10. Januar 2024



Nachwort von Hans Höller und Arturo Larcati zu "Ingeborg Bachmanns Winterreise nach Prag", Piper Verlag 2016, S. 155

"Jeder Versuch, dem Biografischen in Kunstfragen einen größeren Stellenwert einzuräumen, verstößt gegen die Übereinkünfte der Literaturwissenschaft. Es gilt als theorielos und kunstfremd und stellt für das ästhetische Denken ein Sakrileg dar. Unser Buch über Ingeborg Bachmanns Winterreise nach Prag und die Entstehung von »Böhmen liegt am Meer« ist ein Sakrileg, ein anstößiger Versuch, die Notwendigkeit des Biografischen in literarischen Fragen zu erweisen und dessen Berechtigung in der analytischen Auseinandersetzung mit den Kunstwerken sinnfällig zu machen. Die Frage nach der Beziehung von Leben und Werk ist jeder theoretischen Anstrengung wert, denn es geht hier um die Frage der Notwendigkeit der Kunst im Leben."

Höller lehrte als Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Salzburg und ist einer der Herausgeber der Salzburger Bachmann-Gesamtausgabe; er gilt als der umfassendste Bachmann-Kenner überhaupt. Larcati ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Verona und Direktor des "Stefan Zweig Centre" in Salzburg. Er arbeitet ebenfalls an der Salzburger Bachmann-Edition mit.

09. Januar 2024



Arktisches Tagebuch: heute warme Polarwäsche untergezogen. Meine Expedition führte mich wieder in sehr frische Regionen. Charlottengrad zeigte sich sonnig. Meine Frisch-Lektüre hingegen frostig. Langsam langts mir auch mit der Expedition zu den Eisbergen, Gefühlslawinen und Gletscherspalten von Eisprinzessin Bachmann und Blaubart Frisch. Freue mich auf wärmere Gefilde.

08. Januar 2024







Gruß von Gaga Amundsen. Heute vor Aufbruch zur Tagesetappe der Expedition. 52.52801° nördliche Breite, 13.40040° östliche Länge. -8 Grad Celsius. Bin zurück im Basislager. Erfrierungen an den Fingerspitzen konnte ich abwenden, indem ich kaltes Wasser darüber laufen ließ. Hier im Polarkreis lernt man mit anderen Temperaturen umzugehen! Nun Kräfte für morgen sammeln, noch etwas im Schein der Zeltlampe lesen, dann ab in den Schlafsack!

08. Januar 2024

♕ Hallo von der Prinzessin auf der Erbse. Ich habe mir gerade bei dm eine neue Lesebrille geholt. Beim Aufprobieren habe ich darauf geachtet, welche mich am besten kleidet. Jetzt, wo ich sie am Schreibtisch richtig aufsetze, merke ich, dass mir die matte Oberfläche vom Brillengestell nicht behagt. Es ist aus schokoladenbraunem Kunststoff. Meine zarte Nasenhaut mag lieber glatte Gestelle. Ich habe die Brille jetzt eingecremt, damit sie etwas geschmeidiger wird. Fühlt sich schon besser an. Außerdem rate ich von ZEWA fünflagig ab. Das ist viel zu hart, ja steif! Ich bleibe beim guten fünflagigen von dm.

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Margarete 29. November...
29.11.25, 12:44
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Margarete 28. November...
28.11.25, 21:13
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MICH NICHT!
28.11.25, 19:16
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Saskia Rutner Was...
28.11.25, 10:43
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Margarete 27. November...
27.11.25, 20:38
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Margarete 21. November...
21.11.25, 13:19
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Saskia Rutner Ist...
19.11.25, 16:49
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Doku
17.11.25, 21:51
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Ruth Rehmann hatte...
17.11.25, 18:42
kid37
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Margarete 16. November...
16.11.25, 19:46
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Saskia Rutner Das...
13.11.25, 22:05
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