14. August 2020
Gestern Vormittag vorgehabt, eine interessante Wahrnehmung in der S-Bahn hier festzuhalten, dann verlief der Tag etwas anders als erwartet. Ich bekam einen Anruf vom Eigentümer meines Ateliers, dass am Tag davor eine Notöffnung durch die Polizei und Feuerwehr veranlasst wurde, weil die Nachbarin unter mir einen Wasserschaden von oben bemerkte. Ich war zwei Tage nicht dort und für die Nachbarin nicht kontaktierbar. Hätte ja auch sein können, dass ich tot hinter der Tür liege.
Der Eigentümer erklärte, dass das Wasser abgedreht und ein neues Schloss eingebaut wurde, und ich nun zur Polizeiwache müsste, um die Schlüssel zu bekommen, mit Mietvertrag und Personalausweis. Alsdann sollte ich Kontakt zum Installateur aufnehmen, der den "geplatzten Panzerschlauch" austauschen soll und auch die sonstige Installation prüfen. Puh. Mit viel Beharrungsvermögen habe ich den Klempner telefonisch dazu gebracht, sich mit mir um 17 Uhr beim Objekt zu treffen, da hätte er gerne schon Feierabend gemacht.
So war ich nun gestern Nachmittag auf der Polizeiwache Abschnitt 55 in der Rollbergstr., ging alles reibungslos über die Bühne. Der Polizist begutachtete den Mietvertrag mit der sehr akzentuierten (schwer leserlichen) Handschrift meines Vermieters und hatte dann sichtbar keine Lust, die Eintragungen wissenschaftlich zu analysieren und gab mir die Schlüssel. Ganz altmodische Polizeiwache, dass keine mechanischen Schreibmaschinen auf den Siebziger Jahre-Schreibtischen standen, war fast ein wenig schade. Es gab schon Computer, sogar Flachbildschirme. War ich da also auch einmal.
Dann etwas bang vor der Tür meiner Werkstatt, was würde mich erwarten? Ein Durcheinander wie nach einem Einbruch, umgeworfene Bilder, eine Pfütze auf dem Boden? Nichts da. Sie waren sehr umsichtig, die Feuerwehrleute und hatten zwei Zettel hinterlassen. Dann kam der Klempner und hat den Schlauch gewechselt und alles war wieder ok. Also Glück im Unglück. Bei dem Wort "Notöffnung" zuckt man schon zusammen.
Die interessante S-Bahn-Beobachtung erzähle ich später noch.
Der Eigentümer erklärte, dass das Wasser abgedreht und ein neues Schloss eingebaut wurde, und ich nun zur Polizeiwache müsste, um die Schlüssel zu bekommen, mit Mietvertrag und Personalausweis. Alsdann sollte ich Kontakt zum Installateur aufnehmen, der den "geplatzten Panzerschlauch" austauschen soll und auch die sonstige Installation prüfen. Puh. Mit viel Beharrungsvermögen habe ich den Klempner telefonisch dazu gebracht, sich mit mir um 17 Uhr beim Objekt zu treffen, da hätte er gerne schon Feierabend gemacht.
So war ich nun gestern Nachmittag auf der Polizeiwache Abschnitt 55 in der Rollbergstr., ging alles reibungslos über die Bühne. Der Polizist begutachtete den Mietvertrag mit der sehr akzentuierten (schwer leserlichen) Handschrift meines Vermieters und hatte dann sichtbar keine Lust, die Eintragungen wissenschaftlich zu analysieren und gab mir die Schlüssel. Ganz altmodische Polizeiwache, dass keine mechanischen Schreibmaschinen auf den Siebziger Jahre-Schreibtischen standen, war fast ein wenig schade. Es gab schon Computer, sogar Flachbildschirme. War ich da also auch einmal.
Dann etwas bang vor der Tür meiner Werkstatt, was würde mich erwarten? Ein Durcheinander wie nach einem Einbruch, umgeworfene Bilder, eine Pfütze auf dem Boden? Nichts da. Sie waren sehr umsichtig, die Feuerwehrleute und hatten zwei Zettel hinterlassen. Dann kam der Klempner und hat den Schlauch gewechselt und alles war wieder ok. Also Glück im Unglück. Bei dem Wort "Notöffnung" zuckt man schon zusammen.
Die interessante S-Bahn-Beobachtung erzähle ich später noch.
g a g a - 14. August 2020, 15:49
Gut, dass du den Mietvertrag zu Hand hattest, ich hätte etwas suchen müssen. und was, wenn du den Vertrag im Atelier gehabt hättest??
Gaga Nielsen
Dann hätte ich dem Polizisten genau das erklärt und ihm vorgeschlagen, dass ich mit ihm oder einem oder auch gerne zwei Kollegen gemeinsam im Polizeiauto hinfahre, er aufmacht, ich ihm den Vertrag vorlege und er mir dann die Schlüssel aushändigt. Ich bin noch nie Polizeiauto gefahren, hätte mir gefallen. Im Bestatterauto mitfahren kenn ich schon (m. Maria!), das ist toll!