27. Januar 2026

Heute, kurz bevor der Trocknerheld zu Besuch kam, um das EUROM-Gerät an den Heizungsschacht zu stellen, zum Zweck die verbliebene Feuchtigkeit in den Schachtwänden zu tilgen. Ich hatte Zeit auszuschlafen, elf Stunden lang. In den vergangenen Monaten bin ich viel besser darin geworden, früher schlafen zu gehen. Es geschieht nun sehr oft, dass ich vor Mitternacht in den Federn liege. Ich bin gerade im Wohnzimmer, heimelige Lampen in allen Ecken und ein flackerndes Windlicht rechts von mir, und höre das leichte Rauschen, das sich aber seit circa zwei Stunden für mich eher anhört wie flackerndes Feuer oder ein kleiner Heizlüfter, wie er im Badezimmer meines Elternhauses war. In dem Anfang der sechziger Jahre gebauten Haus gab es im Badezimmer einen Vaillant-Badeofen. Man heizte mit Holz und Briketts und Papier ein und bekam so heißes Wasser für eine volle Badewanne. Das Feuer in dem großen, weißen, emaillierten Zylinder, in dem das Wasser gekocht wurde, hörte sich sehr, sehr ähnlich an, wie das weiche Entlüftungsrauschen. Ich verbinde damit etwas sehr Gemütliches. Samstagabende, an denen mein Bruder und ich nacheinander badeten, bevor wir Raumschiff Enterprise schauen durften. Und dabei Würstchen mit Ketchup und Toastbrot aßen. Ich hatte die Idee, die Wiener Würstchen auch kurz in den Toaster zu stecken, das gab Grillstreifen. Und schmeckte noch so viel besser.

g a g a - 27. Januar 2026, 22:43




































