21. September 2024



Angekommen am Strand von "Agii Anargyri", wo sich Stavros gerne aufhielt. 31. Juli 1991. Ich komme beim Betrachten der Bilder der Aufklärung langsam näher, wer die Vespa gefahren hat. Nicht Stavros, sondern wahrscheinlich der Mann mit der John Lennon-Sonnenbrille. Im Album steht rechts vom Bild: "(mein 'Freund' aus London mit dem französischen Vornamen oder so --, den ich vergessen habe.)" Ich kann mich nur vage an die Begegnung erinnern, die vielleicht in Dapia stattgefunden hat. Der Brite, mit dem mir schon beim Anlegen des Albums nicht mehr erinnerbaren französischen Vornamen, war mit seinen beiden Best Buddies auf der Insel gelandet und sie hatten ganz spontan ein größeres Ferienhaus gemietet, in dem ich auch einen Nachmittag mit ihm verbracht hatte. Wir führten eine launige Konversation und vermutlich ergab sich daraus die Verabredung für einen Trip zum entfernten Strand von Agii Anargyri. Er scheint auf dem Foto am selben Strand zu sein, man erkennt die Liegestühle. Was für mich ungewohnt war, an einem Strand in einem Stuhl zu liegen, wo man noch dazu eine Art Eintritt zahlen musste. War mir völlig befremdlich, da ich einsame Buchten ohne Möblierung liebte.







Warum der Strand Stavros so gut gefiel, war mir schleierhaft. Viel zu voll und flach für meinen Geschmack. Ich mochte felsige Buchten. So blieb das auch mein einziger Besuch an diesem frequentierten Ort. Der kleine Flirt mit dem Briten ging hauptsächlich von ihm aus, ich ließ mich ein bißchen darauf ein, weil ich etwas enttäuscht war, nachdem Stavros mir eröffnet hatte, dass seine Freundin aus Athen am Wochenende zu erwarten wäre und er daher keine Nacht mehr mit mir verbringen könnte. So ergaben sich andere Kontakte. Möglicherweise sahen wir ihn sogar mit seiner Freundin an diesem Strand und er ließ nicht erkennen, dass wir uns kannten - aber das ist mir entfallen. Amüsiert mich gerade beim Schreiben, dass ich ungeniert amouröse Details dieser Reise offenbaren kann, weil sie so lange zurückliegen, quasi verjährt sind und mir heute banal vorkommen. Würde mir heute etwas Ähnliches widerfahren, wäre es mir trotz identischer Eckdaten peinlich, unverzüglich darüber zu berichten. Liegt wahrscheinlich daran, dass Dinge, die nicht abgeschlossen sind, in der eigenen Biographie noch nicht "historisch", noch "atmen".

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