15. Januar 2026
An Romy-Fans (also eigentlich alle): ich habe gestern erst entdeckt, dass 2009 bislang unzugängliche Filmaufnahmen aus dem Jahr 1964 mit Romy in einer Hauptrolle veröffentlicht wurden, nämlich innerhalb des Dokumentarfilms mit dem Titel "L’enfer d’Henri-Georges Clouzot". Man hatte schon immer mal beiläufig in biographischer Lektüre zur Kenntnis genommen, dass es einen Film von Clouzot gab, bzw. Aufnahmen dafür, der nie fertiggestellt werden konnte, weil Clouzot einen Herzinfarkt erlitt und sich dann anderen Projekten widmete. Der findige Dokumentarfilmer Serge Bromberg kam über die Witwe von Clouzot an die alten Filmdosen und machte mit dem bis dahin nie gesehenen, unveröffentlichten Material eine Doku über diese schwierigen, verunglückten Dreharbeiten. Ganz phantastisches Material, weil Clouzet im wahrsten Sinne des Wortes phantastische visuelle Ideen hatte, geradezu psychedelische Aufnahmen von Romy.
Auch verhältnismäßig freizügig und lasziv für die damals 25-jährige Romy, die zur Zeit der Dreharbeiten im Juli 64 am Ende ihrer mehrjährigen Liebesbeziehung mit Delon stand, längst nicht mehr das naive Wiener Mädel "jenseits von Gut und Böse" war und das bei Clouzot auch erstmalig zeigen durfte. Ich las erst gestern davon in einem ebenfalls neueren Buch des Autors Thilo Wydra von 2020 "Eine Liebe in Paris – Romy und Alain". Er erforschte in Gesprächen mit Wegbegleitern Details der Liebesgeschichte von Romy und Alain Delon. Sie wirkt in den Filmaufnahmen sehr kraftvoll und lebendig, beinah von trotziger Vitalität, angesichts ihrer tatsächlichen Verfassung. Die plötzlich durch Delon vollzogene Trennung hatte sie zutiefst erschüttert.
Ende 63 hatte sich Delon mit Nathalie nach Mexiko verabschiedet, Romy nur eine knappe Notiz in der noch gemeinsamen Wohnung hinterlassend, so wird es zumindest kolportiert. Bei den ersten Probeaufnahmen im März 64 hatte sich Alain mit der bereits schwangeren Nathalie verlobt. Alain und Nathalie heirateten im August 1964, Ende September wurde der gemeinsame Sohn Anthony geboren. Noch während der Dreharbeiten im Juli hatte sich Romy immer noch erhofft, dass er zu ihr zurückkehrt. Man kann in diese lasziven Bilder auch ein "Jetzt erst recht!" hineininterpretieren, aber das wird Romy als Schauspielerin nicht gerecht, da sie ohnehin immer alles gab, bis zum Anschlag.
Ihr schauspielerischer Ehrgeiz war enorm, auch weil sie unter einem Minderwertigkeitskomplex insofern litt, dass sie nie eine professionelle Schauspielausbildung erfahren hatte. Kollegen, denen sie das offenbarte, winkten ab mit "Du kannst nichts mehr lernen." Und hatten vielleicht auch Recht damit. Etwas überrascht nahm ich zur Kenntnis, wie souverän sie bei sportlichen Sequenzen wirkt, wenn sie Wasserski fährt oder einen Hechtsprung ins Wasser macht. Obwohl sie ja auch als Sissi schon ganz gut im Sattel saß. Man merkt, dass sie Freude hatte, ihre Muskeln spielen zu lassen. Das wurde nie vorher so eingefangen.
Auch verhältnismäßig freizügig und lasziv für die damals 25-jährige Romy, die zur Zeit der Dreharbeiten im Juli 64 am Ende ihrer mehrjährigen Liebesbeziehung mit Delon stand, längst nicht mehr das naive Wiener Mädel "jenseits von Gut und Böse" war und das bei Clouzot auch erstmalig zeigen durfte. Ich las erst gestern davon in einem ebenfalls neueren Buch des Autors Thilo Wydra von 2020 "Eine Liebe in Paris – Romy und Alain". Er erforschte in Gesprächen mit Wegbegleitern Details der Liebesgeschichte von Romy und Alain Delon. Sie wirkt in den Filmaufnahmen sehr kraftvoll und lebendig, beinah von trotziger Vitalität, angesichts ihrer tatsächlichen Verfassung. Die plötzlich durch Delon vollzogene Trennung hatte sie zutiefst erschüttert.
Ende 63 hatte sich Delon mit Nathalie nach Mexiko verabschiedet, Romy nur eine knappe Notiz in der noch gemeinsamen Wohnung hinterlassend, so wird es zumindest kolportiert. Bei den ersten Probeaufnahmen im März 64 hatte sich Alain mit der bereits schwangeren Nathalie verlobt. Alain und Nathalie heirateten im August 1964, Ende September wurde der gemeinsame Sohn Anthony geboren. Noch während der Dreharbeiten im Juli hatte sich Romy immer noch erhofft, dass er zu ihr zurückkehrt. Man kann in diese lasziven Bilder auch ein "Jetzt erst recht!" hineininterpretieren, aber das wird Romy als Schauspielerin nicht gerecht, da sie ohnehin immer alles gab, bis zum Anschlag.
Ihr schauspielerischer Ehrgeiz war enorm, auch weil sie unter einem Minderwertigkeitskomplex insofern litt, dass sie nie eine professionelle Schauspielausbildung erfahren hatte. Kollegen, denen sie das offenbarte, winkten ab mit "Du kannst nichts mehr lernen." Und hatten vielleicht auch Recht damit. Etwas überrascht nahm ich zur Kenntnis, wie souverän sie bei sportlichen Sequenzen wirkt, wenn sie Wasserski fährt oder einen Hechtsprung ins Wasser macht. Obwohl sie ja auch als Sissi schon ganz gut im Sattel saß. Man merkt, dass sie Freude hatte, ihre Muskeln spielen zu lassen. Das wurde nie vorher so eingefangen.
g a g a - 15. Januar 2026, 18:23


Trackback URL:
https://gaga.twoday.net/stories/1022710232/modTrackback