11. januar 2005
ich bin ein bißchen perplex, als ich gestern in rudolf thomes tagebuch lese, dass er tatsächlich eine anzeige im berliner tagesspiegel geschaltet hat, die eine schlüsselfunktion in dem film haben wird, den er ab nächste woche mit hannelore elsner in charlottenburg und kreuzberg dreht.
ich dachte immer, zeitungsannoncen in filmen würden, ohne aus- nahme, von geschickten requisiteuren hergestellt. das muss teuer sein, so eine große anzeige. verrückt. für einen kurzen moment frage ich mich, was mit ernstgemeinten zuschriften auf diese annonce geschehen mag. vermutlich nichts weiter. die chiffre-nummer ist wahrscheinlich blödsinn.
aber rudolf thome hat recht. wer könnte eine zeitungsseite authenti- scher herstellen, als eine echte zeitungsdruckerei. es hat außerdem etwas wunderbares, wenn ein traumgebilde in die reale welt tritt. seine vorgehensweise hat durchweg etwas unberechenbares. er ließ seine leser im letzten sommer am täglichen entstehen des drehbuchs teilhaben. er scheint selbst noch nicht so genau zu wissen, wo ihn der film hinführen wird. ich mag das. die herangehensweise.
den filmtitel finde ich allerdings ganz und gar fürchterlich. in der rolle des liebhabers würde ich neben der elsner eher jemanden vom kaliber von thomas fritsch besetzen. passendes alter, mehr als nur gutaussehend, charismatisch, mit seelentiefe und einer wunderbaren stimme, die man viel zu häufig nur aus dem doku-off und viel zu selten in filmen hört. da verstehe ich die wahl von thome überhaupt nicht.
na ja. wir werden sehen.
drehtagebuch
ich dachte immer, zeitungsannoncen in filmen würden, ohne aus- nahme, von geschickten requisiteuren hergestellt. das muss teuer sein, so eine große anzeige. verrückt. für einen kurzen moment frage ich mich, was mit ernstgemeinten zuschriften auf diese annonce geschehen mag. vermutlich nichts weiter. die chiffre-nummer ist wahrscheinlich blödsinn.
aber rudolf thome hat recht. wer könnte eine zeitungsseite authenti- scher herstellen, als eine echte zeitungsdruckerei. es hat außerdem etwas wunderbares, wenn ein traumgebilde in die reale welt tritt. seine vorgehensweise hat durchweg etwas unberechenbares. er ließ seine leser im letzten sommer am täglichen entstehen des drehbuchs teilhaben. er scheint selbst noch nicht so genau zu wissen, wo ihn der film hinführen wird. ich mag das. die herangehensweise.
den filmtitel finde ich allerdings ganz und gar fürchterlich. in der rolle des liebhabers würde ich neben der elsner eher jemanden vom kaliber von thomas fritsch besetzen. passendes alter, mehr als nur gutaussehend, charismatisch, mit seelentiefe und einer wunderbaren stimme, die man viel zu häufig nur aus dem doku-off und viel zu selten in filmen hört. da verstehe ich die wahl von thome überhaupt nicht.
na ja. wir werden sehen.
drehtagebuch
g a g a - 11. Januar 2005, 19:16