedienen könnte, denn ich hatte keine Verkleidung dabei und irgendwie musste ich mir auch etwas anziehen, weil ich - warum auch immer - nicht vollständig bekleidet war. Ich ging dann durch viele Räume, wie im Kreis, und hatte dann noch eine Lieblingsporzellantasse von mir in der Hand, blau und gold gemustert, die fiel mir runter, als ich Klamotten von einem Haufen vom Boden zusammenraffte und der Henkel brach ab. Ich griff sie dann wieder ohne Henkel und nach einem Kostüm, das angeblich ein Eisbärkostüm sein sollte. Mir war es relativ egal, ich wollte mich einfach anziehen, anstatt nur in Unterwäsche rumzulaufen. Als ich das Kostüm überzog, entpuppte es sich als gar kein Eisbärkostüm, es hatte gar kein weißes Fell und auch keinen Eisbärkopf. Es sah einfach nur aus wie ein caramellfarbener, schlichter Popelinemantel. Gerade geschnitten. Seltsam. Alban hatte sich nicht verkleidet. Bin dann aufgewacht.
g a g a - 6. April 2026, 12:22


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