28. Februar 2026



Am späteren Nachmittag war ich gestern nach längerer Zeit wieder einmal mit Ina verabredet. Wir gingen ins Kino, in den Zoopalast. Zu meiner Überraschung lief noch immer der von Senta Berger zuletzt gedrehte Film mit dem umständlichen Titel "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke", der auf einem gleichnamigen autobiographischen Buch eines Schauspielers basiert. War mir nicht bekannt, bis es Ina mir erhellte, die mehrere Bücher des Autors gelesen hatte. Mich zog Senta in den Film und der Trailer war auch schon passabel. Wir fanden uns in dem sehr lauschigen kleinen "Club B" ein. Dort gibt es drei Plätze, die sich mitunter auch Loveseats nennen, wir hatten den Zweierplatz ganz hinten, der war mit Abstand der Beste! Eine richtig breite Samtcouch mit Sofakissen und festgeschraubten Beistelltischchen. An beiden Wänden vom kleinen Club-Kino, links und rechts von der Leinwand, sind Bücherregale, voll mit allen möglichen Büchern, eine richtige Bibliothek. Man kommt sich eher vor wie im privaten Vorführraum einer Villa von einem Filmproduzenten. Auch toll: wenn man sitzt und die Werbung beginnt, kommt jemand vom Service und fragt, was man gerne zu trinken oder zu essen hätte, sogar ein Getränk aufs Haus ist dabei. Wirklich ein schöner Service. Ich bestellte einen Cappuccino, eine Cola und eine Packung Eiskonfekt, dazu das prickelnde Getränk vom Haus. Ina hatte glaube ich einen Long Drink. Und der Film war einfach rundum sehenswert, sehr gelungen. Senta in allen Facetten wundervoll. Aber die anderen Schauspieler auch, der junge Mann, der den Enkel auf der Schauspielschule spielt, sehr austrahlungsstark, spielt ganz subtil, mochte ich auf Anhieb, Bruno Alexander heißt er. Nur die Film-Tochter von Senta war etwas blass in der Darstellung, nicht der Rolle geschuldet, ich fand die Schauspielerin vergleichsweise ausstrahlungsarm. Dieses Gesamtpaket gestern mit diesem Film in der 16.50 Uhr-Vorstellung im Zoopalast-Club-Kino-B kann man nur wärmstens empfehlen. Und unbedingt den hintersten Loveseat. Danach folgte mir Ina einfach, wir hatten Hunger. Ich lotste sie ein paar Meter weiter, die Treppe hoch, Richtung Bikini und zu ihrer Überraschung führte ich sie ins Steakhaus "Block House", ein Ableger dieser Kette, den es seit 1968 gibt. Wir wollten gut essen und angenehm sitzen, möglichst in Kino-Nähe, so kam ich drauf, und nicht zuletzt, weil ich an meinem Geburtstag zwischen zwei Zügen am Hauptbahnhof Hamburg weilte und dort die Wartezeit mit einem Essen im dortigen Block House gegenüber vom Bahnhof verkürzte. Der Service in beiden Lokalen war unfassbar nett, damals in Hamburg und gestern in Berlin. Nichts zu meckern. Wir hatten einen sehr schönen Abend mit intensiven Gesprächen. Mein Exemplar von Hustvedts Ghost Stories vererbte ich Ina, Tausch mit der Kinokarte.

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ohrenschmaus 25. März...
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