Meine Wenigkeit, vorgestern, 23. Februar 2023, 20:36 Uhr. Dreimal aus Inas Smartphone, einmal aus meiner Kamera. Das Mäntelchen mit dem Kuhfellmuster aus feinem Viscose-Velours nenne ich
Lindbergh-Mantel, zum steten Gedenken an eine
Begegnung vor acht Jahren mit Peter Lindbergh. Ich hatte ihn an, und er fand ihn so toll, dass er es mir mehrmals zurief. Leider inzwischen etwas verwaschen, das Weiß ist nicht mehr so wie früher, die schwarzen Kuhflecken haben wohl in der Waschmaschine Farbe abgegeben. Liebe ihn dennoch, vor etlichen Jahren im KadeWe geschossen.

g a g a - 25. Februar 2023, 17:21
g a g a - 25. Februar 2023, 15:25
g a g a - 25. Februar 2023, 14:37
Denke gerade, dass es bei hingebungsvollen Brautmodenverkäufern, Hochzeitsrednern, Hochzeitssängern, Standesbeamten, Hebammen, Geburtsmedizinern, Hospizmitarbeitern, Bestattern, Trauerrednern und Pastoren eine innere Verwandtschaft gibt. Sie sind Schlüsselfiguren bei den emotionalsten Momenten im Leben. Wie schön und intensiv das doch ist. Schwer vorzustellen, dass sich jemand mit diesen Berufen wegen dem Gefühl von Arbeit ohne Sinn demotiviert aus dem Arbeitsleben zurückzieht. Emotionale Momente zu begleiten, als Tagwerk. Wundervoll. Komme drauf, weil ich heute am späten Nachmittag Lust hatte, den Fernseher anzumachen, da kam auf Vox diese Sendung, wo angehende Bräute mit ihren weiblichen Angehörigen Brautkleider aussuchen, und viel geweint wird, wenn die wiederkehrende Verkäuferinnen-Frage: "Ist DAS Dein Kleid?" schniefend mit: "JA! DAS ist MEIN Kleid!" beantwortet wird. So süß. Diese Gefühle! Herrlich. Scheißegal, wie das Kleid aussieht, schnurzpiepegal. Was hingebungsvolle Trauerbegleitung und die damit verbundenen Momente bedeutet, kann ich mir durch Marias Erleben auch gut vorstellen. Viel harte Arbeit, aber so reich an Sinn. Die Bedeutung von intensiven Gefühlen, ob aus erster oder zweiter Hand, daran teilzuhaben, ist nicht zu gering zu schätzen.
g a g a - 24. Februar 2023, 18:24
Ich mache mal quick and dirty, weils schnell gehen muss - will mich noch etwas zurechtmachen, treffe mich gleich mit Ina bei Jans Ausstellungseröffnung im Bethanien -
hier ein Link zu einem kleinen, interessanten Palaver (unter Freundinnen) bei Doro zum Thema (graue) Haare färben. Und Iris Berben :-) Als Illustration ein Foto vom März 2010 von mir mit Streifenhörnchen-Haarschopf.
Mein erster Kommentar:
"(...) Interessant, dass das Thema "graue Haare colorieren oder nicht" immer gleich zu einer Art Religionsbekenntnis mutiert. Ich hatte mir sehr viele Jahre meine eigentlich zwischen dunkelblond und hellbraun mäandernde Naturhaarfarbe sehr dunkel gefärbt, hatte Lust auf Pocahontas-Style. Dann wurde die Haarqualität vom jahrelangen Färben immer stumpfer und ich auch neugierig, ob ich schon sehr grau bin oder nur ein bißchen. Konnte ich am Haaransatz mit einem Zentimeter nicht verifizieren. Also neugierig auf den naturbelassenen Zustand, aufgehört mit Dunkelbraun- und Schwarzfärberei. Was da kam, war noch gar nicht so sehr grau, ein bißchen durchzogen, aber nicht dominant, hauptsächlich an den Schläfen grau. Da hatte ich dann nach ein paar Monaten auch keine Lust mehr drauf und übertönte es unregelmäßig mit einem Ton in meiner Naturhaarfarbe, allerdings einem Produkt, das nicht aggressiv auf die Struktur wirkt. Mache ich bis heute sehr unregelmäßig. im Moment wieder ca. 5 Zentimeter naturbelassen rausgewachsen, aber moderater Übergang. Habe Nachschub zum Nachcolorieren bei Lust und Laune auf Vorrat, aber momentan zu faul. Ich setze auch jeden Tag Mützen auf und ich habe keinen komplett grauen Streifen als „Nachwuchs“. Immer noch durchwachsen. Wenn mir danach ist, klatsche ich das sanfte Produkt (Olia, hellbraun) wieder drauf. Komischerweise wirken meine Haare seit einer Weile insgesamt, vor allem auf Fotos im guten Licht wie blond. Auch nicht übel. Aber hey: es muss wirklich keine Grundsatzentscheidung sein, das finde ich unglaublich spießig. Cool fand ich, dass Iris Berben mal aufhörte zu färben, sich so zeigte, mit dem SEHR grauen Ansatz durch die Presse ging, Respekt gezollt wurde, und dann fing sie wieder an mit Färben. Wirkt auf mich sehr souverän, sich nicht einem Alternativ-Diktat von wegen "zum Alter und dem Alterungsprozess zu stehen", unterzuordnen. Manchmal ist Grau apart, aber auch nur, wenn sich die Trägerinnen als Gesamtpaket sehr durchstylen. Im insgesamt naturbelassenen Kontext wirkt es schon oft verhärmt und unnötig alt." Fortsetzung unterm Link oben!
g a g a - 23. Februar 2023, 17:54