29. Januar 2026



Bambus polymorphum No. 13, Fotografie, bearbeitet 26.1.26. Einige der letzten Kapitel des Romy-Alain-Buchs gelesen. Ruhe mich aus, der Eurom läuft mit seinem weichen Rauschen. Gibt aber wenig Wasser her, es ist offenkundig eben nur ein kleinerer Feuchtigkeitsbestand in der Wand. Aber mit deutscher Gründlichkeit, was hier ja sehr von Vorteil ist, wird der Schacht vollends getrocknet. Ich begebe mich bald ins Bett. Auf morgen.

28. Januar 2026



Bambus polymorphum No. 15, Fotografie, bearbeitet 26.1.26. Wieder lange durchgeschlafen. Erwähnenswert, weil die erste Nacht mit Eurom verbracht. Seine Ecke versehen mit extra Decke. Er hat nicht geschnarcht, musste ihn nicht anstoßen oder ihm den Stecker ziehen. Laut Postillon läuft der Countdown, wenn es um Lifestyle-Allüren und Spleens wie unwirtschaftliches Schlafen geht!

27. Januar 2026



Heute, kurz bevor der Trocknerheld zu Besuch kam, um das EUROM-Gerät an den Heizungsschacht zu stellen, zum Zweck die verbliebene Feuchtigkeit in den Schachtwänden zu tilgen. Ich hatte Zeit auszuschlafen, elf Stunden lang. In den vergangenen Monaten bin ich viel besser darin geworden, früher schlafen zu gehen. Es geschieht nun sehr oft, dass ich vor Mitternacht in den Federn liege. Ich bin gerade im Wohnzimmer, heimelige Lampen in allen Ecken und ein flackerndes Windlicht rechts von mir, und höre das leichte Rauschen, das sich aber seit circa zwei Stunden für mich eher anhört wie flackerndes Feuer oder ein kleiner Heizlüfter, wie er im Badezimmer meines Elternhauses war. In dem Anfang der sechziger Jahre gebauten Haus gab es im Badezimmer einen Vaillant-Badeofen. Man heizte mit Holz und Briketts und Papier ein und bekam so heißes Wasser für eine volle Badewanne. Das Feuer in dem großen, weißen, emaillierten Zylinder, in dem das Wasser gekocht wurde, hörte sich sehr, sehr ähnlich an, wie das weiche Entlüftungsrauschen. Ich verbinde damit etwas sehr Gemütliches. Samstagabende, an denen mein Bruder und ich nacheinander badeten, bevor wir Raumschiff Enterprise schauen durften. Und dabei Würstchen mit Ketchup und Toastbrot aßen. Ich hatte die Idee, die Wiener Würstchen auch kurz in den Toaster zu stecken, das gab Grillstreifen. Und schmeckte noch so viel besser.

27. Januar 2026



Seit fünf Stunden arbeitet ein Gerät namens EUROM in meinem Flur. Es ist hinter den ausgehängten Spiegeltüren vom Kleiderschrank versteckt und hört sich an wie Schwimmbad. Oder Klima-Anlage in manchen Hotelzimmern. Die Spiegeltüren lehnen vor allem deshalb davor, um das unermüdliche Rauschen etwas mildern. Ist kein schlimmes Geräusch. Das Treppenhaus der Ferienwohnung in Kampen hatte genau das gleiche Geräusch, es kam vom Spa-Bereich im Keller, vom Schwimmbad. Ich kann mir nervigere Lärmbelästigung vorstellen, z. B. Auto-Alarmanlagen, die immer wieder mal draußen zu hören sind und dann oft sehr nervtötend lange nicht aufhören, ihr nervenzerrüttendes Geräusch von sich zu geben. Dagegen ist das Rauschen des Luftentfeuchters fast schon erholsam. Klingt auch ein bisschen wie die großen Wasserfälle auf Island. Nachts (damit ich ruhig schlafen kann) darf ich den Stecker ziehen. Ein- bis zweimal am Tag soll der Wasserbehälter geleert werden. Es ist wie ein Haustier, das Pflege braucht. Habe schon mal geübt. Nach zwei Stunden war ungefähr ein kleines Glas Wasser im Behälter. Wenn der voll ist, schaltet sich der Apparat wohl automatisch aus. Man kann somit nicht mal eben drei Wochen verreisen, bis das Gerät wieder entfernt wird. So lange soll der gute Eurom jetzt bei mir stehen und fleißig arbeiten.



27. Januar 2026



Bambus polymorphum No. 7, bearbeitete Fotografie, 26.1.26. Warten auf den Trocknerheld. Bin seit 13.30 Uhr bereit. Draußen Schnee, Wintertag. Gestern Abend mit vorsichtigen Schritten zu Edeka um die Ecke, Große Hamburger Straße, der nächste Kaufladen zu meiner Wohnung. Ich kam dabei an dem neueren Lokal Gr. Hamburger, Ecke Auguststraße vorbei, wo früher der Obst- und Gemüsehändler war. Italienisch, spricht offenbar die Mitte-Hipster an, ist immer voll. Davor stand eine Frau, die ich von einer unangenehmen Begegnung in Erinnerung hatte. Mager, schwarz gefärbte, glatte längere Haare, rauchte allein in der Kälte vor der Tür stehend, kalter Blick. Ich musste mich an das Szenario erinnern, in dem ich sie gesehen, ja sogar gesprochen hatte. Bei der Ausstellung im Hotel Amano, wo ich auch Bilder in der Bar ausstellte. Ich will gar nicht näher auf sie eingehen, aber ich dachte auch gestern wieder "die wird nicht alt". Jedenfalls nicht mit dem Konsum von Drogen und Alkohol und Zigaretten, den sie mutmaßlich betreibt. Aber genug davon. Ich bekam ziemlich alles bei Edeka, was auf meinem Einkaufszettel war. Zwei schwere Beutel voll mit Obst und Gemüse und anderen gesunden Sachen. Dachte (durchaus etwas arrogant und überlegen), wie weit entfernt ich von so einem kaputten Lifestyle bin, mit meinen bodenständigen Einkäufen, auf dem Weg zurück zur heimischen Küche, in meine nikotinfreie Wohnung. Frage mich, wie sie wohnt. Es hat gerade geklingelt - der Trocknerheld ist da. Ich berichte.

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