18. März 2026



Bodo Kirchhoff, "Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt", Seite 338 - 339

17. März 2026

"(...) aufs Dach, schon zu der Stunde, in der sich der Kai am Marine Drive füllt, dort alle auf den Sonnenuntergang warten, wie sie auf das Erscheinen von Rana mit einem Tablett, darauf das Abendessen. Sie beugt sich über die vordere Brüstung, wie für einen Sprung in das Chaos (...) bis jemand von hinten die Arme um sie legt, um ihre Rippen, ihren Bauch, und sagt: Unser Essen ist fertig - ein Plural, der sie fast zum Weinen bringt."

Bodo Kirchhoff, "Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt", Seite 198

17. März 2026

"(...) Sie könnte ihn umarmen, aber fängt an zu essen und bemüht sich, nicht nach jedem Bissen zu sagen, dass es ihr schmeckt - dass er das alles zubereitet hat, hält sie für denkbar, fragen will sie nicht. Es war einer der frühen Fehler zwischen Vigo und ihr, sich durch analytisches Nachhaken die Illusionen über den Anderen zu nehmen, für ein Wissen, das nichts gebracht hat, nur das kurze Leuchten eines Begriffs, der den Anderen kleinmachte. "

Bodo Kirchhoff, "Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt", Seite 192

16. März 2026





Mein Lieblingswerkzeug in meiner kleinen Küche, das Wellenmesser. Heute wieder schnelle Küche: sechs Kartoffeln in Scheibchen geschnitten, zwei Zucchini, drei Möhrchen. Aufs Backblech gelegt, Sonnenblumenöl drüber, den Rest macht der Backofen. Schön viel Oberhitze, bisschen höher als die mittlere Schiene. Salz drüber, in Schüssel geben, bunte Salatblättchen drauf werfen, bisschen Mayo, frischen Pfeffer. Fertig! Das Wunderbare an dem Wellenschnitt ist, dass er nicht nur schön aussieht, sondern jedes Teilchen drei Texturen hat: unten fein gedünstet, oben angebacken und die oberen Streifen vom Muster leicht angeröstet. Ein Festmahl, ideal für bequeme Köchinnen wie mich. Der Wellenschneider ist der zweite, den ich gekauft habe. Der erste, ein anderes Modell, hat nicht so gut geschnitten, auch nicht so tiefe Wellen gemacht, aber der da ist perfekt. Um die acht Euro und sieht auch schön aus. Und braucht keinen Strom. Ich mag keine Küchengeräte, die man erst in die Steckdose stecken muss, Krach machen, zum Reinigen auseinanderbauen muss und viel Platz wegnehmen. Mein Wellenmesser ist eine Anschaffung fürs Leben, ich kann mir nicht vorstellen, dass das je kaputt geht.





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Margarete 18. März...
18.03.26, 19:59
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17.03.26, 22:18
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Sebastian Rogler Oh...
08.03.26, 20:25
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Margarete 8. März...
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