17. Januar 2024
So eine rührende Mail. Ich überweise gleich alles, was ich auf dem Konto habe. Ihr bitte auch! Früher gab es viel mehr so schöne Spam-Mails, was ist nur aus dieser schönen Kultur geworden, sich ein zu Herzen gehendes Schicksal auszudenken. Aya hat es wirklich schwer getroffen:
"Mein Name ist Aya Koffi. Ich schreibe Ihnen aus der Elfenbeinküste. Tränen und Traurigkeit waren die beste Beschreibung meiner Tage als junges Mädchen ohne Eltern. Mein Vater war Direktor eines Kakaohändlers in der Elfenbeinküste. Während einer Geschäftsreise wurde er von seinem Geschäftspartner vergiftet. Meine Mutter starb, als ich fünf Jahre alt war. Als Einzelkind behandelte mich mein Vater mit so viel Zuneigung. Bevor mein Vater starb, erzählte er mir, dass er 7.500.000,00 US-Dollar auf ein Treuhandkonto bei der Fedelixgroup Bank in der Elfenbeinküste eingezahlt hatte. Mein Onkel ist drogenabhängig und hat deshalb alle Besitztümer meines verstorbenen Vaters verkauft. Mein Onkel war sehr grausam zu mir. Er quält mich, weil ich ein Mädchen bin. Er fand heraus, dass mein verstorbener Vater diesen Betrag auf der Bank eingezahlt hatte und dass ich sein nächster Verwandter war. Mein Onkel möchte, dass ich ihn zur Bank begleite, damit er auf das Konto zugreifen kann. Das kann ich nicht tun, denn dieser Fonds ist meine einzige Hoffnung, meine Zukunft zu sichern. Ich möchte mein Geld nur für meine Zukunft investieren. Ich habe der Bank gestern von meiner Absicht erzählt, mein Geld ins Ausland zu überweisen. Ich sende Ihnen diese E-Mail aus einem Gästehaus, das mir als Zufluchtsort vor der Verfolgung meines herzlosen Onkels diente.
Ich möchte, dass Sie mir helfen:
1. Geben Sie ein Bankkonto an, auf das das Geld überwiesen werden soll.
2. Als mein Vormund zu dienen.
3. Um Vorkehrungen zu treffen, dass ich in Ihr Land komme, um meine Ausbildung fortzusetzen.
Bitte ignorieren Sie meine E-Mail nicht, damit ich weiß, was zu tun ist. In der Zwischenzeit bin ich bereit, Ihnen 30 % des Gesamtbetrages als Entschädigung für Ihre Bemühungen zu zahlen.
Danke"
Geht klar, liebe Aya!
"Mein Name ist Aya Koffi. Ich schreibe Ihnen aus der Elfenbeinküste. Tränen und Traurigkeit waren die beste Beschreibung meiner Tage als junges Mädchen ohne Eltern. Mein Vater war Direktor eines Kakaohändlers in der Elfenbeinküste. Während einer Geschäftsreise wurde er von seinem Geschäftspartner vergiftet. Meine Mutter starb, als ich fünf Jahre alt war. Als Einzelkind behandelte mich mein Vater mit so viel Zuneigung. Bevor mein Vater starb, erzählte er mir, dass er 7.500.000,00 US-Dollar auf ein Treuhandkonto bei der Fedelixgroup Bank in der Elfenbeinküste eingezahlt hatte. Mein Onkel ist drogenabhängig und hat deshalb alle Besitztümer meines verstorbenen Vaters verkauft. Mein Onkel war sehr grausam zu mir. Er quält mich, weil ich ein Mädchen bin. Er fand heraus, dass mein verstorbener Vater diesen Betrag auf der Bank eingezahlt hatte und dass ich sein nächster Verwandter war. Mein Onkel möchte, dass ich ihn zur Bank begleite, damit er auf das Konto zugreifen kann. Das kann ich nicht tun, denn dieser Fonds ist meine einzige Hoffnung, meine Zukunft zu sichern. Ich möchte mein Geld nur für meine Zukunft investieren. Ich habe der Bank gestern von meiner Absicht erzählt, mein Geld ins Ausland zu überweisen. Ich sende Ihnen diese E-Mail aus einem Gästehaus, das mir als Zufluchtsort vor der Verfolgung meines herzlosen Onkels diente.
Ich möchte, dass Sie mir helfen:
1. Geben Sie ein Bankkonto an, auf das das Geld überwiesen werden soll.
2. Als mein Vormund zu dienen.
3. Um Vorkehrungen zu treffen, dass ich in Ihr Land komme, um meine Ausbildung fortzusetzen.
Bitte ignorieren Sie meine E-Mail nicht, damit ich weiß, was zu tun ist. In der Zwischenzeit bin ich bereit, Ihnen 30 % des Gesamtbetrages als Entschädigung für Ihre Bemühungen zu zahlen.
Danke"
Geht klar, liebe Aya!
g a g a - 17. Januar 2024, 10:23
Was leider vergessen wurde: "Füge vereinzelt Rechtschreib- und Grammatikfehler ein, damit es authentisch wirkt".
Hätte es nicht korrekt heißen müssen: "Ich schreibe Ihnen VON der Elfenbeinküste"?
Des weiteren: "Tränen und Traurigkeit WÄREN/SIND die beste Beschreibung meiner Tage als...." (?)
Sowie: "Mein Vater war Direktor eines Kakaohändlers VON/AN der Elfenbeinküste" (?)
Ich kann aufgrund terminlicher Engpässe jetzt nicht auf alle Fehler eingehen. Aber schon auch bedauerlich, dass die Grammatik inzwischen doch ziemlich stimmig ist. Das schmälert natürlich die Freude an der Lektüre. Wenn der Spam kein Entertainment-Potenzial mehr hat, ist er ja völlig sinnlos geworden. Kein zukunftsweisendes Geschäftsmodell!