21. Oktober 2024

Der Rest vom Lieblingsplaylist-Fest:

Bryan Ferry - I'm In The Mood For Love
Nat King Cole - Perfidia
Rosanne Cash - Girl From The North Country (live, Band)
Manfred Krug - Danke für den Abend
Chet Baker - I've Never Been In Love Before
Manfred Krug - Wenn's draußen grün wird
Shawn Mendes & Camila Cabello - Señorita
Julia Neigel - Tief in meiner Seele
Eagles - One Of These Nights



Ich würde schon sagen, das ist eine harte Tür, da reinzukommen. Hut ab vor allen Musik-Künstlern, die es über Jahre, ja Jahrzehnte geschafft haben, ihren Platz zu behaupten. Ich werde noch eine abschließende Auswertung machen, welche Künstler am häufigsten vertreten sind. An denen kann man sich dann ganz praktisch ein gutes Beispiel nehmen, um auch mal auf die Liste in meinem Wohnzimmer zu gelangen. Manch einer hat es schon für kürzere Zeit geschafft, aber war dann doch eine - nun ja - nicht gerade Eintagsfliege - aber halt nicht für die Ewigkeit. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass jemand rausgeflogen ist und dann ein paar Jahre später wieder im Recall war. Das ist eine hochemotionale Angelegenheit mit dieser Playlist. Jetzt habe ich zum Beispiel identifiziert, dass ich derzeit keine übermäßig melancholischen Werke darauf haben möchte, die irgendeine Form von Trauer präsentieren. Elegisch ist passabel, aber nicht abhanden gekommene Hoffnungen dunkelgrau manifestierend.

256/256
g a g a - Mo, 21. Okt, 11:28

P.S. Die Kartons mit den LPs stehen nicht in meiner Wohnung, sondern vor einem Second Hand-Plattenladen in Neukölln 🙂

g a g a - Mi, 23. Okt, 10:58

Saskia Rutner 23. Oktober 2024 um 10:57
„Danke für den Abend“ mein absolutes Lieblingslied von Manfred Krug – und überhaupt kennengelernt (wie das gesamte musikalische Werk Manfred Krugs) dank Karl Neukauf !

Und dein Onkel hat in der Band gespielt? 🙌

Gaga Nielsen
Wolfgang „Zicke“ Schneider, der auf allen Platten von Manfred Krug, auch seiner allerletzten, kurz vor seinem Tod aufgenommenen, Schlagzeug gespielt hat, auch Jahre mit ihm tourte, und der heute noch in der Combo vom legendären DDR-Bandleader Günther Fischer spielt, hat in den Siebzigern Annelore geheiratet, die Tochter meiner Ostberliner Tante Anne, die eine Cousine meines Vaters war. Es gab immer innigen Briefwechsel zwischen dem Ostberliner Familienzweig und meinen Eltern. Erst gestern hatte ich drei Briefe aus dem Nachlass meiner Mama in der Hand. Einen von 1963, nach Mauerbau, einen von 1988, vor Mauerfall und einen von Januar 1990, kurz nach Mauerfall. Bewegend. Den von 1963 poste ich mal. Da kommt Wolfgang noch nicht drin vor, nur seine künftige Angetraute, die damals 17-jährige Annelore. Ich hab sie mal kurz vor Mauerfall in Ostberlin besucht, das war sehr nett. Im Bad stand französisches Parfum, das hatte Wolfgang mitgebracht, wenn er im Westen auf Tour war, bei Jazzfestivals, er gehörte zum sog. „Reisekader“.

Für mich war er von Kind an ein vertrauter ferner Onkel, weil so oft von ihm und seinen Aktivitäten mit „Manne“ in der Familie die Rede war (z. B. auch Triviales aber doch Bemerkenswertes wie, dass „Manne“ neuerdings eine Sauna in seinem Haus hatte, die die Band dann auch mal ausprobierte). Dass er anfing im Metropol-Theater zu spielen und auch als es dann nach vielen Jahren, wegen der „Abwicklung“ vorbei war. In den Briefen ist ein sehr vertrauter Ton und auch tw. so familieninterne Details bzw. in den späteren Briefen, als die Zensur vorbei war, so unverblümte Aussagen, dass ich mich gar nicht trauen würde, sie in Gänze zu veröffentlichen 🙂 Die Tante, die so viele Briefe geschrieben hat, Wolfgangs Schwiegermutter, ist 2016 in derselben Woche wie Manfred Krug gestorben, hochbetagt. Ich glaube in meinem Elternhaus finden sich Hunderte Briefe über fünfzig Jahre hinweg von ihr, in der sie en detail mitteilte, was in der Berliner Familie gerade Wichtiges passierte. Hier ist ein schönes Interview mit Wolfgang in der TAZ: https://taz.de/Wir-waren-eher-locker-drauf/!5539571

g a g a - Mi, 23. Okt, 11:45

P.S. Falls Du es nicht kennst, eines der Favorites auf meiner Liste von dem einzigartigen Manfred Krug ist dieses ganz zauberhafte Duett mit Uschi Brüning, von 2014, auf seinem letzten Studioalbum (da war er schon sehr krank). In dem Lied ist so viel anrührende, aber auch heitere Melancholie (falls es das geben kann): "Auserwählt": https://www.youtube.com/watch?v=ILhJlHzLvSI

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