20. Dezember 2021
„You can do anything in this world if you are prepared to take the consequences.“ W. Somerset Maugham, The Circle
Demzufolge wäre die einzige Rechtfertigung, (noch) nicht ausreichend auf die Konsequenzen vorbereitet zu sein. Oder keine Lust auf die Vorbereitung zu haben. Oder keine Lust auf ALLE der Aktivität folgenden Konsequenzen zu haben. Puh. Beschäftigt mich schon lange, aber ich komme immer ein kleines Stückchen weiter.
William Somerset Maugham hat mich gestern zum Weinen gebracht. War fast schon ein kleiner Nervenzusammenbruch. Georg Stefan Troller traf ihn einst persönlich, 1963, da war er (Maugham) Neunzig. Sie gingen auf seinem Anwesen in Südfrankreich spazieren. Plötzlich fing er an Goethe zu zitieren, lesend. Auf Deutsch mit seinem englischen Akzent. "Alles geben die Götter, die unendlichen, ihren Lieblingen ganz, alle Freuden, die unendlichen, alle Schmerzen, die unendlichen, ganz." Wer kennt es nicht, kennt sie nicht, diese Zeilen. Die übrigens aus einem Brief stammen, keine Verse sind, die Goethe je als "Gedicht" veröffentlicht hätte. Der Hintergrund wurde 1999 in diesem FAZ-Artikel von Reich-Ranicki erhellt. Mir ist, als würden diese Zeilen häufiger von sehr alten Menschen zitiert, die viel erlebt und gesehen haben. Und wen sie tief treffen, ist Götterlieblingen begegnet oder fühlt, einer zu sein und darum zu wissen. Zum Glück musste ich nicht so lange weinen, dass ich völlig fertig gewesen wäre. War nur ein kurzer, sehr starker Ausbruch.
( ab Minute 2:50 die alte Reportage, ab Minute 12:00 Goethe )

Demzufolge wäre die einzige Rechtfertigung, (noch) nicht ausreichend auf die Konsequenzen vorbereitet zu sein. Oder keine Lust auf die Vorbereitung zu haben. Oder keine Lust auf ALLE der Aktivität folgenden Konsequenzen zu haben. Puh. Beschäftigt mich schon lange, aber ich komme immer ein kleines Stückchen weiter.
William Somerset Maugham hat mich gestern zum Weinen gebracht. War fast schon ein kleiner Nervenzusammenbruch. Georg Stefan Troller traf ihn einst persönlich, 1963, da war er (Maugham) Neunzig. Sie gingen auf seinem Anwesen in Südfrankreich spazieren. Plötzlich fing er an Goethe zu zitieren, lesend. Auf Deutsch mit seinem englischen Akzent. "Alles geben die Götter, die unendlichen, ihren Lieblingen ganz, alle Freuden, die unendlichen, alle Schmerzen, die unendlichen, ganz." Wer kennt es nicht, kennt sie nicht, diese Zeilen. Die übrigens aus einem Brief stammen, keine Verse sind, die Goethe je als "Gedicht" veröffentlicht hätte. Der Hintergrund wurde 1999 in diesem FAZ-Artikel von Reich-Ranicki erhellt. Mir ist, als würden diese Zeilen häufiger von sehr alten Menschen zitiert, die viel erlebt und gesehen haben. Und wen sie tief treffen, ist Götterlieblingen begegnet oder fühlt, einer zu sein und darum zu wissen. Zum Glück musste ich nicht so lange weinen, dass ich völlig fertig gewesen wäre. War nur ein kurzer, sehr starker Ausbruch.
( ab Minute 2:50 die alte Reportage, ab Minute 12:00 Goethe )

g a g a - 20. Dezember 2021, 20:47
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