21. August 2023

Gestern irgendwann gegen Mittag. NICHT auf dem Weg zum Barbie-Film! Weiß nicht, ob ich den anschaue. Mich interessieren die visuellen Eindrücke, und die süße Hauptdarstellerin macht Freude anzugucken. Kritiken sind so durchweg durchwachsen. Interessanterweise aus verschiedenen Weltbild-Ecken. Die Ausstattung und Schauspieler werden hochgelobt, das Drehbuch und die Story kritisch durchleuchtet. Die Einen erwarten etwas Bestimmtes von der frauenbewegten Regisseurin, die Anderen befürchten es und finden es auch. Die kontroversen Wahrnehmungen machen fast schon wieder neugierig. Vielleicht gucke ich irgendwann mal am Nachmittag, so zwischendurch. Kann ich mitreden. Ansonsten bin ich ja meine eigene Barbie. Ich hatte übrigens keine. War zu teuer. Ich hatte eine nachgemachte von Woolworth, die hieß Petra und hatte dunkelbraune lange Haare und war megahübsch. Konnte aber die Beine nicht abknicken. Sie konnte vor allem bezaubernd aussehen. War eben nicht so der Action-Typ! Meine Freundin Ute hatte nicht nur eine echte Barbie und einen echten Ken, sondern auch ein Barbiehaus. Mit pinkem Herd. Fand ich interessant, war dankbar, dass ich mitspielen durfte, mit meiner Petra. Das Coole an den Püppchen, egal ob Barbie oder Petra war, dass man keinen Vater-Mutter-Kind-Plot spielen musste. Sich schick für Parties machen und so, war viel wichtiger. Man konnte ein ideales Erwachsenen-Traum-Leben nachspielen, das man so gar nicht vorgelebt bekam. Wie im Film halt. Fiction & Phantasy. Aber eigentlich hat mein Leben so insgesamt - abgesehen von blöden Todesfällen und amourösen Fragwürdigkeiten - schon ein bißchen pinken Barbie-Sex Appeal.



g a g a - 21. August 2023, 20:30
Hui - sehr schön!