09. Februar 2026
Vergangene Woche bei Saturn das billigste Notebook gesucht, um es als Musikabspielgerät in meiner Werkstatt zu installieren, nachdem das alte Vaio (wie berichtet) dahingeschieden war. Die Allergünstigsten waren Google Chrome-Books. War mir alles egal, brauche dafür kein prestigeträchtiges Markengerät. Hatte schon den Karton in der Hand, aber Zweifel, ob das Gerät darin identisch wäre mit dem auf der Konsole darüber stehenden Ausstellungsexemplar. War es nicht und der Fachverkäufer, den ich danach fragte, erwähnte zum Glück, dass da ein Google-eigenes Betriebssystem darauf sei, also kein Windows. Darauf hatte ich nun gar keine Lust, mich noch mit irgendeinem neu erfundenen Betriebssystem zu befassen. Dann zeigte er mir ähnlich günstige Notebooks mit Windows. Gab auch eine Rabatt-Aktion, hätte ich aber wieder eine Registrierung vornehmen müssen, zu der ich zu bequem war, hätte auch ein Smartphone erfordert. Ich habe dann den Normalpreis 299 € bezahlt (statt 239). Schon sehr günstig. Nicht mal klein das Dings, kleinere sind durchweg teurer, es ist ein Lenovo IdeaPad Slim 3i, graues Case. Habe dann den Nachmittag über alles so konfiguriert, wie es mir gefällt, obwohl es ja nur Musik abspielen soll (verstärkt über extern angeschlossenen Lautsprecher). Für den Fall der Fälle kanns jetzt alles und auf dem Desktop und Sperrbildschirm ist nur noch schwarzer Hintergrund und mein Logo in dunkelgrau, alle Audio-Ereignisse deaktiviert, Startmenü bereinigt, reduziert auf den Musik-Ordner, Taskleiste linksbündig, Sämtliche Widgets deaktiviert, Firefox eingerichtet, Lesezeichen importiert, auch wenn WLAN im Atelier nicht funktioniert. Manchmal finde ich doch schade, dass ich nicht mal kurz online gehen kann. Diese Scheiß-Vodafon-Home-Spots haben leider keine Hotspot-Funktion, sonst könnte man da mal immer 30 Minuten gratis online. Aber egal. Das Hot-Spot-Netz in der Schierker Str. lässt schon sehr zu wünschen übrig. In den U-Bahnen soll es auch offenes WLAN geben, aber so nah ist die U-Bahn-Halte Hermannstr. nicht. Die einzigen offenen WLANs in der Liste sind immer die von Fernsehgeräten, das bringt aber nix. Wie gesagt, so wichtig ist mir das nicht. Aber Musik! Wobei mir da gerade noch die Idee kommt, ich könnte ja nochmal checken, ob in der Liste der verfügbaren Verbindungen irgend so eine "Sports Bar" vertreten ist, eines dieser Lokale, wo ich niemals freiwillig einen Fuß reinsetzen würde und die ein größeres gastronomisches Geschäftsfeld in der Ecke darstellen. Ich könnte ja ortsunkundige Touristin spielen, eine Cola bestellen und nach dem WLAN-Passwort fragen. Muss ich mich nur noch reintrauen.
g a g a - 9. Februar 2026, 17:38


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