02. Januar 2026



"DO NOT COVER BREATHING HOLE". Das steht da wirklich. Ich bin beim Lesen entzückt zusammengezuckt, weil ich sowieso das Empfinden habe, dass es sich um einen Organismus handelt. Wenn man weiter darüber sinniert, kann man auch nicht widersprechen, dass jedes einzelne Teil dieser Geräte im Ursprung aus organischen, gewachsenen Substanzen gezaubert wurde. Wir sehen hier die auf magnetischem Wege mit Information beschriebenen Datenträger der Notebooks, das Innere der "Hard Drive Discs". Zu sehen, wenn man die Abdeckung der etwa Zigarettenschachtel-großen Festplatten abschraubt. Wie Wikipedia den Prozess beschreibt, wie die Information, die wir mit unseren Händen führen, verewigt wird, hat metaphysische Qualität:



"Ein Festplattenlaufwerk (englisch hard disk drive, Abkürzung HDD), auch als Festplatte oder Hard Disk (abgekürzt HD) bezeichnet, ist ein magnetisches Speichermedium der Computertechnik, bei welchem Daten auf die Oberfläche rotierender Scheiben (auch englisch „Platter“ genannt) geschrieben werden. ZUM SCHREIBEN wird die hartmagnetische Beschichtung der Scheibenoberfläche entsprechend der aufzuzeichnenden Information BERÜHRUNGSLOS MAGNETISIERT. Durch die Remanenz (VERBLEIBENDE MAGNETISIERUNG) erfolgt das Speichern der Information. Das Lesen der Information erfolgt durch BERÜHRUNGSLOSES ABTASTEN DER MAGNETISIERUNG der Plattenoberfläche." Spürbar magnetisch ist das kleine Metall-Teil in der Ecke, das von der Silhouette her so ähnlich aussieht wie Südamerika. Selbst nach Entfernung der Schräubchen lässt es sich nur mit Kraft aus der Verschalung nehmen. FASZINIEREND!





01. Januar 2026





Von wegen kein Hexenwerk...! Wer sich das ausgedacht hat, steht in der Evolution meines Erachtens weit über jedem (Wochenend-Workshop-)Schamanen. Die mysteriösen Schätze, die ich die vergangenen Tagen aus meinen drei alten kaputten Notebooks exhumiert habe, sind mir ein komplettes Rätsel. Der Aztekische Kalender kommt mir dagegen fast schon primitiv in seiner relativ schlichten und doch recht durchschaubaren Anordnung und Formgebung vor. Die Platinen der Notebooks habe ich nicht aufgehoben, das Thema ist für mich erledigt. Wenn ich Platinen anschaue, wird mir schwindelig. Hier zu sehen, die Metall-Reliquien des Sony Vaio PCG-GRT 896HP. Alles zerlegt und erst einmal nebeneinander auf den Boden gelegt. Frohes neues Jahr!



31. Dezember 2025





Bye bye 2025. Du warst aufregend, auch herausfordernd. Auf jeden Fall unvergesslich. Die schönste Aufregung habe ich selbst verursacht, kein unverhoffter Sterntaler-Regen und nur Schürzchen aufhalten. Viel Arbeit, die sich aber auch gelohnt hat. Manche andere Aufregung hätte ich nicht gebraucht und habe sie zum Glück ohne existentielle Schäden überstanden, eine ziemliche Zitterpartie dabei. Vor vier Jahren habe ich an Silvester noch eine Lungenentzündung auskuriert, das Jahr darauf wohl nicht in Ausgehstimmung, habe mich in Bachmann-Frisch-Studien eingegraben, letztes Jahr war ich schon mit dem Aufbau der Ausstellung bei Sevenstar beschäftigt und Lydia und Saskia besuchten mich unten in der Kellerbar, wo wir anstießen und viel erzählten. Dieses Jahr bin ich wieder zuhause, aber nicht damit unzufrieden. Es ist sehr kuschelig hier bei mir. Kommt gut rüber.

31. Dezember 2025



Ich überlege gerade noch, ob ich in meine Werkstatt fahre und das Sony Vaio weiter auseinanderbaue, da sind noch ein paar kleine Schräubchen, die mich zuletzt hinderten, es komplett zu zerlegen, dafür brauchte ich meinen Spezialsatz von Miniatur-Schraubendrehern, der in meiner Wohnung war. Die schönsten Metallteile hat definitiv das Sony Vaio PCG-GRT 896HP, das ich ab 2004 hatte, ganz, ganz edle, verchromte Teile zeigen sich da. Es war aber auch zu seiner Zeit ein edles Gerät, das ich mir nur runtergesetzt leisten konnte. Oder wollte. Weiß ich nicht mehr. Obwohl es ein silbergraues Kunststoff-Case hat, sieht es durch den großen, vertieften, schwungvollen Vaio-Schriftzug sehr, sehr besonders aus. Eigentlich hebe ich bei zerlegten Geräten keine Kunststoffteile auf, aber da muss ich eine Ausnahme machen. Beim kleinen Samsung Q35 hat es das ebenfalls silbergraue Kunststoffgehäuse nicht in die Reliquienabteilung geschafft. Aber definitiv das Metallgehäuse von meinem Toshiba Satellite. Das hatte das edelste Case, aus gebürstetem Aluminium, die Oberfläche wirkte fast wie silberne Rohseide und die Ecken waren ganz weich abgerundet. Bei allen Notebooks sehr schön, die Edelstahleinschübe für die Festplatten, mit interessanten ornamentalen Reliefs. Auch da wieder der Knaller: das Vaio hat auch das verchromt und auf der Hinterseite ein Muster aus runden Löchern, wie das braunweiße Tupfenkleid von Pretty Woman. Ach, ich bleibe heute daheim. Es gibt Glättewarnung, der Puderzucker ist geschmolzen. Das Foto ist übrigens vom 1. Februar 2004. Analoges Selfie. In der Zeit hatte ich mit dem Bloggen angefangen.

31. Dezember 2025







Hier kommt Coco. No. 4 meiner kleinen Einkaufstaschen-Edition. "Tasche" klingt gehobener als "Beutel". Wenn es auch danach aussieht, glaube ich nicht, dass sich der Kreis damit geschlossen hat, aber definitiv für heute und dieses Jahr 2025.

31. Dezember 2025



Puderzucker in Berlin

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ich war gerade auch...
08.01.26, 20:54
kid37
Hamburg hat schon...
08.01.26, 20:43
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Margarete 8. Januar...
08.01.26, 18:05
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Wobei ich ja ganz...
02.01.26, 21:36
kid37
Auf in ein hoffentlich...
02.01.26, 21:20
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ANH 2. Januar 2026...
02.01.26, 18:34
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Margarete 1. Januar...
01.01.26, 11:12
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Margarete 31. Dezember...
01.01.26, 10:07
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Da geht eine Ära zu...
29.12.25, 23:53
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Saskia Rutner Ja ja...
29.12.25, 10:23
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Saskia Rutner Das...
28.12.25, 21:33
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Andere interessante...
28.12.25, 14:32
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P.S. Gruß nach Bern...
28.12.25, 14:23

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